Die Bären mussten am Samstag ihre zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Gegen die Mannschaft aus Kaufbeuren verlor man am Ende mit 58:66 in der heimischen Stauferparkhalle.

Vor dem Spiel kam noch eine schlechte Nachricht für die Bären: Nachdem ja schon am Freitag bekannt war, dass Niklas Scheuerer nicht mitspielen wird, musste auch noch Felix Großkrankheitsbedingt absagen. Somit ging man mit neun Spielern in die Partie.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden die Donauwörther,nach einer schnellen Auszeit, besser ins Spiel und konntensich bis zum Ende des ersten Viertels mit 19:14 absetzten. Gute Verteidigungsleistung und schnelles Umschaltspiel waren dafür ausschlaggebend. Das zweite Viertel war recht ausgeglichen, Donauwörth spielte eine fast perfekte Verteidigung, da Kaufbeuren aber auf eine Zonenverteidigung umgestellte hat, taten sie sich im Angriff schwer und konnten nur selten leichte Punkte herausspielen. Somit ging es mit 35:27 in die Halbzeit.

In der Kabine wurde den Spielern des VSC geraten, mehr über Schnellangriffe zu agieren, um leichter Körber zu erzielen. Im dritten Viertel wurde dies aber leider nicht umgesetzt. Kaufbeuren konnte schnell ausgleichen, da bei den Bären im Angriff nichts mehr lief. Es wurden zwar teilweise schöne Systeme gespielt, aber sie konnte sich nicht selbst belohnen, da einfachste Korbchancen nicht verwandelt wurden. Aus diesem Grund wurde dieses Viertel verloren und man ging mit 48:48 in das Entscheidungsviertel. Hier wurde über sieben bis acht Minuten ein offener Schlagabtausch geliefert. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Als am Ende des Viertel Valentin Kainhofer, Daniel Seliger und David West foulbedingt raus mussten, wendete sich das Blatt zugunsten von Kaufbeuren, die diese Chance nutzen und das Spiel mit 58:66 beendeten.

Trotzt dieser schmerzhaften Niederlage müssen die Bären nach Vorne schauen, denn nächste Woche kommt der Bayernligaabsteiger Gersthofen nach Donauwörth.

Für den VSC spielten: Jakob Groß (9 Punkte/ 1 Dreier), Benni Vogel, Daniel Seliger (8), David West (14/1), Markus Mühleidner, Josh Korn (14/2), Konsti Krippner (5), Valentin Kainhofer (6), Cono Cirone (2)