Der VSC Donauwörth hat das Spitzenspiel der Bezirksoberliga beim Tabellenzweiten PSV Ingolstadt mit 84:78 nach Verlängerung gewonnen und damit einen großen Schritt in Richtung Wiederaufstieg gemacht.
Damit festigen die VSC Basketballer zwei Spieltage vor Ende der Saison die Tabellenführung.

Bereits vor dem Spiel musste Trainer Holger Grabow eine bittere Nachricht verkraften. Der lettische Neuzugang Roland Biteniks hatte sich im vorherigen Spiel gegen Diedorf schwerer verletzt und fällt aufgrund einer Sprunggelenksverletzung für den Rest der Saison aus. Abgesehen von ihm und den Langzeitverletzten konnte der VSC jedoch auf einen vollen Kader zurückgreifen.

Das Duell zwischen Tabellenführer und Verfolger entwickelte sich von Beginn an zu einem echten Basketball-Krimi und hielt, was es versprach. Die Gastgeber aus Ingolstadt präsentierten sich vor allem treffsicher von der Dreipunktelinie, während der VSC konsequent seine Größenvorteile unter dem Korb nutzte.
Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und auf beiden Seiten schlichen sich nur wenige Fehler ein. Dennoch ging der Gameplan der VSC Baskets voll auf: Unter dem Korb Druck machen, die körperlichen Vorteile ausspielen und die Gegner früh zu Fouls zwingen. Lediglich die eigene Freiwurfquote verhinderte eine höhere Führung der Donauwörther.

Nach der Pause legten die Donauwörther dann einen furiosen Start hin. Die Bären kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und starteten einen 15:2-Lauf, der erstmals eine deutlichere Führung brachte. Zwei wichtige Dreier von Topscorer Bedu Veh, der am Ende auf 26 Punkte kam, waren dabei entscheidend.

Doch die Hausherren gaben sich nicht geschlagen. Im letzten Viertel kämpfte sich der PSV Punkt für Punkt zurück und ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Beim VSC übernahm nun vor allem Kapitän Leon Merkle Verantwortung und hielt sein Team mit wichtigen Aktionen im Spiel. Insgesamt übernahm der 18 jährige über 45 Minuten vollste Verantwortung und steuerte allein im letzten Viertel und in der Verlängerung neun bärenstarke Punkte bei. Zwar verpasste Merkle wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den möglichen Siegtreffer, doch mit seiner starken Leistung über das gesamte Spiel hinweg machte er diesen Moment schnell vergessen und war einer der entscheidenden Faktoren, die den VSC überhaupt erst in die Verlängerung brachten. Die fünf Extra-Minuten boten schließlich Basketball auf höchstem Bezirksoberliga-Niveau. Holger Grabow sprach nach der Partie von einem „vielleicht höchstklassigen Spiel der letzten Jahre“ – und genau diese Verlängerung sei das gewesen, „was den Basketballabend für einen neutralen (und die VSC) Zuschauer perfekt gemacht hat“.

In der Overtime erwischten die Donauwörther direkt den besseren Start. Immer wieder führte der Weg an die Freiwurflinie, wo acht Treffer allein die sechs Punkte der Ingolstädter egalisierten. Ein besonderer Moment folgte in der 44. Minute, als der erst 16-jährige Fynn Grabow mit einem wichtigen Korb seinen starken Auftritt krönte und damit die Vorentscheidung für die Donaustädter erzielte. Grabow zeigte ohnehin zweifelsohne das beste Spiel seiner noch jungen Karriere und überzeugte vor allem defensiv, indem er immer wieder den gefährlichsten Spieler der Ingolstädter verteidigte.

Am Ende brachte der VSC den Vorsprung souverän über die Zeit und gewann das Spitzenspiel 84:78 nach Verlängerung.  Besonders bemerkenswert war dabei auch die Unterstützung von den Rängen: Zahlreiche mitgereiste VSC-Fans sorgten auswärts für eine starke Atmosphäre und unterstützten ihr Team lautstark bis zur letzten Minute. „Wir haben heute eine absolut erwachsene Leistung gezeigt und uns einfach selbst belohnt. Was vor allem unser „Younguns“ Leon, Ihor, Timo & Fynn gezeigt haben war unglaublich. Ich bin unglaublich stolz auf unsere Jungs und freue mich jetzt einfach auf die kommenden entscheidenden zwei Wochen“ so freut sich der verletzte Nik Scheuerer über den Sieg seiner Mannschaft.

Mit diesem wichtigen Auswärtssieg festigt Donauwörth seine Tabellenführung. Trotzdem steht nächste Woche zunächst das Auswärtsspiel beim Tabellendritten MTV Ingolstadt an, bevor es am 21. März um 19:30 Uhr zum großen Showdown gegen den TV Augsburg kommt. Beide Spiele müssen gewonnen werden, um nicht von einer Ingolstadt Niederlage abhängig zu sein.

Am vergangenen Samstag war der TSV Diedorf bei den Baskets zu Gast. Nachdem man das letzte Spiel im Pokal enttäuschend verlor, wollte das Team von Trainer Holger Grabow gegen das Tabellenschlusslicht nichts anbrennen lassen. Trotz des Ausfalls von Johannes Gölkel gewannen die Baskets souverän mit 88 : 56. Zu Begınn des spiels zeichnete sich bereits ab. wie die Partie verlauten wurde. Nach emem etwas hektischen Start kam die VSC Offensive ins Rollen. Durch gutes Zusammenspiel und viele einfach Schnellangriffe stand es nach den ersten zehn Minuten 26 : 14.

 

Leider knickte Rolands Bitenieks bereits nach einer knappen Minuten um und konnte nicht weitermachen. Im zweiten Viertel blieb die Offensive der Baskets weiter gut, jedoch lies die sonst so starke Verteidigung zu viele Lücken, die zu leichten Punkte der Gäste führten. Besonders effektiv in diesem Viertel war Timo Mitlehner, der viel Energie von der Bank brachte und zehn Punkte erzielen konnte. Somit ging es mit dem Spielstand von 47 : 33 in die Halbzeitpause.

Trainer Grabow verlangte in der Halbzeit, dass sein Team in der Defensive einen Gang zulegen sollte und weiter schnell spielen sollte. Genau das tat seine Mannschaft dann auch. Im dritten Viertel stand die Verteidigung der Hausherren sehr stabil und Diedorf gelangen gerade einmal 5 Punkte. Die Baskets dagegen erzielten 22, wodurch es mit dem Spielstand von 69 : 38 ins Schlussviertel ging. In den letzten zehn Minuten merkte man den Baskets an, dass das Spiel bereits entschieden war, weshalb nicht mehr die selbe Energie, wie am Anfang des Spiels aufs Feld gebracht wurde. Trotzdem beendeten sie das Spiel mit einem deutlichen 88 : 56 Sieg. Konstantin Krippner war sich nach dem Spiel sicher: Das heute war ein wichtiger Sieg, um Schwung und Energie für das kommende Spiel zu sammeln.“

Für die Baskets geht es am Samstag zum möglichen Entscheidungsspiel um die Meisterschaft und den Aufstieg nach Ingolstadt, wo sie unbedingt gewinnen wollen. Der Sieger der Partie sichert sich zunächst den
ersten Tabellenplatz. Die Topscorer gegen Diedorf waren Benedikt Veh (22 Punkte), Leon Merkle
(17 Punkte) und Timo Mitlehner (12 Punkte).

Am vergangenen Samstag war der TV Augsburg 2 in der Stauferhalle bei den Baskets zum Spiel im Bezirkspokal zu Gast. Als Titelverteidiger wollten die Donauwörther nichts anbrennen lassen, doch scheiterten nach einer desaströsen zweiten Halbzeit mit 72 : 87 an den Gästen aus Augsburg. Somit besteht in dieser Saison keine Chance mehr den Bezirkspokal erneut zu gewinnen und der TV Augsburg 2 zieht in das Top 4 Finalturnier ein.

Zu Beginn der Partie starteten die Baskets zunächst wie gewohnt souverän und führten nach acht Minuten, dank eines zehn zu null Laufes mit 19 : 9. Durch gutes Zusammenspiel und eine starke Trefferquote konnte man das erste Viertel somit mit 23 : 15 für sich entscheiden. Auch das zweite Viertel verlief aus Sicht der Gastgeber noch ohne große Mängel. Zwar lies die Verteidigung zu wünschen übrig, da man dem Gegner durch schwache Reboundarbeit leichte zweite Chancen gewährte, so ging man dennoch mit einer 17 Punkte Führung und dem Spielstand von 51 : 34 in die Halbzeitpause. In der Kabine forderte Trainer Holger für die zweite Halbzeit mehr Tempo und dass die Mannschaft besser rebounden solle, um so die Führung weiter auszubauen.

Jedoch passierte nichts von all dem. Die Baskets wirkten im dritten Viertel wie ausgewechselt. Defensiv bekam man keinerlei Zugriff auf gut kombinierende Augsburger und offensiv wussten sich die Spieler auch nicht zu Helfen. Den Baskets gelangen in diesen zehn Minuten gerade einmal miserable acht Punkte, wovon sechs durch Freiwürfe erzielt wurden. Der TV Augsburg dagegen glänzte mit 28 Punkten und ging nun mit einer verdienten 62 : 59 Führung in das Schlussviertel. Auf Seiten der Gastgeber konnte nur auf Besserung gehofft werden, aber diese kam nicht. Planlosigkeit in der Offensive und eine Vielzahl an unnötigen Ballverlusten gewährten nur den Gästen die Möglichkeit ihre Führung auszubauen.

Die Gastgeber liesen nun zunehmend die Köpfe hängen, anstatt letzte Kräfte zu mobilisieren, um noch das Comeback zu starten. Somit stand nach 40 Minuten eine verdiente 72 : 87 Niederlage. Kapitän Leon Merkle resümierte nach dem Spiel: „Das war die schlechteste Halbzeit, die wir über die ganze Saison gespielt haben. Wenn man in 20 Minuten gerade einmal 21 Punkte erzielt, kann man nicht erwarten, dass man das Spiel gewinnt, egal wie hoch man zwischenzeitlich geführt hat.“ Zum Glück für die Baskets hat dieses Spiel keinerlei Auswirkungen auf die Liga, wo das Rückspiel gegen selbe Augsburger noch aussteht. Di Topscorer der Baskets waren Benedikt Veh (19 Punkte), sowie Rolands Bitenieks und Leon Merkle (jeweils 17 Punkte).

Das nächste Heimspiel findet am 28. Februar um 19:30 Uhr gegen Tabellenschlusslicht Diedorf statt.

Am kommenden Samstag empfangen die VSC Baskets den TV Augsburg 2 in der dritten Runde des Bezirkspokals. Die Donauwörther wollen als amtierender Pokalsieger keine halben Sachen machen, um erneut in das Final 4 einzuziehen. In der Liga trafen die beiden Mannschaften bereits aufeinander, wobei die VSCler dieses Spiel mit 92 : 51 klar für sich entscheiden können. Das Spiel findet wie gewohnt um 19:30 Uhr in der Staufferhalle statt.

Vorher um 17 Uhr bestreitet die zweite Mannschaft der VSC Baskets ihr nächstes Ligaspiel gegen den TSV Meitingen. Nachdem man zuletzt den Tabellenführer, sowie den Tabellenzweiten schlagen konnte, hofft man am Samstag den nächsten Sieg zu erzielen.

Die Mannschaften der Baskets freuen sich auf viele Zuschauer.

Die Basketballer des VSC Donauwörth haben das Derby gegen die Green Devils Schrobenhausen nach einer starken Leistungssteigerung mit großem Kampfgeist für sich entschieden und damit die Tabellenführung zurückerobert.

Dabei begann die Partie aus Donauwörther Sicht alles andere als vielversprechend. Die Gäste aus Schrobenhausen erwischten den deutlich besseren Start, stellten sich offensiv gut auf die Verteidigung des VSC ein und verteidigten gleichzeitig konsequent, vor allem gegen Bären Topscorer Benedikt Veh. Nach dem ersten Viertel lag Donauwörth klar mit 7:21 zurück.

Im zweiten Spielabschnitt fand der VSC jedoch zunehmend seinen Rhythmus. Die Defensive stabilisierte sich deutlich, Ballverluste wurden reduziert und Punkt für Punkt kämpften sich die Gastgeber zurück ins Spiel. Die Aufholjagd wurde kurz vor der Halbzeit belohnt: Mit einer knappen 29:27-Führung ging Donauwörth in die Pause.

Diese Führung sollte der VSC im weiteren Spielverlauf nicht mehr abgeben. Nach dem Seitenwechsel setzte sich Donauwörth Schritt für Schritt ab. Vor allem Benedikt Veh kam nun besser in die Partie und trug maßgeblich dazu bei, dass der Vorsprung nach drei Vierteln auf 50:38 anwuchs – zugleich die höchste Führung des Spiels.

Doch die Green Devils gaben sich nicht geschlagen. Zu Beginn des Schlussviertels blieb Donauwörth ganze sechs Minuten ohne eigenen Punkt, während Schrobenhausen einen 11:0-Lauf startete. In der 36. Minute war das Spiel beim Stand von 50:49 plötzlich wieder völlig offen.

In dieser kritischen Phase übernahm Kapitän Leon Merkle Verantwortung. Der erst 18-Jährige erzielte mehrere wichtige Punkte und sorgte mit einem erfolgreichen Korbleger plus Bonusfreiwurf rund 40 Sekunden vor dem Ende für die Vorentscheidung zugunsten der Donauwörther. Er gewann das Spiel am Ende fast im Alleingang, zeigte aber insgesamt über 40 Minuten eine bärenstarken Vorstellung.

Am Ende sicherte sich der VSC einen hart erkämpften Derbysieg. Erfolgreichste Werfer waren Leon Merkle mit 19 Punkten, Benedikt Veh mit 15 sowie Cono Cirone mit 13 Zählern.

Nach dem Erfolg steht für Donauwörth nun eine spielfreie Woche an. Anschließend wartet am 21. Februar im Pokal die nächste Herausforderung: Dann trifft der VSC auf den TV Augsburg. Mit dem Derbysieg im Rücken gehen die Donauwörther dabei wieder von der Tabellenspitze aus in die kommenden Aufgaben.

Auch die zweite Mannschaft überzeugte am Sonntag beim Tabellenführer der Bezirksliga Mitte und schlug die Ersatz-geschwächten BG Leitershofener nach einer tollen Mannschaftsleistung am Ende mit 72:45.

Am vergangenen Samstag waren die Sportfreunde Friedberg beim VSC Donauwörth zu Gast. Zwar gingen die Baskets als Tabellenführer in die Partie, aber bereits vor Spielbeginn traten die ersten Umstände auf. Trainer Holger Grabow war am Wochenende nicht verfügbar und auch Johannes Gölkel konnte nicht spielen. Zudem tat man sich bereits im Hinspiel in Friedberg sehr schwer und gewann nicht mit der üblichen Souveränität.

Nach einer schwachen Leistung verlor man 68 : 76. Im ersten Viertel zeichnete sich bereits ab, dass die Donauwörther heute keinen guten Tag erwischt haben. Man wirkte noch nicht wirklich wach und war somit defensiv immer einen Schritt zu spät. Offensive brauchten die Baskets auch eine Weile um ins Spiel zu kommen, konnten dann aber durch einige Treffer von jenseits der 3-Punkte-Linie wieder aufschließen. Somit stand nach 10 Minuten der Spielstand von 18 : 21 zu Gunsten der Gäste. Im zweiten Viertel lief es aus Donauwörther Sicht noch schlechter. Die Friedberger fanden immer noch besser ins Spiel, trafen ihre Würfe mit hoher Effizienz und die Verteidigung der Baskets bekam keinerlei Zugriff. Durch viele generierte zweite Chancen führten die Gäste zur Halbzeit nun bereits 46 : 34.

 

In der Halbzeitpause versuchte Aushilfstrainer Nik Scheuerer durch motivierende Worte nochmal alles aus seinen Spielern rauszuholen und nahm taktische Veränderungen in der Defensive vor, um den Gästen besser entgegenzuwirken. Das dritte Viertel lief dann relativ ausgeglichen. Die Umstellung auf eine Zonenverteidigung brachte mehr defensive Stopps, aber das Offensivspiel verlief weiter eher schleppend. Zum Ende des Viertels lagen die Baskets mit 50 : 62 zurück. Im letzten Spielabschnitt wurden dann noch alle letzten Kräfte mobilisiert und man kam bis auf fünf Punkte an die Gäste heran, bevor die miserable Freiwurfquote die Niederlage besiegelten. Die Baskets stehen nun auf dem geteilten ersten Tabellenplatz mit 10 : 2 Siegen.

Am kommenden Samstag möchten die Donauwörther diese schwache Leistung beim Auswärtsspiel in Neuburg wiedergutmachen.