Die Bären konnten am vergangenen Samstag eine höchst ausgeglichene und enge Partie am Ende für sich entscheiden. Sie setzten sich mit 73:71 gegen die TG Landshut durch.

Von Beginn an agierten beide Mannschaften offensiv. Landshut konnte immer wieder die Mannverteidigung der Bären umspielen, auch weil zu oft die Hilfe zu spät kam. Auf der anderen Seite fand der VSC oft den freien Werfe und bestraften die Raumverteidigung der Gäste. Dementsprechend hoch ging das erste Viertel zu Ende (21:20). Im zweiten Viertel wollten die Bären eine verbesserte Verteidigung spielen, um sich deutlicher abzusetzen. Jedoch verhinderten fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen den Spielfluss und Landshut konnte durch viele Freiwürfe immer in Schlagdistanz bleiben. Trotzdem konnte Donauwörth die Führen behalten, da Niklas Scheuerer in der ersten Halbzeit fünf Dreier traf. 42:38 lautete der Halbzeitstand. Co-Trainer Benni Vogel erinnerte seine Mannschaft, dass sie in der Defensive deutlich besser agieren müssen, um die Partie zu gewinnen.

Doch auch im dritten Viertel konnten die Bären das Blatt nicht endgültig wenden. Sie konnten sich teilweise auf acht Punkte absetzten, musste aber gleich wieder diesen Vorsprung einbüßen. Grund dafür waren Unkonzentriertheiten im Angriff, bei denen oft der Ball verloren wurde oder schlechte Würfe genommen wurden. Auch die Trefferquote sank im Vergleich zur ersten Halbzeit. Daraus folgend ging es fast ausgeglichen mit 58:56 in den letzten Abschnitt. Dieser war für die zahlreichen Zuschauer im Stauferpark an Spannung kaum zu überbieten. Die Bären konnten ihren Vorsprung auf vier bis einen Punkt halten. Allerdings schlichen sich zwei Minuten vor dem Ende immer mehr Fehler ein. So kam es, dass Landshut mit 68:71 in Führung gehen konnte. Trainer Lars Kobusch nahm daraufhin sofort eine Auszeit, um die Konzentration im Team wieder zu erhöhen. Dies zeigte Wirkung: Bei den letzten drei Angriffen der Gäste spielten die Bären die beste Verteidigung der Partie. Daraus konnten zwei Schnellangriffe gespielten werden, welche Nico Pinkernell erfolgreich abschloss. Der VSC konnte so die Führung 72:71 wieder zurückgewinnen. Den letzten Angriff hatte der TG Landshut, welche jedoch souverän und erfolgreich verteidigt wurde. Den Gästen blieb daraufhin nur noch die Möglichkeit die Zeit durch Fouls zu stoppen, konnten jedoch keinen eigenen Angriff mehr spielen. Abschließend konnten der VSC mit 73:71 gewinnen und steht mit einer Bilanz von vier Siegen und drei Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz.

Trainer Lars Kobusch nach dem Spiel: „Heute haben wir uns selbst das Leben schwer gemacht. Wir hätten das Spiel schon früher entscheiden können, war jedoch zu unkonzentriert. Ich bin allerdings sehr stolz, dass wir uns von dem Rückstand zurückgekämpft haben. Gegen Schwandorf hatten wir eine ähnliche Situation, die schlecht für uns ausgegangen ist. Deswegen bin glücklich, dass wir diese enge Partie für uns entscheiden konnten.“

Nächste Woche spielen die Bären auswärts gegen den Tabellenzehnten Amberg.