Die VSC Baskets Donauwörth haben den bis dato Tabellenführer SF Friedberg am Samstag mit 79:48 aus der Stauferparkhalle geschossen und übernehmen somit selbst die Tabellenführung in der Bezirksoberliga.

Von Anfang an zeigte man den arrogant aufspielenden Gästen, wer Herr im Haus ist und revanchierte sich in jeder einzelnen Spielminute für das verkorkste Hinspiel, in dem man noch den Kürzeren zog. Vor allem David West hatte sich für dieses Spiel einiges vorgenommen, er war der überragende Mann auf dem Parkett, konnte mit sieben erfolgreichen Dreiern bei zehn Versuchen gefühlt jeden Distanzwurf verwandeln und war der Garant für den deutlichen Blow-out-Sieg der Donauwörther. Am Ende kam er auf sagenhafte 29 Punkte.

Zudem spielten die Donauwörther eine herausragende Verteidigung über das komplette Spiel, nur 48 Punkte zuzulassen spricht hierbei eine deutliche Sprache. Vor allem Daniel Seliger und Gregor Kotula arbeiteten hier sehr engagiert unter den Körben. Damit hatten die Friedberger nicht gerechnet, die mit einem sehr fragwürdigen Verhalten den Unmut der vielen Donauwörther Zuschauer auf sich zogen. Trotzdem ließen sich die Männer um das Trainergespann Vogel und Kobusch nie aus der Ruhe bringen und dominierten die 40 Minuten durchgehend.

Erfreulich ist auch, dass alle zehn Spieler der Donauwörther punkteten, auch Spielertrainer Benni Vogel und Johannes Lechner konnte noch Punkte zum Sieg beitragen.

Trainer Vogel nach dem Spiel: „Das war ein Fingerzeig in Richtung Tabellenspitze. Trotzdem reden wir weiterhin nicht von einem möglichen Aufstieg, wir denken von Spiel zu Spiel und arbeiten daher bereits für das nächste schwere Spiel am kommenden Samstag in Schrobenhausen hin.“