Baskets verlieren Topspiel

Die Donauwörther Basketballer verloren am vergangen Samstag das Endspiel um die Meisterschaft. Gegen den TSV Gersthofen musste sich das junge Team mit 63:71 geschlagen geben. Nun müssen sich die Baskets mit dem 2. Tabellenplatz zufrieden geben.

Einen rabenschwarzen Tag erwischten alle Beteiligten beim VSC Basketball am Samstagabend. Von Anfang an sahen die vielen Zuschauer in der Donauwörther Stauferparkhalle keinen schönen Basketball. Direkt liefen die Baskets einem kleinen Rückstand hinterher. Es war früh zu erkennen, dass die Baskets vor allem Offensiv Schwierigkeiten haben werden. Die Gäste aus Gersthofen waren spritziger und oft einen Schritt schneller als Donauwörth. Aus der Distanz punkteten die Gastgeber so gut wie garnicht. So liefen die Baskets bereits nach 10 Minuten einem 11:18 Rückstand hinterher. Im 2. Spielabschnitt zeigte sich dann schon eher, zu was die Baskets im Stande sind. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Dreipunktewürfe von Jakob Groß und Nik Scheuerer brachten den Baskets die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Doch die ersten kleinen Unstimmigkeiten zerstörten den eigenen Lauf schnell. Früh war Josh Korn mit 4 Fouls belastet was den Gästen half zur Halbzeit wieder auf 32:32 auszugleichen.

„So fangen wir also wieder bei 0 an. Jetzt kommen die letzten 20 Minuten der Saison!“ war Benni Vogel´s Aussage in der Halbzeit. Die Zuschauer trieben ihre Baskets weiter an, doch es schien weiterhin nicht deren Spiel zu werden. Größte Schwachstelle waren an diesem Tag die zahlreichen Offensivrebounds der Gäste. So spielte Gersthofen mehr Würfe heraus und konnte so leichter punkten. Kämpferisch zeigten sich die Baskets von ihrer schwächsten Leistung und Offensiv kam dann noch Pech dazu. Weiterhin fehlten den Baskets die nötigen Scoringoptionen. Selbst Nik Scheuerer (26 Punkte) und Jakob Groß (11 Punkte) welche noch die zwei besten Donauwörther Punktemacher waren, verlegten zahlreiche einfache Körbe. Das Spiel war bis zum Ende ausgeglichen, doch in den letzten Angriffen spielte Gersthofen die Angriffe besser aus. Das Spiel geht somit verdient an Gersthofen und die Baskets bleiben sicher Tabellenzweiter. Auf den Aufstieg in die Bayernliga kann man jetzt nur noch hoffen, falls die BG Leitershofen auf ihr Aufstiegsrecht verzichtet.
Dieses letztes Spiel wirft natürlich kein gutes Licht auf die letzte Spielzeit. Eigentlich können die Baskets aber mehr als zufrieden sein. Als sehr junges Team schlug man sich sehr wacker und kann sogar auf den Wiederaufstieg hoffen. Erfreulich ist, dass Nik Scheuerer die Spielzeit als bester Scorrer der Liga abschließt. Er konnte in 11 Spielen 27 Punkte im Schnitt auflegen.

Die U14 der Donauwörther konnte im letzten Spiel deutlich gewinnen. Durch einen tollen Erfolg gegen den TSV Neuburg erkämpften sich die Spieler vom Trainertrio Scheuerer/Lechner/Michl den 2. Tabellenplatz.
In der U18 musste man sich mit dem 3. Tabellenplatz zufrieden geben. Gegen bessere Schrobenhausener sowie den TSV Nördlingen holten sich die Schützlinge von Wuzi Zweckbronner jeweils zwei Niederlagen. Der VSC bedankt sich bei Coach Zweckbronner welcher jetzt in seinen wohlverdienten Trainerruhestand gehen darf. Er formte in den letzten 5 Jahren aus zahlreichen Talenten starke Unterstützer für die 1. Herrenmannschaft und konnte drei mal zur Schwäbischen Meisterschaft reisen.
Die Reserve schaffte wegen 4 Siegen aus den letzten 6 Spielen Spielen den Sprung auf den 3. Tabellenplatz. Auch hier bedankt sich der VSC für die starke Trainerleistung von Dieter Scheuerer und Lars Kobusch, welche ebenso ihr Traineramt niederlegen.

Die Saison ist trotzdem noch nicht vorbei. Am kommenden Wochenende spielen die Baskets beim Bezirkspokalfinale in Kempten um den Pokal.

Für die Baskets spielten: Krippner, Höllige, Cirone (2), Behning, Gesche (4), Korn (2), Kotula (7), Seliger (11), Vogel, Groß (11) und Scheuerer 26

Saisonfinale im Stauferpark

Donauwörther Basketballer tragen letztes Saisonspiel in heimischer Stauferparkhalle aus.
Gegen den TSV Gersthofen ist der Sprungball wie immer heute um 19:30 Uhr.
Die Entscheidung nach einer mehr als gelungenen Saison gibt es allerdings erst nach dem letzten Spiel. Denn die Baskets kämpfen weiterhin um den 1. Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Schwaben. Ohne fremde Hilfe kann die Mannschaft um Trainer Benni Vogel zwar nicht mehr Meister werden, aber durch einen Sieg gegen Gersthofen würde man einen Menge Druck auf die BG Leitershofen ausüben. Diese spielt dann am Sonntag gegen Haunstetten um den Meistertitel.
Dass die Möglichkeit aufzusteigen besteht, muss allerdings erstmal ein Sieg gegen eine junge Gersthofener Truppe her. Die Überraschungsmannschaft des Jahres steht völlig verdient auf dem 3. Tabellenplatz und möchte diesen sicher nicht hergeben. Dennoch motiviert Coach Vogel: „Wir haben gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner gut spielen können solange wir unsere Stärken ausnutzen.“ Im Hinspiel überzeugten die Baskets auch ohne Leistungsträger Josh Korn. Am 4. Spieltag gewannen die Baskets eine Partie, in der vor allem die individuellen Stärken wichtig waren. Immer wieder wurde eine 1 gegen 1 Situation gesucht, aus welcher vor allem Nik Scheuerer und Gregor Kotula profitieren konnten. Gegen die aggressive Mann-Mann Verteidigung fand man immer wieder die richtigen Lücken. Einziges Defizit war die Verteidigung. Gersthofen ist vor allem durch Distanzwürfe gefährlich, welche die Baskets nur schwer verhindern konnten.
Beim VSC sind alle Spieler einsatzbereit. Einziger Ausfall ist weiterhin Ivan Lukac, welcher sich am Sprunggelenk schwerer verletzt hat. Er wird die Baskets nur als Zuschauer unterstützen können.
„Die kommende Woche entscheidet über eine ganze Saison. Heute, das letzte Saisonspiel und nächste Woche das Pokal Final 4. Jetzt kommt es drauf an!“ sagt Daniel Seliger.
Um die Woche perfekt gestalten zu können brauchen die Baskets jetzt die Unterstützung aller Fans und Basketballinteressierten. „Wir wollen, ähnlich wie in den letzten Jahren, vor einer vollen Halle die Saison gut beenden. Sprungball zum alles entscheidenden Spiel ist um 19:30 Uhr.
Für den VSC werden spielen: Benni Vogel, Josh Korn, Daniel Seliger, Jakob Groß, Johannes Pfäffle, Lukas Gesche, Hannes Höllige, Gregor Kotula, Cono Cirone, Konstantin Krippner und Nik Scheuerer

Donauwörther Basketballer feiern Kantersieg

Die VSC Donauwörth Baskets haben am Samstag einen hochverdienten 95:64- Erfolg gegen die DJK Kaufbeuren gefeiert.

Trotz kurzfristiger Ausfälle von Topscorer Nik Scheuerer und Spielertrainer Benni Vogel, der weiterhin aufgrund eines grippalen Infekts nur als Trainer zur Verfügung stand, zeigten die Baskets ab dem zweiten Viertel einen herausragenden Basketball und konnten sich so für die bittere Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Trainer Vogel brachte diesmal Jakob Groß in der „Starting Five“, der Anfang Februar neu zur Mannschaft gestoßen war. „Jakob hat hervorragend trainiert und zeigt immer 100 Prozent Siegeswillen“, so Trainer Vogel vor dem Spiel. Allerdings verpassten die Donauwörther den Start in die Partie, die Kaufbeurener Gäste trafen im ersten Abschnitt mit einer gefühlten Quote von 90 Prozent fast jeden ihrer Würfe, weshalb die Hausherrn 14:22 zurücklagen.
Trainer Vogel stellte im Angriff etwas um und bereits früh zeichnete sich ab, dass die Gäste ihr Pulver in den ersten Minuten verschossen hatten, mit 17 Punkten in 5 Minuten konnten die Donauwörther vor allem durch den stark aufspielenden Jakob Groß zur Halbzeit mit 38:36 in Führung gehen. Auch Gregor Kotula machte unter den Brettern zusammen mit Daniel Seliger einen hervorragenden Job.

In der Halbzeit wies Vogel seine Mannschaft noch einmal auf die Schwachstellen in der Kaufbeurer Verteidigung hin, die man ausnutzen müsse.

Und das klappte auch in der zweiten Hälfte, da plötzlich alle Spieler vor Selbstvertrauen strotzen und ihre Würfe verwandelten. Auch Josh Korn, der am Ende Topscorer der Partie sein sollte, legte in der zweiten Halbzeit so richtig los. Mit 27:15 und 30:13 gewann man die letzten beiden Viertel und schickte so die Gäste mit einer deutlichen 95:64- Niederlage zurück ins Allgäu.
Vor der ausverkauften Stauferparkhalle feierten die Baskets so ihren 8. Sieg im 8. Heimspiel und bewahren so ihre weiße Weste vor den eigenen Fans. Noch einen Grund zu feiern hatte die Mannschaft mit Johannes Wolfgang Pfäffle, der nach langwieriger Verletzung sein Comeback feierte und sogar einen Punkt erzielen konnte.

Nun haben die Donauwörther nochmals eine Woche spielfrei, bevor es dann im letzten Saisonspiel am 18.03. zu Hause um 19:30 Uhr gegen den TSV Gersthofen geht.

Für die VSC Baskets Donauwörth spielten: Josh Korn (25/ 3 Dreier), Flo Schmidt (7/1), „Wolle“ Pfäffle (1), Lukas Gesche (2), Lars Kobusch (2), Daniel Seliger (6), Cono Cirone (10/1), Jakob Groß (22/3), Konstantin Krippner, Johannes Lechner (2) und Gregor Kotula (18).

Handballer und Basketballer starten gemeinsames Heimspielwochenende

Eine ungewöhnliche Aktion starteten die beiden Sparten Handball und Basketball des VSC Donauwörth. Gemeinsam werben beide für ein gemeinsames Heimspieltagwochenende am Samstag, um so mehr Fans für beide Sportarten zu begeistern.

Los geht’s mit der ersten Mannschaft der Handball Damen, die um 18:00 in der Neudegger Halle den BHC Königsbrunn 09 zu Gast hat. Mit 10 Siegen aus bisher 13 Spielen sind die Handballerinnen nahe an der Spitze und im Titelkampf der Bezirksoberliga zu finden. Einzig allein die Damen des VfL Günzburg, welche ein Spiel mehr auf dem Konto haben als die Kreisstädterinnen, liegen vor dem VSC. Aus diesem Grund möchte die Mannschaft um Trainerduo Stadler und Marb weiter angreifen. Das Hinspiel in Königsbrunn war mit 29:24 aus Sicht des VSC ein sehr torreiches Match. Vor allem die Defensive liegt deshalb im Fokus, da diese im Vergleich zum Hinspiel deutlich besser werden muss. Für die beste Defensivmannschaft der Liga eine machbare, aber keine leichte Aufgabe. Offensiv können die Kreisstädterinnen vor allem über ihre Aggressivität Akzente setzen.

Direkt danach spielen die Herren der Sparte Basketball um 19:30 Uhr in der Stauferparkhalle gegen die Mannschaft des DJK Kaufbeuren. Hier ist die Situation ähnlich. Allerdings stehen die Baskets auf dem 1. Tabellenplatz und müssen siegen, um weiterhin dort zu bleiben. Das Hinspiel verloren sie mit 86:79. Aus diesem Spiel weiß die Manschaft, dass Kaufbeuren keineswegs zu unterschätzen ist. Allerdings gibt es auch keinen Grund die eigenen Fähigkeiten in den Hintergrund zu stellen. Denn gerade der deutliche 81:45 Sieg aus der letzten Woche gegen Friedberg beweist die Donauwörther Stärke. „Wir müssen an der letzten Woche anknüpfen und unsere Stärken noch besser ausspielen“ sagt Spielertrainer Benni Vogel. Dass die Baskets vor allem auf den kleinen Positionen überlegen sind, zeigen Cirone, Korn, Scheuerer und Co. Woche für Woche. Doch gegen Friedberg wurde es endlich geschafft, auch die Verbindung zwischen den Außen- und den Innenspielern zu finden. Neben Daniel Seliger konnte Gregor Kotula mit starken 17 Punkten überzeugen. Ein wichtiger Faktor hierfür ist Jakob Groß. Er findet immer wieder die Lücken in der Verteidigung der Gegner, um seine Mitspieler perfekt in Szene zu setzen. Wenn die Baskets diese Verbindung auch gegen Kaufbeuren schaffen, sind sie noch unberechenbarer und somit schwerer zu verteidigen.
Sehr schade ist, dass Ivan Lukac aufgrund einer Sprunggelenksverletzung für die restliche Saison ausfällt. Sein Comeback ins VSC Trikot gibt Johannes Wolfgang Pfäffle. Nach viel zu langer Zwangspause kann er sein Comeback noch in dieser Spielzeit feiern.
Aktuell sind die Baskets mit 12 Siegen aus 16 Spielen Tabellenführer der Bezirksoberliga Schwaben. Am vorletzten Spieltage der Saison gibt es nur noch zwei weitere Manschaften, welche um den Aufstieg in die Bayernliga mitspielen. Ein Spiel weniger als die Baskets hat die BG Leitershofen, welche sich auf dem 2. Tabellenplatz befindet. Der zweite Konkurrent ist der TSV Gersthofen. Die Überraschungsmanschaft ist der letzte Gegner der Baskets beim Heimspiel am 18.03..

Das Ziel für die kommenden Spiele ist klar: „Wir wollen natürlich den Wiederaufstieg, sowie den Pokal nach Donauwörth holen“ sagt Spieler Nik Scheuerer.
Für die Baskets werden spielen:
Lukas Gesche, Florian Schmidt, Cono Cirone, Valo Kainhofer, Josh Korn, Gregor Kotula, Jakob Groß, Konstantin Krippner, Daniel Seliger, Hannes Lechner und Nik Scheuerer.