Baskets gelingt die Titelverteidigung mit einem 69:60-Sieg im Finale gegen Sonthofen. Es bleibt ein Wermutstropfen. Für die kommende Saison steht das Ziel fest.

Die VSC Baskets Donauwörth haben zum zweiten Mal in Folge den Bezirkspokal Schwabens gewonnen und können sich demnach als Titelverteidiger bezeichnen. Im Top Four, das auch zum zweiten Mal hintereinander in Donauwörth stattfand, konnten sich die Bären im Halbfinale gegen Sonthofen mit 76:66 durchsetzen. Im darauffolgenden Finale gewannen sie mit 69:60 gegen Friedberg.

Das erste Halbfinale bestritt der VSC gegen den TSV Sonthofen. Gegen die Allgäuer wollten die Bären noch eine Rechnung begleichen, da sie im Ligabetrieb in Sonthofeneine schmerzliche Niederlage hinnehmen mussten. Mit einer stabilen Raumverteidigung wollten die Bären von Anfang an Druck aufbauen. Die Verteidigung stand nahezu perfekt und Sonthofen musste oft schwierige Würfe nehmen.

VSC Baskets Donauwörth können sich zur Halbzeit absetzen

Die Offensive wurde erst im zweiten Viertel besser, da die Bären im ersten Spielabschnitt zu oft unnötige Ballverluste verzeichnen mussten. Als dies abgestellt wurde und die Defensive weiterhin gut stand, konnten sich die Bären mit 38:29 zur Halbzeit absetzen. Die Trainer Lars Kobusch und Benni Vogel plädierten an ihre Männer weiterhin die Ballverluste zu reduzieren und als Team zu agieren. Im dritten Viertel fand Sonthofen offensiv besser ins Spiel und traf häufiger mit Dreipunktwürfen. Dagegen fand der VSC offensiv kaum mehr ins Spiel. Zu oft wurde versucht, hektisch abzuschließen, was selten funktionierte. So verringerte sich der Vorsprung auf 56:54 zum letzten Abschnitt. Hier wachten die Bären wieder auf und konnten schnell den Vorsprung wieder ausbauen. Durch zwei Dreier von Sven Ulrich machten die Donauwörther den Sieg mit 76:66 perfekt.

Im zweiten Halbfinale trennten sich die Sportfreunde Friedberg und der TSV Diedorf mit 62:39. Somit stand das Finale zwischen dem VSC und Friedberg fest.

Valentin Kainhofer bestreitet sein letztes Spiel für den VSC

Zum Glück für die Baskets kam im Finale noch Valentin Kainhofer zum Donauwörther Kader hinzu, welcher im Halbfinale noch zeitlich verhindert war. Das Bezirkspokalfinale war Kainhofers letztes Spiel für den VSC. Ihn zieht es beruflich weg aus Donauwörth.

Die Bären starteten wieder mit der gut funktionierten Raumverteidigung in die Partie. Auch Friedberg tat sich schwer gegen die Defensive der Bären und versuchte über Würfe von der Dreierlinie zu punkten. Offensiv wollte der VSC das Spiel schnell machen, was auch funktionierte. Das erste Viertel endete mit 16:13. Das zweite Viertel war mit eines der besten, das die Bären während der gesamten Saison gezeigt hatten. Die Defensive stand weiterhin überragend und in der Offensive wurden durch schönen Teambasketball die freien Männer gefunden. Bis zur Halbzeit, die mit 41:24 endete, hatten die Bären schon acht Dreier getroffen. Josh Korn konnte mit drei Dreiern überzeugen, während Jakob Groß und Nik Scheuerer mit jeweils zwei weiteren Distanzwürfen ebenfalls Gefahr ausstrahlten. Dementsprechend kurz fiel die Kabinenansprache der Coaches aus, da fast keine Fehler gemacht wurden.

Baskets machen es am Ende nochmal spannend

Die Bären hielten dieses Tempo auch über das dritte Viertel und konnten den Vorsprung auf 20 Zähler ausbauen (57:37). Jedoch wurde das Spiel im letzten Viertel wieder spannend, da der VSC nicht mehr wirklich ins Spiel fand. Friedberg holte Punkt für Punkt auf und kam wieder bis auf sieben Zähler heran. Erste ein weiterer Dreier von Niklas Scheuerer zwei Minuten vor Ende der Partie brachte die notwendige Entlastung und Friedberg musste das Spiel mithilfe von Fouls stoppen. Die Bären trafen die Freiwürfe und gewannen letztendlich mit 69:60.

Durch diese beiden verdienten Siege sind die Bären weiterhin ein Jahr lang Bezirkspokalträger. Verdienterweise wurde Nik Scheuerer zum besten Spieler des Turniers gewählt. Vor allem im Finale überzeugte er mit seinen Offensivaktionen und erzielte insgesamt 27 Punkte.

Mit diesem Gewinn ist die Saison der Bären vorbei und die Sportler gehen somit in die verdiente Sommerpause.

Nächste Saison soll es mit dem Aufstieg klappen

„Zwei Mal in Folge nur zweiter in der Liga zu werden, und damit den Aufstieg in die Bayernliga ein weiteres Mal verpasst zu haben ist natürlich sehr bitter. Aber dass wir uns dadurch nicht unterkriegen lassen, und auch zum zweiten Mal in Folge den Bezirkspokal gewonnen haben, beweist unsere Stärke! Wir werden an uns arbeiten, und versuchen im kommenden Jahr auch zwei Mal auf dem ersten Platz zu sein“, sagte Nik Scheuerer nach dem Spiel. (qn)

VSC Baskets Donauwörth Korn, Scheuerer, Cirone, Lechner, Groß J., Groß F., Krippner, Ulrich, Vogel, Kainhofer, Luxenhofer, Seliger, Erdle