Overtime Niederlage

Am vergangenen Samstag empfing der VSC zuhause den TSV Gersthofen. Nach einem harten Kampf und großem Comeback mussten sie sich am Ende mit 87:91 nach einer Verlängerung geschlagen geben. 

Die Bären traten mit vollem Kader an und starteten gut ins Spiel. Die Mannverteidigung stand im ersten Viertel sehr gut, denn sie konnten die offensivstarken Gäste auf elf Punkte halten. Donauwörth hingegen konnte immer wieder ihre Individualstärke ausspielen und bis zum Viertelende 17 Punkte erzielen. Im zweiten Abschnitt folgte ein massiver Einbruch der Bären. Gersthofen stellte auf eine Raumverteidigung um. Damit wusste der VSC nicht umzugehen und half sich mit Dreipunktwürfe, die in diesem Viertel aber nur bedingt fielen. Ebenfalls schwach war das Umschaltspiel. Die Gäste konnten einen Schnellangriff nach dem anderen laufen und so kam es, dass sie in der vierzehnten Minute einen 16:0 Lauf starteten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnten sich die Bären erholen und einen 33:40 Rückstand in die Pause retten. 

Trainer Lars Kobusch motivierte seine Männer in der Kabine öfter den Korb zu attackieren und damit Fouls zu ziehen. Zudem stellte er auf eine Raumverteidigung um. Anfangs konnten die Bären den Rückstand ein wenig verkürzen, doch Mitte des dritten Viertels folgte der größte Vorsprung von Gersthofen mit 17 Punkten (40:57). In einer Auszeit stellte Lars Kobusch wieder auf eine Mannverteidigung um und legte seinen Männern ans Herz nicht unter zu gehen. Genau dies setzten sie um. Durch eine gute stehende Verteidigung konnten sie am Ende des dritten Abschnitts auf 53:64 verkürzen. Im letzten Viertel setzten die Bären nochmal alles daran das Spiel noch zu drehen und dies taten sie mit Erfolg, Punkt um Punkt verkürzten sie ihren Rückstand. In der 37. Minuten konnten sie einen 8:0-Lauf verbuchen (75:78). Die letzten Minuten waren sehr spannend für die zahlreichen Zuschauer. Durch Punkte von David West und Cono Cirone hatten die Bären nur noch einen Zähler Rückstand (82:83). Den letzten Angriff hatte Gersthofen. David West konnte jedoch den Ball gewinnen und lief im Eins gegen Eins auf den Korb und wurde gestoppt. Die Schiedsrichter entschieden auf ein Unterlaufen ohne Körperkontakt, was nach neuen Regeln einem technischen Foul entspricht. Den Freiwurf dazu konnte David West zum Unentschieden verwandeln. Mit dem anschließenden Ballbesitz konnte der VSC keinen guten Wurf mehr kreieren und so ging es in die Verlängerung. 

Leider verließen die Bären dort die Kräfte. In der Verteidigung waren sie einen Schritt zu spät und mussten sich mit Fouls helfen. Die entsprechenden Freiwürfe konnten die Gäste in Punkte verwandeln. Währenddessen traf der VSC in der Offensive die falschen Entscheidungen mit zu wenigen Pässen und konnten kaum mehr punkten. So mussten sie sich am Ende mit 87:91 geschlagen geben. 

Trainer Lars Kobusch nach dem spannenden Spiel: „Wir können heute einerseits stolz auf uns sein. Wir haben durch viel Leidenschaft einen 17 Punkte Rückstand aufgeholt und hatten den Tabellenzweiten am Rande einer Niederlage. Anderseits haben wir verloren und dies bringt keine Punkte. Am Ende haben unsere Foulprobleme und teilweise falschen Entscheidungen uns den Sieg gekostet. Allerdings können wir darauf aufbauen.“ 

Für den VSC spielten: Korn (27 Punkte), Scheuerer (8), Vogel, Ulrich (3), Cirone (13), West (16), Ungefug, Stampfer, Groß (16), Erdle (2), Lechner (2), Krippner

Sieg in Augsburg

Die VSC Baskets Donauwörth sind erfolgreich in die Rückrunde der Bezirksoberliga gestartet. Sie konnten sich auswärts gegen Schwaben Augsburg mit 64:71 durchsetzen.

Mit einem sehr tiefen Kader reisten die Bären nach Augsburg, einzig Spieltrainer Benni Vogel fehlte krankheitsbedingt. Beide Teams starteten noch sehr zurückhaltend nach der Winterpause. Der VSC tat sich anfangs schwer gegen die Presse von Augsburg und verloren oft den Ball. Jedoch stand die Mannverteidigung recht ordentlich, sodass der Gastgeber seine Ballgewinne nicht gut umsetzten konnten. Offensiv war Donauwörth auch noch nicht auf der Höhe, denn sie spielten zu statisch und konnten sich oft nur noch durch einen schwierigen Wurf helfen. Nach dem ersten Abschnitt stand es 13:16.

Es folgte wohl das beste Viertel der Saison. Trainer Lars Kobusch stellte die Mannverteidigung auf einen Zonenverteidigung um und diese zeigte seine Wirkung. Mit viel Leidenschaft agierten die Bären und ließen nur sechs Punkte zu. In der Offensive zeigten sie sich ebenfalls von ihrer besten Seite. Durch schöne Teamplays wurde häufig der freie Mann gefunden, der dann häufig erfolgreich abschließen konnte. Zur Halbzeit lautete der Spielstand 19:37. In der Kabinenansprach warnte Lars Kobusch: „Wir spielen aktuell einen überaus schönen Basketball und haben auch einen hohen Vorsprung erspielt, allerdings müssen wir weiter so spielen, damit der Sieg sicher uns gehört“.

Den Start der zweiten Halbzeit verschlief der VSC. Da Augsburg in der Defensive sich wieder gefangen hatte, konnte Donauwörth nicht mehr so leicht Punkte erzielen. Nach einem 7:0-Lauf der Gastgeber war Trainer Kobusch gezwungen eine Time-out zu nehmen. Danach fingen sich die Bären wieder und konnten ihren Vorsprung mit 39:55 zur Viertelpause ausbauen.

Im letzten Abschnitt wurde der Spielstand nochmal eng. Durch eine hohe Dreipunkt-Trefferquote von Augsburg konnten die sich Punkt um Punkt herankämpfen, während der VSC in der Offensive falsche Entscheidungen traf. Auch die Time-outs von Donauwörth konnten nicht verhindern, dass es zwei Minuten vor Schluss nur noch 62:65 stand. Von da an bewiesen die Bären jedoch die Nerven und verwandelten fast alle ihre Freiwürfe, um für den 64:71- Endstand zu sorgen. 

Viel Zeit den Erfolg zu feiern bleibt Donauwörth nicht, sie wollen unter der Woche wieder viel trainieren, denn nächsten Samstag kommt der TSV Gersthofen zu Gast.

Für den VSC spielten: Cirone (12 Punkte), Erdle (12), Groß, Hitzli, Korn (21), Lechner (1), Stampfer (4), Ulrich (2), Ungefug, West (10), Scheuerer (9)