Am vergangenen Samstag hat der VSC sein letztes Heimspiel der Saison deutlich mit 103:47 gegen den VFL Buchloe gewonnen. Mit diesem Sieg gelang ihnen historisches: Noch nie konnte die erste Mannschaft der Donauwörther Basketballabteilung alle Heimspiele einer Spielzeit gewinnen.
Die Bären starteten mit neun Spielern in das Geschehen. Valentin Kainhofer und Steven Rissling fehlten ebenso wie Spieletrainer Benni Vogel. Bei den Gästen sah es aber schlechter aus, denn sie reisten nur mit einem sechs-Mann-Kader an. Der VSC erwischte offensiv einen guten Start und konnte leicht punkten. Allerdings stand die Mann-Mann-Verteidigung anfangs schlecht und so konnte Buchloe die ersten Minuten noch mithalten. Als Donauwörth in der Verteidigung anzog, kamen die Gäste ins Straucheln und konnten nur wenig punkten, was die Bären eiskalt nutzen. Angeführt von Aushilfskapitän Nik Scheuerer, der 16 seiner 35 Punkte alleine im ersten Viertel erzielte, setzten sie sich mit 30:15 zur Viertelpause ab. Im zweiten Abschnitt veränderte sich nicht viel. Die Bären wechselten munter durch und zeigten oft schönes Teamplay. Der Halbzeitstand hieß 56:25. Die Ansprache in der Kabine fiel verhältnismäßig kurz aus, denn an dem Spiel gab es seitens Donauwörth nicht viel zu kritisieren.
In der zweiten Hälfte war der VSC weiterhin die spieltreibende Kraft und konnte viel ausprobieren. So wurde kurzzeitig eine Raumverteidigung aufgestellt, welche auch wunderbar funktionierte. Im Angriff konnten die Bären immer wieder ihre Schnelligkeit ausspielen und leichte Körbe erzielen. Auch Würfe wurden hochprozentig verwandelt und man konnte gleich zehn Dreier auf dem Scoringboard verbuchen. Der VFL Buchloe konnte dem, geschuldet durch zu wenig Auswechselmöglichkeiten, nichts mehr entgegensetzen und so ging die Partie verdient mit 103:47 an Donauwörth.

Neben dem 13. Sieg in Folge, sowie der „weißen Weste“ im heimischen Stauferpark hatten die knapp 400 Zuschauer aber noch einen weiteren Grund zum Feiern:
Als Kassier Daniel Seliger in den Vereinsgeschichten gesucht hat, hat sich folgendes herausgestellt: einen solch hohen Sieg konnten die Bären zuletzt vor 35 Jahren einfahren. Damals war noch nicht ein einziger, der Donauwörther Spieler geboren.

Das letzte Spiel der Saison findet nächsten Sonntag in Leitershofen statt. Dort wollen die Baskets den 2. Tabellenplatz sicher.
Am 24.03 ist dann das mit Vorfreude erwartet TOP 4 in Donauwörth.
Für den VSC am Ball: David West (14/2), Cono Cirone(10), Joshua Korn(6/1), Gregor Kotula (4), Jakob Groß (20/4), Daniel Seliger (8), Sascha Kretschmar (4), Johannes Lechner (2) und Nik Scheuerer (35, 3)