VSC Baskets erreichen nächste Runde im Pokal

Die Donauwörther Baskets haben im Bezirkspokal-Wettbewerb in Wasserburg/Günzburg überzeugt. Die Nordschwaben mussten viele abwesende Spieler kompensieren, gewannen aber dennoch mit 70:47 und zogen somit in die nächste Pokalrunde ein. Allerdings verletzte sich mit Spielertrainer Benni Vogel ein wichtiges Teammitglied.

Vor dem Spiel war die Situation für die Baskets nicht leicht. Neben zahlreichen Verletzungen kam noch ein zeitgleiches Spiel der Bezirksklasse dazu. Die Jugendspieler aus der U18 konnten ebenfalls nicht zu Spielbeginn dabei sein, da sie zuerst das Derby gegen den TSV Nördlingen bestreiten mussten. Coach Benni Vogel hatte deshalb alle Mühe, überhaupt fünf Spieler zu finden, welche von Beginn an auf dem Spielfeld stehen konnten.

Dementsprechend schlecht startete das Spiel. Die Baskets verschliefen den Anfang komplett und lagen nach drei Minuten schon mit 10:0 zurück. Nach einer Auszeit starteten die Donaustädter dann ihr Spiel und wurden besser. Mit einem 11:0-Lauf ihrerseits wurde die Führung schnell gewechselt. Ab diesem Zeitpunkt spielten die Baskets ihre Überlegenheit aus. Vor allem die beiden großen Spieler Daniel Seliger und Gregor Kotula punkteten fast nach Belieben. Neben der guten Offensivleistung wurde auch in der Verteidigung alles richtig gemacht. In den zweiten zehn Minuten konnten die Günzburger nur vier Punkte erzielen und die Baskets führten zur Halbzeit mit 35:20. In der zweiten Hälfte bewiesen sie, dass sie zurecht Herbstmeister in der Bezirksoberliga sind. Das Zusammenspiel zwischen dem Aufbauspieler-Duo Cirone/Kainhofer und den starken Centern Seliger/Kotula klappte perfekt. Dem Sieg stand nichts mehr im Wege. In der nächsten Runde warten mit Diedorf oder Kaufbeuren zwei bekannte Teams.

Baskets gehen mit vollem Kader ins neue Jahr

Die Baskets haben nun Winterpause. Die ist auch bitter nötig, denn mit Benni Vogel hat sich ein weiterer Spieler verletzt. Er muss mit einer Bänderverletzung mehrere Wochen pausieren. Positiv für die Baskets ist aber, dass die drei Eigengewächse Wolfgang Pfäffle, Lukas Gesche und Nik Scheuerer zum neuen Jahr ihre Verletzungen auskuriert haben und den Baskets somit wieder zur Verfügung stehen. (qn)

VSC Donauwörth Baskets Kainhofer (9), Chapparo (3), Vogel, Cirone (12), Seliger (17), Trash, Schmidt (2), Krippner, Lechner (5) und Kotula (22)

 

Überzeugender Sieg im Spitzenspiel – VSC : SF Friedberg 75:61

Am vergangen Samstag stand für die Donauwörther Baskets ein Spitzenspiel gegen den Tabellendritten aus Friedberg an.
Josh Korn überzeugte passend zu seinem 22. Geburtstag mit 29 Punkten und führt sein Team zum 75:61 Sieg.

Trotz der Abwesenheit von vielen Leistungsträgern inkl. Coach Benni Vogel starteten die Baskets perfekt ins Spiel. Starke Verteidigung und leichte daraus resultierende Körbe ermöglichten eine 28:14 Führung nach 10 Minuten. „Friedberg muss für jeden Korb hart arbeiten, genau weiter so“ war das Zitat von Aushilfstrainer Lars Kobusch zur Viertelpause.
Im zweiten Spielabschnitt hatten die Baskets eigentlich weiterhin alles im Griff. Doch die Gäste trafen jetzt einfach besser. Vor allem aus der Distanz überzeugten sie an diesem Tag sehr. 39 ihrer 61 Punkte wurden durch Dreipunktewürfe erzielt. So konnte Friedberg einen Lauf starten, und mit einem „Buzzer Beater“ mit der Halbzeitsirene sogar auf 37:37 ausgleichen.

„Macht genau so weiter, wir müssen nichts verändern!“ sagte Lars Kobusch in der Halbzeit zur Mannschaft. Das Ziel war es, genau wie am Anfang der Partie, von Anfang an den Ton anzugeben. Im 3. Spielabschnitt legt vor allem Josh Korn richtig los. Bei einem schnellen 10:2 Lauf der Baskets erziehlte Korn 8 Zähler, welche den Donauwörthern halfen sich direkt wieder abzusetzen. Donauwörth schaffte es zwar in der zweiten Halbzeit nicht die Distanzwürfe der Friedberger zu unterbinden, dafür aber alles andere auf ein Minimum zu halten. Verantwortlich dafür waren vor allem die großen Spieler Höllige/Seliger/Kotula, welche in der eigenen Zone alles im Griff hatten. Offensiv wurden sie unterstützt von Routinier Sven Ulrich, welcher 18 Zähler beisteuerte.

Die Baskets haben gezeigt, dass sie auch ohne viele Leistungsträger gewinnen können, und deshalb zurecht an der Tabellenspitze stehen. Die Hinrunde ist damit beendet, und die Baskets gehen fast in die Winterpause. Fast allerdings nur, weil in der nächsten Woche noch das Pokalspiel in Günzburg ansteht.

Für die Baskets haben gespielt:

Mammarella (1), Cirone, Schmidt (2), Höllige (5, 1 Dreier), Kotula (4), Blachnik, Ulrich (18, 3), Seliger (13), Krippner (3), Chapparro und Geburtstags-Top-Scorer Korn (29, 3)