Die Bären kommen aktuell aus ihrem Abwärtstrend nicht raus. Gegen die Sportfreunde Friedberg setzte es zuhause eine weitere 55:65 Niederlage.

Die ersatzgeschwächten Donauwörther starten so schlecht wie nicht zuvor in dieser Saison in das Spiel. Die Mannverteidigung stand überhaupt nicht. Die Gäste, die sehr gefährlich von der Dreipunktlinie sind, hatten offene Würfe, welche sie auch nutzten. Auch das Umschaltspiel von der Offensive in die Defensive war schlecht. So konnte Friedberg immer auf eine unsortierte Verteidigung angreifen. Zudem ließen die Bären zu viele zweite und dritte Chancen zu. Das noch größere Problem lag aber in der Offensive. Gegen die Raumverteidigung der Gäste hatten die Bären keine Einfälle, um diese zu brechen. Die Folge waren Ballverluste. Dementsprechend ging das erste Viertel schon deutlich mit 9:24 verloren.

Eine Raumverteidigung sollte Friedberg stoppen. Jedoch funktionierte diese am Anfang des zweiten Vierteles nur bedingt, da die Gäste immer noch zu viele freie Würfe hatten. Erste gegen Ende der ersten Hälfte, hatte sich der VSC komplett eingestellt und wussten welche Männer sie nicht frei stehen lassen durften. Immerhin die Offensive wurde besser. Da die Rückwärtsbewegung von Friedberg auch nicht schnell war, konnten die Bären einige Schnellangriffe spielen und gegen die Raumverteidigung attackierte sie öfters den Korb und zogen Fouls. So konnten sie den Rückstand auf 26:37 zur Halbzeit verkürzen. Trainer Benni Vogel wollten an der Leistung am Ende des zweiten Viertels festhalten und stellte deshalb nur Kleinigkeiten um.

Der dritte Abschnitt war geprägt von Hoch- und Tiefphasen der Bären. So konnten sie in der mittlerweile gut stehenden Verteidigung den Ball des Öfteren gewinnen, verloren ihn aber anschließend im gleichen Angriff wieder. Auch der Spielstand variierte oft. In ihren guten Phasen konnten sich die Bären bis auf sechs Punkte herankämpfen. Nur leider kurze Zeit späten lagen sie wieder mit zwölf Punkten zurück. Das dritte Viertel endete mit 43:51.

Im letzten Viertel setzten die Bären alles dran das Spiel noch zu drehen. Jedoch hielt Friedberg den Vorsprung immer auf acht Punkte. Zwei Minuten vor Ende bei einem Spielstand bei 55:61 hatte Donauwörth die Chance auf Schlagdistanz zu verkürzen, konnten diese aber leider nicht nutzen. Anschließend mussten sie mithilfe von Fouls die Uhr stoppen. Die Gäste nutzen die entsprechenden Freiwürfe. Auch danach gelang dem VSC offensiv nichts mehr und sie mussten sich mit 55:65 geschlagen geben. Trainer Benni Vogel sagte nach dem Spiel: „Wir haben heute das Spiel im ersten Viertel verloren, dem 15-Punkte-Rückstand sind wird das ganze Spiel nachgelaufen und konnten ihn, trotz guter zweiter Halbzeit nicht aufholen. Ebenfalls das wir nicht voll besetzt waren und unsere schlechte Wurfquote hatten Einfluss auf unsere Niederlage. Jetzt haben wir eine Woche spielfrei und versuchen unsere Fehler aufzuarbeiten.“

Für den VSC spielten: Behning, Cirone (11 Punkte), Korn (15), Kretzschmar, Krippner (4), Lawson (5), Scheuerer (13), Stampfer (4), Ulrich (3), Vogel