Baskets verlieren knapp gegen den Tabellenführer

Die Basketballer des VSC Donauwörth mussten im dritten Rückrundenspiel die dritte Niederlage hinnehmen. Trotz guter Leistung der Bären mussten sie sich gegen die ungeschlagenen Schanzer Ingolstadt mit 69:75 geschlagen geben.

Beide Mannschafen gingen ersatzgeschwächt in die Partie im Donauwörther Stauferpark. Während Ingolstadt neun Spieler zur Verfügung hatte, kam der Donauwörther Kader nur auf acht Personen. Die ersten Minuten waren unterhaltsam für die vielen Zuschauen. Die Bären zeigten von Beginn an, dass sie keine Angst gegen den Favoriten haben und spielten mit viel Freude auf. Durch zwei schnelle Dreier konnten sie mit 7:3 in Führung gehen. Ingolstadt tat sich anfangs schwer gegen die Zonenverteidigung der Gastgeber und konnten sich nur mit Distanzwürfen helfen. Diese fielen zum Leidwesen der Bären immer besser und sie mussten die Führung abgeben (9:12). Durch eine Auszeit von Trainer Lars Kobusch fingen sie sich in der Verteidigung wieder und holten sich die Führung zum Viertelende wieder zurück (18:16). Auch im zweiten Viertel konnten die Gäste die Verteidigung des VSC immer wieder mit Dreiern bestrafen. Sie trafen in der ersten Halbzeit davon neun Stück. Jedoch hielten die Bären durch offensiven Teambasketball immer gut mit. Relativ ausgeglichen ging es somit in die Halbzeitpause (35:40). Schon bei der Halbzeitansprache konnten die Trainer den Bären vieles positives mitgeben und versuchten, dass die Konzentration konstant hoch bleibt.

Die zweite Hälfte begann ebenfalls recht ausgeglichen. Die Schanzer konnte immer mal wieder auf bis zu zehn Punkte davonziehen, allerdings gab Donauwörth nie auf und konnte sich immer herankämpfen. Eine kurze Schwächephase kurz vor Viertelende nutzen die Gäste für den Vorsprung von 54:63 zur Pause. Doch auch davon erholten sich die Bären wieder und konnten fünf Minuten vor dem Ende auf 60:64 verkürzen. Man merkte dann, dass es sehr erschöpfend war über 35 Minuten mit dem Tabellenersten mitzuhalten. Defensiv waren die Bären in der entscheidenden Phase teilweise einen Schritt zu spät. Offensiv konnten sie weiterhin mithalten, lediglich die Freiwurfe-Quote war über das ganze Spiel nicht zufriedenstellend.

Letztendlich war dies jedoch nicht genug, um den Sieg einzufahren. Die Schanzer Ingolstadt gewannen am Ende knapp mit 69:75. Die Bären können auf jeden Fall mit erhobener Brust aus dieser Partie gehen. Das weiß auch Trainer Lars Kobusch: „Wir haben heute eine ganz reife Leistung abgelegt. Gegen den ungeschlagenen Tabellenersten über die gesamte Partie mitzuhalten und sie immer an Rande einer Niederlage zu halten, zeigt von unserer Klasse. Jeder Spieler hat heute einen wichtigen Teil beigetragen. Nun gilt es, diesen positiven Schwung nächste Woche gegen Landshut mitzunehmen.“

VSC: Cirone (1 Punkt), Korn (27), Krippner (8), Lechner, Scheuerer (17), Seliger (4), Stampfer (12) und Stippler

Hoffnung auf negative und positive Ergebnisse

Für die VSC Baskets Donauwörth steht am Samstag gegen die Regensburg Baskets das nächste Saisonspiel in der Bayernliga Mitte an. Zumindest bis jetzt. Denn in den letzten Wochen kam es häufig sehr kurzfristig zu Spielabsagen aufgrund der aktuellen Corona Situation. Der Bayerische Basketballverband möchte den Spielbetrieb in den Bayernligen und Regionalligen so gut wie möglich aufrechterhalten, allerdings kommt es vereinzelt zu Spielabsagen, wenn bei einer der beteiligten Mannschaften ein positiver Coronafall auftritt. So geschehen bei den Bären in zwei der letzten drei Spielen. „Unser Rückrundenauftakt gegen Schrobenhausen, sowie das Spiel gegen Nürnberg eine Woche später wurden uns jeweils wegen eines bestätigten Coronafalls bei den Gegnern am Spieltag abgesagt. Daher müssen wir aktuell von Woche zu Woche bis kurz vor Spielbeginn hoffen, dass uns keine Absage aufgrund eines positiven Coronatests ereilt.“, so Benni Vogel, Abteilungsleiter und Spieler der VSC Baskets.

Vorletztes Wochenende konnten die Baskets dann endlich wieder in die Bayernligarunde starten. Gegen den TV Lauf verflog die Freude auf das Spiel im Spiel selbst allerdings schnell. Viele Abspielfehler und Unkonzentriertheiten in der Offensive sorgten dafür, dass die Bären gegen einen schlagbaren Gegner am Ende eine 69:74 Niederlage verbuchen mussten. Vor allem die Offensive der Bären ist daher in den Fokus des Trainerteams gerückt. „Nach insgesamt zwei Monaten ohne aktiven Spielbetrieb für unsere Mannschaft ist es natürlich nicht einfach, sofort wieder in einen Rhythmus zu kommen. Man merkt, dass selbst erfahrenere Spieler sich nach so einer langen Pause schwertun.“, so Headcoach Lars Kobusch. „Dennoch gehe ich davon aus, dass wir diese Fehler abstellen und an die Erfolge in der Hinrunde anknüpfen können.“

Nun reisen die Donauwörther nach einem spielfreien Wochenende nach Regensburg und wollen Wiedergutmachung für den verpatzten Rückrundenstart. Mit den Regensburg Baskets kommt auf die Donauwörther der aktuelle Tabellenletzte der Bayernliga Mitte zu. Unterschätzen sollte man die Regensburger allerdings nicht. Gegen Lauf haben die Regensburger am vergangenen Wochenende nur eine knappe Niederlage mit sechs Punkten Differenz hinnehmen müssen. Zudem konnten die Regensburger im Hinspiel lange mit den Donauwörthern mithalten. Dennoch fahren die Bären mit höchster Motivation nach Regensburg, da man die aktuelle positive Bilanz in der Bayernliga verteidigen will. Momentan stehen die Baskets bei fünf Siegen und vier Niederlagen, eine durchaus erfreuliche Bilanz für einen Aufsteiger.

Für die VSC Baskets werden voraussichtlich spielen:

Josh Korn, Nik Scheuerer, Cono Cirone, Paul Stippler, Marco Stampfer, Daniel Seliger, Tin Erlbek, Nico Pinkernell, Johannes Lechner, Konstantin Krippner und Benni Vogel.