Bären können Negativserie nicht beenden

Die VSC Baskets Donauwörth mussten am Sonntag in Friedberg bereits die vierte Liga-Niederlage infolge hinnehmen. Bei der 75:55-Niederlage fielen die Baskets schnell wieder in alte Muster zurück und konnten zu keiner Zeit im Spiel das Heft in die Hand nehmen und die bekannten Stärken ausspielen. Vor allem die zahlreichen Ballverluste kosteten den Baskets am Ende wie so oft das Spiel, vor allem aber auch, weil Friedberg diese ein ums andere Mal in Punkte ummünzen konnte. Auch der verletzungsbedingte Ausfall von Florian Erdle sowie das Fehlen von Josh Korn waren jederzeit spürbar, beide sind voraussichtlich nächste Woche wieder im Kader.

Der Start in die Partie lief noch sehr gut, schnell lagen die Donauwörther 5:0 vorne und überzeugten mit breiter Brust, jedoch schlichen sich schon früh leichte Fehler im Spiel der Truppe um das Trainerduo Kobusch und Vogel ein, anstatt mit Ruhe das Spiel aufzubauen versuchte man oft, mit schwierigen Pässen die schnellen Flügelspieler der Baskets ins Szene zu setzen, jedoch landeten diese ein ums andere Mal beim Gegner.

Auch Rückkehrer Gregor Kotula, der nach über einem Jahr Pause sein erstes Spiel für die Baskets machte, tat sich schwer und konnte nur phasenweise Nadelstiche gegen die Friedberger Verteidigung setzen.

Nik Scheuerer, der mit vier Dreiern in der ersten Halbzeit maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Mannschaft an den Friedbergern dranbleiben konnte, versuchte immer wieder, mit Tempogegenstößen auf die unsortierte Friedberger Verteidigung zu treffen, jedoch konnte dies auch nur in der ersten Halbzeit erfolgreich umgesetzt werden.

Trainer Benni Vogel nach dem Spiel: „Momentan ist der Wurm drin, egal was wir probieren, es zeigt nicht den gewünschten Erfolg. Wir wussten alle, dass vor allem die Hinrunde sehr knackig werden wird. Trotzdem kann sich nur die Mannschaft selbst aus diesem Loch ziehen, wir trainieren hart und haben auch immer wieder sehr gute Ansätze, allerdings maximal 20 Minuten im Spiel und das ist auf diesem Niveau einfach zu wenig. Bis Weihnachten möchten wir die letzten drei Spiele jetzt gewinnen, um uns zum einen wieder Selbstvertrauen einzuimpfen und uns etwas Luft in der Tabelle zu verschaffen.“

Nächste Woche kommt der TSV Haunstetten in die Stauferparkhalle, fehlen wird auf Bärenseite diesmal nur Spielertrainer Benni Vogel, ansonsten kann Coach Kobusch aus dem Vollen schöpfen.

Für die VSC Baskets Donauwörth spielten: Scheuerer (30/5 Dreier), West (11/1), Cirone (8), Krippner (5), Kotula (3), Vogel, Printz, Hizli und Ungefug.

Enttäuschendes Wochenende

Knappe Niederlage im Spitzenspiel

Am vergangenen Sonntag traten die Bären in Ingolstadt gegen die Schanzer Baskets an. Die letzten Aufeinandertreffen waren immer interessante Spiele und auch diesmal lieferten sich beide Mannschaften einen ansehnlichen Schlagabtausch. Leider musste sich der VSC trotz guter Leistung mit 86:72 geschlagen geben.

Mit nur neun Leuten reiste Donauwörth an und verschlief gleich den Start. Dadurch dass die Raumverteidigung zu langsam war, konnte der Gastgeber schnell zwei Dreier verwandeln und ging nach fünf Minuten schon mit 13:1 in Führung. Erst durch eine Auszeit kamen die Donauwörther ins Spiel und standen besser in der Verteidigung. In der Offensive taten sich die Bären ebenfalls schwer. Die Mannverteidigung von Ingolstadt war gut und nur schwer zu brechen. Das erste Viertel endete mit 25:11. Im zweiten Abschnitt war der VSC endgültig angekommen. Durch einfaches Pick and Roll-Spiel waren sie öfters erfolgreich und auch der Dreier fiel besser, so holten sie den Rückstand auf bis zu sechs Punkt auf und zwangen Ingolstadt die Auszeit zu nehmen. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und es ging mit 40:33 in die Halbzeit.

Trainer Lars Kobusch stellte die Verteidigung für die zweite Hälfte von Raum- auf Mann um, dies sollte helfen die Dreierpunktwürfe besser in den Griff zu bekommen. Beide Teams starteten da wo sie aufgehörten hatten, es wurde weiter auf beiden Seiten gepunktet, bis drei Minuten vor Ende des dritten Viertels. Durch jeweils einen Dreier von Sven Ulrich und Flo Erdle und hervorragende Verteidigung glich der VSC mit 52:52 aus. Auch die Jungbären Marco Stampfer und Deniz Hitzli hatten großen Anteil an der Aufholjagd. Leider verspielten die Bären ihren Erfolg wieder. Nach einer Auszeit von den Gastgebern, war kurze Verwirrung in der Verteidigung. Ingolstadt nutzte diese und legte einen 8:0-Lauf auf. Der Endstand zum dritten Viertel lautete 60:53. Im letzten Abschnitt setzte der VSC nochmal alles daran wieder aufzuholen. Doch jede gute Offensivaktion wurde von Ingolstadt erwidert. Gegen Ende ging dem VSC die Kräfte aus und so gewannen die Schanzer am Ende mit 86:72. Jedoch müssen die Bären trotz Niederlage nach vorne schauen, sie haben ein ordentliches Spiel abgeliefert und die Saison ist noch lang. Auch Spielertrainer Benni Vogel pflichtet dem bei: „Leider hat es am Sonntag nicht zum Sieg gereicht. Wir hatten unsere Schwächephasen zu falschen Zeitpunkten. Ich bin trotzdem stolz auf mein Team, sie haben nicht aufgehört zu kämpfen und haben größtenteils ein gutes Spiel gemacht. Wir müssen uns jetzt auf nächste Woche konzentrieren, denn da kommt der TV Augsburg zu uns und sie sind ebenfalls noch ungeschlagen.“

Für den VSC spielten: Cirone (8), Erdle (14), Hitzli (4), Korn (20), Krippner, Scheuerer (9), Stampfer (7), Ulrich (10), Vogel