Erfolg im Pokal durch deutliche Leistungssteigerung

(tl)

Nach dem schlechtem Start in der Liga wollten die Baskets am vergangenen Sonntag im Pokalspiel gegen den TSV Aichach endlich wieder ihre Klasse zeigen.
Die Mannschaft um das Trainerduo Kobusch/Vogel waren nach der lang ersehnten Rückkehr von Valentin Kainhofer von Anfang an motiviert und konnten eine schnelle 10 Punkte Führung herausspielen. Doch Mitte des ersten Spielabschnittes hatten die Baskets wieder ihre alten Probleme, viele Ballverluste und ein kompliziertes Spiel in der Offensive machte es möglich, dass die Aichacher plötzlich wieder dran waren. Schon vor dem Spiel wusste man, dass es gerade nach den Auftritten in der Liga kein Spaziergang in Aichach werden würde. Trotz der schwierigen Phase konnten die Donauwörther mit einer 10-Punkte-Führung in die Halbzeit gehen, wo die Trainer Kobusch und Vogel nur die positiven Dinge ansprachen, man solle weiter als Team agieren und die Schwächen der Aichacher nutzen, dann würde man einen deutlichen Sieg und den Einzug in die nächste Runde feiern können.

So kam es dann auch, die Baskets legten los wie die Feuerwehr, Schnellangriffe wurden plötzlich Konsequent ausgespielt, fast jeder Angriff endete mit Zählern für die Donauwörther. Alle Spieler, die mitgereist waren, konnten Punkte erzielen, vor allem Nik Scheuerer und Daniel Seliger machten ein überragendes Spiel. Einzig die schwache Verteidigung in den letzten 5 Minuten des letztes Viertels waren noch kritisch zu bemängeln, da hier die Aichacher durch einige erfolgreiche Dreipunktewürfe das Ergebnis noch etwas aufhübschen konnten, am Ende stand aber ein deutlicher und verdienter 70:91-Erfolg, der die Baskets in die nächste Runde des Bezirkspokals bringt.

Nächste Woche geht es in der Liga wieder weiter, dann erwarten die Donauwörther den Dauerrivalen aus Schrobenhausen in der Stauferparkhalle. Hier wollen die Baskets den Aufwärtstrend mit in die Liga nehmen.

Es spielten: Nik Scheuerer (27/ 2 Dreier), Benni Vogel (4), Cono Cirone (12), Valentin Kainhofer (4), David West (7/1), Daniel Seliger (17/1), Jakob Groß(6/1), Johannes Lechner(8) und Abraham Chapparo(4).

Desaströse Leistung in Friedberg wird bestraft

Die VSC Baskets Donauwörth haben im dritten Spiel der Saison die zweite Niederlage hinnehmen müssen. In gegnerischer Halle in Friedberg verlor man trotz Favoritenrolle, der man zu keiner Zeit gerecht wurde, verdient mit 76:68. Vor allem die ersten drei Viertel waren wohl die schlechtesten, die die Baskets in dieser Saison auf das Parkett gebracht haben.
Gleich von Beginn an merkte man, dass heute nicht der Tag der Donauwörhter war, man konnte gerade in der Offensive nicht ansatzweise das umsetzen, was Trainer Vogel und Kobusch geplant hatten. Eine schlechte Wurfquote sowie eine teilweise auch unfassbare Trefferquote der Friedberger taten den Rest dazu, vielleicht hatte man sich das ganze auch etwas einfacher vorgestellt, man wurde dann aber schnell auf den Boden der Tatsachen gebracht. Man rannte immer gegen einen 10-Punkte-Rückstand an, kam nur phasenweise näher, erst im letzten Spielabschnitt konnten die Donauwörther dann aufs Tempo drücken, waren bis auf drei Punkte ran, verloren dann aber aus unerklärlichen Gründen wieder den Faden und gaben das Spiel endgültig aus der Hand. Einzige Lichtblick war Josh Korn, der im letzten Spielabschnitt ein überragendes Spiel machte.
Nun ist Aufarbeiten angesagt, in der kommenden Trainingswoche muss man zum einen die Fehler aus dem Spiel analysieren, andererseits steht schon am nächsten Wochenende das Pokalspiel gegen den TSV Aichach an, die zwar eine Liga unter den Donauwörthern spielen, aber gerade jetzt keinesfalls unterschätzt werden dürfen.
Für die VSC Baskets Donauwörth spielten: Josh Korn (20/ 1 Dreier), Nik Scheuerer (6/1), Cono Cirone (2), Gregor Kotula (1), Daniel Seliger (13), David West (14/2), Jakob Groß (12/1), Johannes Lechner und Konstantin Krippner.

Arbeitssieg am zweiten Spieltag

Die VSC Baskets Donauwörth haben ihren ersten Sieg in dieser Saison gefeiert und in der heimischen Stauferparkhalle die DJK Kaufbeuren mit 67:49 geschlagen.

Im ersten Spielabschnitt war es noch eine spannende Geschichte, die Mannschaft um Trainergespann Kobusch und Vogel machte zu Beginn der Partie viele Fehler und traf schon wie die Woche zuvor die Würfe von außen nicht, während die nur zu sechst angereisten Gäste munter aufspielten. Ab dem zweiten Viertel legten die Baskets dann aber los, vor allem dank einer starken Verteidigung konnten sie bis zur Halbzeit Punkt um Punkt davonziehen.

Vogel, der aufgrund eines viralen Infekts selbst nicht spielen konnte, in der Halbzeit: „Wir müssen aktiver zum Korb ziehen, hier haben wir die körperlichen Vorteile, um einfache Punkte zu erzielen.“

Gerade Daniel Seliger konnte hier in der zweiten Hälfte ein ums andere Mal Akzente setzen, auch David West machte neben Nik Scheuerer auf den kleinen Positionen ein gutes Spiel. Zwar klingen 67 Punkte in der Offensive nicht unbedingt berauschend, sicher gibt es auch noch eine Dinge zu verbessern, aber man muss auch sagen, dass die Kaufbeurer bis zum Ende gekämpft haben und sich trotz nur 49 erzielten Punkten wacker geschlagen haben.

Nächste Woche geht es für die Donauwörther dann nach Friedberg, hoffentlich sind dann auch alle Krankheiten und Verletzungen wieder ausgeheilt.

Für die VSC Baskets Donauwörth spielten: Josh Korn (3), Nik Scheuerer (11/ 1 Dreier), Cono Cirone (7), David West (16/3), Jakob Groß (12/3), Daniel Seliger (11), Gregor Kotula (4), Konstantin Krippner (3), Johannes Lechner und Abraham Chapparo.

1. Heimspiel für die Baskets

Nach der schmerzhaften Niederlage zu Beginn der Saison beim Mitfavoriten Heising-Kottern bestreiten die Donauwörther Baskets nun ihr erstes Spiel in der heimischen Halle. Gegner ist mit der DJK Kaufbeuren eine Mannschaft welche den VSC letzte Saison einmal besiegen konnte. Das Team um Trainerduo Kobusch/Vogel ist zwar gewarnt, und weiß über die Stärke des Gegner Bescheid, hat aber vor allem wegen der Auftaktniederlage viel gut zu machen.

„Wir wollen unsere Heimstärke sofort unter Beweis stellen. Es war zwar eine bittere Niederlage zum Saisonstart, aber die Saison ist lange und es wird noch eine Menge passieren“ betont Trainer Vogel.

Unter der Woche wurde zweimal hart trainiert, um die Defizite aus dem ersten Spiel besser abzustellen. Fehlen wird weiterhin Valentin Kainhofer. Er wird der Mannschaft erst im 4. Spiel zur Verfügung stehen. Ansonsten ist das Team um Neuzugang David West vollständig und sehr motiviert, denn sie wollen ihren Fans direkt im ersten Heimspiel Lust auf mehr machen! Sprungball ist um 19:30 Uhr in der Stauferparkhalle.

Klare Kampfansage der Baskets

Die VSC Baskets Donauwörth peilen das Ziel Bayernliga-Aufstieg an. Dafür soll auch ein starker Neuzugang sorgen. Warum die erste Begegnung ein Kracher-Spiel verspricht. Von Stephanie Anton

Vor dem Beginn der neuen Basketball-Saison in der Bezirksoberliga kommen von den VSC Baskets aus Donauwörth klare Worte: „Wir wollen den Aufstieg!“

Topscorer Niklas Scheuerer ist guter Dinge, dass dies im nächsten Jahr gelingt – erneut. Denn eigentlich hätten die Baskets bereits zum Ende der vergangenen Spielzeit als Zweitplatzierte und nach dem Rückzug des Teams aus Leitershofen in die Bayernliga aufsteigen dürfen. Doch gemeinsam entschied man sich in der Abteilung dafür, ein weiteres Jahr in der Bezirksoberliga dranzuhängen. Viele Spieler aus der jungen Mannschaft konnten im Frühjahr noch nicht sagen, ob sie aufgrund ihrer schulischen und beruflichen Situation in der Saison 2017/18 zu hundert Prozent zur Verfügung stehen würden.

Nun ist klar, wie die Mannschaft aussieht: „Der Stamm besteht aus Josh Korn, Valentin Kainhofer, Jakob Groß und mir. Daniel Seliger und Gregor Kotula halten die Stellung unter den Körben, auch Sascha Kretzschmar steht hier als Routinier zur Verfügung. Cono Cirone, Benni Vogel und Hannes Lechner folgen mit Power von der Bank.“ Hinzu kommt Neuzugang David West (Jahrgang 1997), der in der vergangenen Saison für den TSV Nördlingen spielte und Topscorer der Bayernliga war. Er kann nun beim VSC Donauwörth wieder mit seinem ehemaligen Teamkollegen Jakob Groß spielen, der 2016 aus Nördlingen zu den Baskets gewechselt war. Scheuerer selbst wird in dieser Saison ausschließlich für den VSC spielen. Er war in der vergangenen Spielzeit zusätzlich für Leitershofen aufgelaufen, will seine Kraft nun aber auf die Baskets konzentrieren.

Zusätzliche Möglichkeiten, die Mannschaft zu unterstützen stellen Abraham Chapparo, Jonas Michl und Konstantin Krippner dar. „Sie sammeln im Training Erfahrung und versuchen so, sich in das Team zu arbeiten“, sagt Scheuerer. Zudem werde nun doch Gregor Kotula noch öfters zur Verfügung stehen, obwohl dieser eigentlich seine Basketballschuhe habe an den Nagel hängen wollen. Ivan Lukac wird dagegen mindestens bis zur Winterpause wegen einer Sprunggelenksverletzung fehlen. Nicht mehr beim Team sind Lukas Gesche und Florian Schmidt aufgrund weit entfernter Studienorte. Trainieren werden die erste Herrenmannschaft der Baskets Lars Kobusch und Benjamin Vogel.

Wenn es für die Baskets dann am kommenden Sonntag losgeht, steht gleich ein absolutes Kracherspiel auf dem Programm. Die Donauwörther sind dann bei der SG Heising-Kottern zu Gast, die Scheuerer zu den Titelfavoriten der Bezirksoberliga zählt. Ebenfalls stark schätzt er die BG Leitershofen/Stadtbergen 3 und die beiden Bayernliga-Absteiger ESV Ingolstadt-Ringsee und VfL Buchloe ein. Für den Saisonauftakt erwartet Scheuerer, „dass wir die Leistung aus unserer guten Vorbereitung aufs Feld bringen können“. Das Team wolle gleich seine Aufstiegsambitionen unter Beweis stellen.

Um das große Ziel Aufstieg zu erreichen, haben die Baskets seit Anfang August dreimal wöchentlich trainiert, erst auf dem Hartplatz, nach der Donau-Ries-Ausstellung dann wieder in der Stauferhalle. Auch die Jugendteams sind im Training – und die gibt es in jeder Altersklasse. Die U12 wird von Jonas Michl trainiert, die U14 von Hannes Lechner, die U16 von Niklas Scheuerer und die U18 von Ivan Lukac. Alle Jugendteams spielen jeweils in der Bezirksliga. Nur die Jünsten in der U10 sind nicht im Ligabetrieb. Die stabile Jugendarbeit ist den Verantwortlichen der Abteilung sehr wichtig. Schließlich wolle man junge Spieler in die Verantwortung nehmen und eine starke Bayernliga-Truppe heranziehen.

www.vsc-baskets-donauwoerth.de