Beste Saisonleistung bringt deutlichen Sieg für die VSC Basketballer

Die VSC Baskets Donauwörth konnten am vergangenen Samstag deutlich mit 84:56 in Amberg-Sulzbach gewinnen. Nach dem deutlichen Auswärtssieg steht der Aufsteiger nun auf dem 4. Tabellenplatz der Bayernliga Mitte.

 

Die Bären mussten die weite Auswärtsfahrt in die Oberpfalz ohne die Leistungsträger Johannes Gölkel, Fico Pinkernell sowie Rodique Lawson antreten. Doch dass der Kader der Baskets etwas dezimiert war, war nicht eine Sekunde zu spüren, ganz im Gegenteil! Denn die Donauwörther gaben von Beginn an den Ton an. Durch einen zwischenzeitlichen 17:0 Lauf Mitte des ersten Spielabschnitts erspielten sich die Baskets bereits nach den ersten zehn Minuten eine 30:13 Führung. Die Bären überzeugten einerseits mit einer äußerst stabil stehenden Zonenverteidigung, glänzten aber gleichzeitig in der Offensive mit nahezu perfektem Teamspiel. Fast jede Angriffssituation konnte erfolgreich abgeschlossen werden.  Im zweiten Viertel das gleiche Bild. Das Donauwörther Bollwerk um Daniel Seliger, Marco Stampfer und Konstantin Krippner überzeugte mit guter Reboundarbeit und erschwerte jeden Wurf der Amberger. Offensiv sorgten Nik Scheuerer und Josh Korn weiterhin für viel Ruhe, was die Donauwörther Führung zur Halbzeit auf 54:27 ausbaute.

Trainer Kobusch war in der Halbzeitansprache mehr als nur zufrieden: „Das war die beste Halbzeit der gesamten Saison! Wir wollen in der zweiten Halbzeit unbedingt daran anknüpfen“.

 

Souveräne zweite Halbzeit sichert 5. Sieg der Baskets

Wie die erste Halbzeit aufgehört hat, ging die zweite weiter. Die ca. 150 Zuschauer in der Amberger Sporthalle sahen einen mehr als souveränen Auftritt der Gästemannschaft. Die Amberger versuchten nochmal alles, doch auch eine Umstellung in der Verteidigung brachte an diesem Abend keine Unruhe mehr in das Donauwörther Spiel. Letztendlich endete das Spiel mit 84:56 zu Gunsten der Donauwörther Baskets.

Erfreulich war vor allem, dass der Sieg eine absolute Teamleistung war. Insgesamt sieben Bären-Spieler erzielten 8 oder mehr Punkte. Dies erschwerte es dem Gegner umso mehr, sich auf das Donauwörther Offensivspiel einzustellen.

 

„Wenn wir immer so spielen wie heute, können wir definitiv jeden Gegner schlagen!“ sagte Trainer Kobusch nach dem Spiel. Beweisen wollen die VSC Basketballer dies bereits in der kommenden Woche. Dort würde der aktuell noch ungeschlagene Tabellenführer aus Ingolstadt nach Donauwörth reisen. Ob und unter welchen Umständen das Spiel am kommenden Samstag (19:30 Uhr) aber überhaupt stattfinden kann, wird sich erst im Laufe der Woche zeigen.

Für die VSC Baskets spielten: Krippner (8), Korn (17), Lechner (12), Stangerl (9), Vogel, Seliger (8), Stampfer (11), Stippler & Scheuerer (19)

Knapper Sieg für die Baskets

Die Bären konnten am vergangenen Samstag eine höchst ausgeglichene und enge Partie am Ende für sich entscheiden. Sie setzten sich mit 73:71 gegen die TG Landshut durch.

Von Beginn an agierten beide Mannschaften offensiv. Landshut konnte immer wieder die Mannverteidigung der Bären umspielen, auch weil zu oft die Hilfe zu spät kam. Auf der anderen Seite fand der VSC oft den freien Werfe und bestraften die Raumverteidigung der Gäste. Dementsprechend hoch ging das erste Viertel zu Ende (21:20). Im zweiten Viertel wollten die Bären eine verbesserte Verteidigung spielen, um sich deutlicher abzusetzen. Jedoch verhinderten fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen den Spielfluss und Landshut konnte durch viele Freiwürfe immer in Schlagdistanz bleiben. Trotzdem konnte Donauwörth die Führen behalten, da Niklas Scheuerer in der ersten Halbzeit fünf Dreier traf. 42:38 lautete der Halbzeitstand. Co-Trainer Benni Vogel erinnerte seine Mannschaft, dass sie in der Defensive deutlich besser agieren müssen, um die Partie zu gewinnen.

Doch auch im dritten Viertel konnten die Bären das Blatt nicht endgültig wenden. Sie konnten sich teilweise auf acht Punkte absetzten, musste aber gleich wieder diesen Vorsprung einbüßen. Grund dafür waren Unkonzentriertheiten im Angriff, bei denen oft der Ball verloren wurde oder schlechte Würfe genommen wurden. Auch die Trefferquote sank im Vergleich zur ersten Halbzeit. Daraus folgend ging es fast ausgeglichen mit 58:56 in den letzten Abschnitt. Dieser war für die zahlreichen Zuschauer im Stauferpark an Spannung kaum zu überbieten. Die Bären konnten ihren Vorsprung auf vier bis einen Punkt halten. Allerdings schlichen sich zwei Minuten vor dem Ende immer mehr Fehler ein. So kam es, dass Landshut mit 68:71 in Führung gehen konnte. Trainer Lars Kobusch nahm daraufhin sofort eine Auszeit, um die Konzentration im Team wieder zu erhöhen. Dies zeigte Wirkung: Bei den letzten drei Angriffen der Gäste spielten die Bären die beste Verteidigung der Partie. Daraus konnten zwei Schnellangriffe gespielten werden, welche Nico Pinkernell erfolgreich abschloss. Der VSC konnte so die Führung 72:71 wieder zurückgewinnen. Den letzten Angriff hatte der TG Landshut, welche jedoch souverän und erfolgreich verteidigt wurde. Den Gästen blieb daraufhin nur noch die Möglichkeit die Zeit durch Fouls zu stoppen, konnten jedoch keinen eigenen Angriff mehr spielen. Abschließend konnten der VSC mit 73:71 gewinnen und steht mit einer Bilanz von vier Siegen und drei Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz.

Trainer Lars Kobusch nach dem Spiel: „Heute haben wir uns selbst das Leben schwer gemacht. Wir hätten das Spiel schon früher entscheiden können, war jedoch zu unkonzentriert. Ich bin allerdings sehr stolz, dass wir uns von dem Rückstand zurückgekämpft haben. Gegen Schwandorf hatten wir eine ähnliche Situation, die schlecht für uns ausgegangen ist. Deswegen bin glücklich, dass wir diese enge Partie für uns entscheiden konnten.“

Nächste Woche spielen die Bären auswärts gegen den Tabellenzehnten Amberg.

Dritter Sieg der Bären in der Bayernliga

Die VSC Baskets Donauwörth konnten einen weiteren Sieg in der Bayernliga verbuchen. Am vergangenen Samstag konnten sie sich im heimischen Stauferpark gegen die Regensburger Baskets mit 77:61 durchsetzen.

Die Partie startete offensiv geprägt. Regensburg begann mit einer kleinen, jedoch agilen Aufstellung und konnten die Bären zu oft im Eins-gegen-Eins schlagen. Dabei waren sie erfolgreich, da die Hilfe von Donauwörth meist zu spät kam. Allerdings konnte der VSC einen Vorsprung herausspielen und halten, da sie gegen die Raumverteidigung der Gäste optimal die freien Werfer Korn und Pinkernell fanden. Zum Viertelende stand der ausgeglichene Zwischenstand von 22:21 auf der Anzeigetafel. Den Bären war klar, dass sie in der Verteidigung deutlich besser werden müssen, um sich abzusetzen. Gegen mehr Druck auf den ballbringenden Spieler und eine verbesserte Hilfe hatte Regensburg nur wenige Mittel und erzielten im zweiten Viertel nur neun Punkte. Da die Wurfquote vom VSC deutlich geringer war als noch im ersten Viertel, versuchten sie ihre Größenvorteile unter dem Korb ausspielen. So konnten sich Seliger und Stampfer oftmals erfolgreich durchsetzen. Insgesamt waren die Bären deutlich aggressiver. Sie konnten viele Offensiv-Rebounds holen und hätten sich deutlicher absetzten können, ließen jedoch viele Chancen liegen. Der Halbzeitstand lautete 44:30.

Trainer Lars Kobusch war zufrieden mit seinen Männern, vor allem von der Leistungssteigerung vom ersten auf das zweite Viertel. Sie sollten vorrangig das defensive Niveau halten. Die zweite Hälfte startete recht verhalten auf beiden Seiten. Die Bären waren weiterhin stark in der Verteidigung, jedoch verloren sie offensiv häufiger den Ball und konnten den Vorsprung nicht weiter ausbauen (57:42). Dieses Szenario setzte sich auch im letzten Abschnitt weiterfort. Von den Gästen kam glücklicherweise so wenig Widerstand, dass die Jungbären Stippler und Erlbeck wichtige Erfahrungen sammeln konnten. Am Ende konnte der VSC einen ungefährdeten Sieg von 77:61 feiern. Center und Topscorer Daniel Seliger nach dem Spiel: „Wir haben heute durch eine tolle Team-Leistung und den defensiven Leistungsanstieg das Spiel gewonnen. Hervorzuheben ist auch, dass jeder Spieler heute Punkte gemacht hat.“

Durch diesen Sieg und einem Verhältnis von drei Siegen zu zwei Niederlagen stehen die Bären auf dem fünften Tabellenplatz. Nächste Woche reisen sie zum Tabellen-Neunten TV Dingolfing.

Baskets verlieren Heimspiel gegen Schwandorf auf die bitterste Art & Weise

VSC Baskets Donauwörth: TSV Schwandorf 75:74 (35:42)

Einen besonders bitteren Abend mussten die Spieler und Anhänger der VSC Baskets Donauwörth am Samstag hinnehmen. Gegen routinierte Gegner aus Schwandorf verloren die Baskets auf eine furiose Art & Weise mit einem Zähler.

 

Donauwörth kommt besser ins Spiel. Vor allem durch einen hohen Druck auf die Aufbauspieler der Gegner konnten viele Ballgewinne zu Gunsten der Baskets erzielt werden.

Leider schlichen sich aber bereits von Anfang an viele Fehler und große Abschlussschwierigkeiten in das Offensivspiel der Baskets. So wurde eine höhere Führung verpasst & es ging mit einem Spielstand von 23:18 in den zweiten Spielabschnitt. Dort zogen die Baskets durch zwei Dreipunktewürfe von Nico Pinkernell erst auf zehn Punkte weg (30:20, 12. Minute). Doch dann war der Korb der Heimmannschaft wie verschlossen. Im Donauwörther Spiel waren viele Fehlwürfe, vor allem von der Dreipunktelinie, sowie eine Menge an Ballverlusten die Hauptprobleme. Sechs Minuten ohne eigenen Korb & dabei 17 zugelassene Punkte des Gegners waren die Folge und führten zu einem Rückstand zur Halbzeit (35:42).

Die Devise für die zweite Hälfte war klar: den Rückstand so schnell wie möglich aufholen und die Chancen in der Offensive besser und konzentrierter nutzen. Dies gelang im dritten Spielabschnitt nur mäßig. Die Baskets verpassten es, den Rückstand wirklich zu verringern, Schwandorf konnte sich allerdings auch nicht absetzen. Mit einem sechs-Punkte-Rückstand ging es ins Schlussviertel. Hier zeigten die Baskets den nötigen Willen, das Spiel gewinnen zu wollen. Viele entschlossene Korbaktionen konnten nur durch ein Foulspiel gestoppt werden, was zu vielen Freiwürfen der Bären führte. Die Baskets kämpften sich Punkt für Punkt heran. Allgemein war zu spüren, dass in diesem Spiel noch alles drin war.

In der Schlussphase bahnte sich dann ein absoluter Basketball-Krimi an. Zuerst sorgte ein Dreier von Neuzugang Johannes Gölkel für den zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe Nik Scheuerer die Führung für die VSC Baskets erzielte (69:67, 38. Minute). Es war nun ein absolut offenes Spiel. Sowohl Schwandorf als auch Donauwörth konnten jeweils noch zweimal punkten. Als Nik Scheuerer 16 Sekunden vor Ende der Partie einen Freiwurf aufgrund eines technischen Fouls gegen den Trainer der Gäste versenkte, führten die Baskets mit zwei Punkten (74:72, 40. Minute).

Was dann passierte, wird den meisten Beteiligten wohl lange im Kopf bleiben. Nach einem gut gelaufenen Spielzug versenkte der gegnerische Spieler Butkus einen eigentlich gut verteidigten Dreipunktewurf aus 1,5 Metern hinter der Dreipunktelinie zur 75:74 Führung für die Gäste. In den verbliebenen fünf Sekunden konnte kein guter Wurf mehr herausgespielt werden, was zu der wohl bittersten Niederlage des jungen Aufsteigerteams jemals führte. Trainer Kobusch sagt nach dem Spiel: „Die letzte Aktion war sehr sehr bitter für alle Beteiligten. Bitterer geht es kaum. Trotzdem müssen wir uns eingestehen, dass die Fehler vor allem im Korbabschluss der Hauptgrund für die Niederlage sind. Daran werden wir arbeiten müssen. Wir haben uns deshalb das Spiel selbst schwerer gemacht, als es hätte sein müssen.“

Eine schöne, aufbauende Geste gab es nach dem Spiel trotzdem. Während Lars Kobusch ein paar Worte an seine Mannschaft richtete, zeigte die vielen Zuschauer im Stauferpark ihre Anerkennung für den großen Kampf durch langen, aufbauenden Applaus. Trotz der bitteren Niederlage heißt es jetzt, sich auf die nächste Woche zu konzentrieren. Denn am Samstag (19:30 Uhr) steht bereits das nächste Heimspiel für die Baskets gegen die bislang sieglosen Regensburg Baskets an.

 

Für den VSC spielten: Korn (14), Pinkernell (8), Seliger (6), Erlbek, Groß (11), Lawson, Stampfer (7), Lechner, Krippner (2), Gölkel (9), Stippler & Scheuerer (18)