Bären gehen in Ingolstadt unter

Aufgrund einer überdurchschnittlichen Trefferquote der Gastgeber, musste der VSC sich am Ende deutlich mit 100:57 den Schanzern geschlagen geben. Dies war die höchste Saisonniederlage.
Schon vor dem Spiel standen die Zeichen nicht gut. Cono Cirone konnte verletzt nicht mitspielen, Daniel Seliger und Marco Stampfer spielten, jedoch ebenso verletzt und somit mit Handicap. Trainer Benni Vogel und die Bären wussten von der Dreierstärke von zwei Spielern der Schanzer und so stellten sie eine hochstehende Raumverteidigung auf. Jedoch zeigten sich die Gastgeber wenig beindruckt und trafen im ersten Viertel auch gut verteidigte Würfe. Der VSC versuchte mitzuhalten und konnte offensiv durch Systemspielläufe ebenfalls gut punkten. Das erste Viertel endete 22:14. Im zweiten Abschnitt brachen die Bären ein, wobei sie meistens ordentlich verteidigten, jedoch spielte Ingolstadt klug ihre freien Werfer frei. Offensiv konnte Donauwörth gegen den Favoriten nicht mehr mithalten. Dementsprechend hoch war der Rückstand zur Halbzeit (49:29).
Trainer Benni Vogel versuchte nach der Halbzeit eine andere Variation in der Verteidigung. Bei dieser konzentrierten sich die Bären besonders auf die zwei besten Spieler der Schanzer. Allerdings funktionierte dies auch nur bedingt. Man konnte diese zwei Spieler vorerst stoppen, jedoch spielten die Gastgeber geschickt die Verteidigung aus und fanden andere Spieler, die punkteten. In der Offensive hatten die Bären komplett den Faden verloren. Zu oft wurde der Ball leichtsinnig verloren, was Ingolstadt sofort in Schnellangriffe umsetzte. Das Spiel war nach dem dritten Viertel bereits entschieden (82:41). Ziel im letzten Abschnitt, war es nicht komplett unterzugehen und den Rückstand zumindest zu verringern. Dies gelang teilweise, denn in der Offensive konnten die Bären sich wieder verbessern. In der Verteidigung taten sie sich weiterhin schwer, weil die Ingolstädter Schützen mit 16 Dreiern einen zu guten Tag erwischten. Letztendlich verloren die Bären deutlich mit 100:57 gegen den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer der Bayernliga.
„Es hat heute sich nicht so schlecht angefühlt, wie der Spielstand aussagt. Man muss einfach zugeben, dass die zwei Topspieler der Schanzer einen überragenden Tag hatten und wahrscheinlich locker zwei Ligen höher spielen könnten. Wir werden diese Niederlage schnell abhaken und uns auf die kommenden Spiele konzentrieren.“ so Center Daniel Seliger nach dem Spiel. Dieser wird den Bären in nächster Zeit nicht helfen können. Aufgrund einer Handverletzung wird er für mindestens vier Wochen ausfallen.
Für den VSC spielten: Gölkel, Korn (21 Punkte), Krippner (1), Lechner (13), Pinkernell (3), Scheuerer (11), Seliger, Stampfer (6), Stippler (2)