Die Donauwörther Basketballer haben in ihrem ersten Heimspiel bei ihrer Rückkehr in die Bayernliga den ersten Sieg der Saison erringen können. In einer spannenden Partie haben sich die Bären mit viel Leidenschaft und Siegeswillen mit 75:64 gegen den Post SV Nürnberg durchgesetzt.

Vor der Partie wurde bekannt, dass mit Cirone Cono und Leo Prinz zwei wichtige Joker fehlen würden, deshalb trat der VSC mit einem Kader von elf Männern an. Unter der Woche haben die Bären an ihrem Abschluss gearbeitet und so begann das Aufeinandertreffen eher offensiv. Beide Teams konnten über Schnellangriffe Punkte erzielen und waren somit gleichauf. Nach vier Minuten, nahm Trainer Lars Kobusch die erste Auszeit, um seine Mannschaft auf eine Raumverteidigung umzustellen. Diese zeigte sofort Wirkung: Donauwörth stand defensiv stabil und Nürnberg wusste sich nur mit Drei-Punkt-Würfen zu helfen, die oft ihr Ziel verfehlten. Offensiv konnte der VSC dagegen die Presse überspielen und leicht Punkte erzielen. Zum Viertelende konnten sie sich mit 21:14 absetzten. Auch im zweiten Abschnitt bauten die Bären durch ihre gute Defensivarbeit ihren Vorsprung weiter aus (29:19). Jedoch schlichten sich drei Minuten vor der Halbzeit vermehrt Fehler ein. Das Umschaltspiel in die Verteidigung wurde zu langsam und Nürnberg konnten durch ihr schnellen Angriffe drei Dreier in Folge erzielen. Gegen die Presse über das komplette Feld, tat sich der VSC zu dieser Phase auch schwer und hatte zahlreiche Ballverlust. Dementsprechend verkürzte sich der Vorsprung auf 34:33 zur Halbzeit-Pause. Das Trainerduo Kobusch und Vogel versuchten die Mannschaft in der Kabinenansprache wieder auf den richtigen Weg zu bringen: „Wir haben 17 Minuten einen herausragenden Basketball gespielt und uns leider in den letzten drei Minuten fast alles kaputt gemacht. Wir müssen wieder den Fokus finden, uns nicht von der Hektik der Gegner anstecken lassen und wieder unsere Stärken ausspielen.“

Die zweite Hälfte begann allerdings aus Donauwörther Sicht genauso schlecht, wie die erste geendet hat. Offensiv hatten die Bären keine Antworten und lagen bald mit zehn Punkten zurück (34:44). Erst gegen Mitte des Viertels legten die Bären den Schalter wieder um. Mit viel Kampf und Leidenschaft wurde Nürnberg in der Verteidigung stark unter Druck gesetzt. Die junge Gast-Mannschaft verloren dabei oft den Ball. In der Offensive fand Donauwörth in vielen Angriffen den Weg zum Korb und der Freiwurflinie. Vor allem Niklas Scheuerer hatte mit zehn Punkten in Folge großen Anteil daran, dass der VSC zum Viertelende wieder führte (56:52). Diese Spielweise setzte sich im letzten Abschnitt fort. Während Schinn, Pinkernell und Seliger die Raumverteidigung kontrollierten, fanden offensiv Korn und Scheuerer immer die Lücken. Die Gäste hatten dagegen keine Antworten mehr und so konnten die Bären, verdient durch ihre Leidenschaft und Siegeswillen, den ersten Sieg der Saison mit 75:64 sicher machen. Trainer Lars Kobusch nach dem Erfolg: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben uns nach einer schlechten Phase nicht unterkriegen lassen und haben uns zurückgekämpft. Heute sind wir als Team aufgetreten, bei dem jeder seinen Teil beigetragen hat und haben so verdient gewonnen.“ Kommenden Samstag werden die Bären versuchen an diesem Erfolg anzuknüpfen, wenn sie auswärts gegen den TV Lauf spielen.

Für den VSC spielten: Erlbeck, Korn (19 Punkte/ 1 Dreier), Krippner (2), Lechner, Pinkernell (6), Scheuerer (29/3), Schinn (6), Seliger (6), Stampfer (7), Stippler, Vogel