Zweite Halbzeit bringt den Sieg

Am vergangenen Samstag empfingen die Bären Eichstätt im heimischen Stauferpark. Nach einem harten Kampf konnte Donauwörth sich mit 79:62 durchsetzen.

Allerdings erwischten die Gäste, wie schon so oft in der Saison, den besseren Start. Eichstätt konnte schnell mit 0:6 in Führung gehen, daraufhin folgte die erste Auszeit seitens Donauwörth. Diese zeigte auch seine Wirkung und die Bären spielten konzentrierter und es gab einen offenen Schlagabtausch. Ende des ersten Viertels kam für beide Teams ein Schock, nach einer Rangelei zwischen Valentin Kainhofer und einem Eichstätter Spieler wurden beide disqualifiziert und mussten die Halle verlassen. Mit 14:18 ging es in die Viertelpause. Der zweite Spielabschnitt war dann einer der schlechtesten von den Bären in dieser Saison. In der Verteidigung war man immer einen Schritt zu spät und Eichstätt nutzte dies unter anderem mit guten Trefferquoten aus. Das eigentlich größere Problem war der Angriff. Unkonzentriert wurden viele Bälle verloren, zudem kam noch, dass die Bären miserable Trefferquoten hatten und keinen Dreier verwandeln konnten. Verdient führte Eichstätt mit 38:27 zur Halbzeit.

So schlecht das zweite Viertel auch war, umso besser war die zweite Halbzeit. Die Kabinenansprache der Trainer zeigte schnell ihre Wirkung. Hochmotiviert kamen die Bären aus der Halbzeit und konnten innerhalb von sechs Minuten die Führung holen. Die Raumverteidigung stand perfekt und Eichstätt wusste nicht mehr diese erfolgreich zu umspielen. Auch offensiv lief es nahezu perfekt. Mit schönem Passspiel konnte man oft Jakob Groß freispielen, der dann oft den Dreier verwandelte. Auch alle anderen machten einen großartigen Job. Gegen Ende des dritten Viertels konnte Eichstätt wieder aufholen und so ging es mit 50:49 in den letzten Abschnitt. Doch Donauwörth hatte noch nicht genug. Weiterhin war die Verteidigung überragend und im Angriff lief es weiter wie im dritten Viertel. Selbst als David West foulbedingt das Feld verlassen musste, hatten die Bären alles fest in der Hand. Mit viel Kampf und der richtigen Einstellung wurde das Spiel mit 79:62 beendet.

Für den VSC spielten: Korn (19 Punkte/ 1 Dreier), Scheuerer (6), Vogel, Kotula (1), Kainhofer (2), West (4/ 1), Seliger (11), Groß J. (25/ 5), Groß F. (3), Lechner (8), Krippner

Nächstes Topspiel steht an

Am heutigen Samstag zur gewohnten Zeit um 19:30 treffen die Basketballer aus Donauwörth im Stauferpark gegen DJK Eichstätt. Dabei dürfen sich kommende Fans auf ein
spannendes Spiel freuen. Nach den letzten zwei Siegen stehen die Bären aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Eichstätt belegt mit drei Siegen und einer Niederlage den vierten Rang.
Personell sind die Bären wieder fast vollständig. Nur Cono Cirones Einsatz ist wegen Krankheit noch fragwürdig und Niklas Scheuerer ist nach wie vor verletzt.
Die Männer vom VSC werden sich vorrangig auf die Verteidigung konzentrieren, um von dort aus ein schnelles Spiel aufzuziehen.
Die Bären würde sich über zahlreiche Fans freuen, damit der dritte Sieg in Folge gelingt.

Enttäuschende Heimpleite

Die Bären mussten am Samstag ihre zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Gegen die Mannschaft aus Kaufbeuren verlor man am Ende mit 58:66 in der heimischen Stauferparkhalle.

Vor dem Spiel kam noch eine schlechte Nachricht für die Bären: Nachdem ja schon am Freitag bekannt war, dass Niklas Scheuerer nicht mitspielen wird, musste auch noch Felix Großkrankheitsbedingt absagen. Somit ging man mit neun Spielern in die Partie.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden die Donauwörther,nach einer schnellen Auszeit, besser ins Spiel und konntensich bis zum Ende des ersten Viertels mit 19:14 absetzten. Gute Verteidigungsleistung und schnelles Umschaltspiel waren dafür ausschlaggebend. Das zweite Viertel war recht ausgeglichen, Donauwörth spielte eine fast perfekte Verteidigung, da Kaufbeuren aber auf eine Zonenverteidigung umgestellte hat, taten sie sich im Angriff schwer und konnten nur selten leichte Punkte herausspielen. Somit ging es mit 35:27 in die Halbzeit.

In der Kabine wurde den Spielern des VSC geraten, mehr über Schnellangriffe zu agieren, um leichter Körber zu erzielen. Im dritten Viertel wurde dies aber leider nicht umgesetzt. Kaufbeuren konnte schnell ausgleichen, da bei den Bären im Angriff nichts mehr lief. Es wurden zwar teilweise schöne Systeme gespielt, aber sie konnte sich nicht selbst belohnen, da einfachste Korbchancen nicht verwandelt wurden. Aus diesem Grund wurde dieses Viertel verloren und man ging mit 48:48 in das Entscheidungsviertel. Hier wurde über sieben bis acht Minuten ein offener Schlagabtausch geliefert. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Als am Ende des Viertel Valentin Kainhofer, Daniel Seliger und David West foulbedingt raus mussten, wendete sich das Blatt zugunsten von Kaufbeuren, die diese Chance nutzen und das Spiel mit 58:66 beendeten.

Trotzt dieser schmerzhaften Niederlage müssen die Bären nach Vorne schauen, denn nächste Woche kommt der Bayernligaabsteiger Gersthofen nach Donauwörth.

Für den VSC spielten: Jakob Groß (9 Punkte/ 1 Dreier), Benni Vogel, Daniel Seliger (8), David West (14/1), Markus Mühleidner, Josh Korn (14/2), Konsti Krippner (5), Valentin Kainhofer (6), Cono Cirone (2)