Die VSC Baskets Donauwörth bieten ab der neuen Saison 2020/2021 ein Training für Damen ab 16 Jahren an. Damit wollen die Verantwortlichen der Basketballabteilung des VSC die lang verschollene Damenabteilung wiederbeleben. „Wir müssen jedes Jahr zusehen, wie unsere Mädels in den Jugendmannschaften nach und nach aufhören, oder zu anderen Vereinen wechseln müssen, da keine Damenmannschaft besteht. Dies wollen wir jetzt ändern.“, so Nik Scheuerer, Leiter der Jugendabteilung. „Basketball ist ein abwechslungsreicher Teamsport und macht uns jede Woche sehr viel Spaß. Das wollen wir weitergeben und bauen unser Angebot daher aus.“

 

Da der aktuelle Trainingsbetrieb der Baskets durch die Corona Pandemie eingestellt ist, ist leider noch nicht absehbar, wann letztendlich mit dem Trainingsbetrieb begonnen werden kann. Allerdings steht die Trainingszeit bereits fest: Jeden Freitag ab 18:30 bis 20:00 Uhr werden die Damen von Trainer Daniel Seliger geleitet. „Wir wollen diese Saison eine Mannschaft aufbauen und langfristig auch am Spielbetrieb im Bezirk teilnehmen. Vorerst werden wir aber nur ein Training anbieten und – je nach Beteiligung – Testspiele in Angriff nehmen.“, so Seliger über die zukünftigen Pläne. „Das Angebot richtet sich nicht nur an unsere Jugendspielerinnen, sondern richtet sich auch an Spielerinnen, die Basketball schon immer einmal ausprobieren wollten.“

 

Interessierte dürfen sich gerne an Daniel Seliger unter der 015115632552, oder per Mail an vscbasketsdon@gmx.de melden.

 

Basketball-Saison nun offiziell als beendet erklärt

Die Basketball-Saison in Bayern ist für alle Mannschaften von den Herren bis zur Jugend beendet. Die verbleibenden Spieltage werden nicht nachgeholt. Das hat der Bayerische Basketballverband am Samstag entschieden.
Es wird somit offiziell keine Meister und keine Absteiger geben, die Anwartschaftsrechte für die kommende Saison werden im Laufe der nächsten Wochen noch geklärt.

Die VSC Baskets Donauwörth wünschen allen Sportsfreunden weiterhin alles gute, bleibt gesund.

#wirbleibenzuhause

Die Bären kommen aktuell aus ihrem Abwärtstrend nicht raus. Gegen die Sportfreunde Friedberg setzte es zuhause eine weitere 55:65 Niederlage.

Die ersatzgeschwächten Donauwörther starten so schlecht wie nicht zuvor in dieser Saison in das Spiel. Die Mannverteidigung stand überhaupt nicht. Die Gäste, die sehr gefährlich von der Dreipunktlinie sind, hatten offene Würfe, welche sie auch nutzten. Auch das Umschaltspiel von der Offensive in die Defensive war schlecht. So konnte Friedberg immer auf eine unsortierte Verteidigung angreifen. Zudem ließen die Bären zu viele zweite und dritte Chancen zu. Das noch größere Problem lag aber in der Offensive. Gegen die Raumverteidigung der Gäste hatten die Bären keine Einfälle, um diese zu brechen. Die Folge waren Ballverluste. Dementsprechend ging das erste Viertel schon deutlich mit 9:24 verloren.

Eine Raumverteidigung sollte Friedberg stoppen. Jedoch funktionierte diese am Anfang des zweiten Vierteles nur bedingt, da die Gäste immer noch zu viele freie Würfe hatten. Erste gegen Ende der ersten Hälfte, hatte sich der VSC komplett eingestellt und wussten welche Männer sie nicht frei stehen lassen durften. Immerhin die Offensive wurde besser. Da die Rückwärtsbewegung von Friedberg auch nicht schnell war, konnten die Bären einige Schnellangriffe spielen und gegen die Raumverteidigung attackierte sie öfters den Korb und zogen Fouls. So konnten sie den Rückstand auf 26:37 zur Halbzeit verkürzen. Trainer Benni Vogel wollten an der Leistung am Ende des zweiten Viertels festhalten und stellte deshalb nur Kleinigkeiten um.

Der dritte Abschnitt war geprägt von Hoch- und Tiefphasen der Bären. So konnten sie in der mittlerweile gut stehenden Verteidigung den Ball des Öfteren gewinnen, verloren ihn aber anschließend im gleichen Angriff wieder. Auch der Spielstand variierte oft. In ihren guten Phasen konnten sich die Bären bis auf sechs Punkte herankämpfen. Nur leider kurze Zeit späten lagen sie wieder mit zwölf Punkten zurück. Das dritte Viertel endete mit 43:51.

Im letzten Viertel setzten die Bären alles dran das Spiel noch zu drehen. Jedoch hielt Friedberg den Vorsprung immer auf acht Punkte. Zwei Minuten vor Ende bei einem Spielstand bei 55:61 hatte Donauwörth die Chance auf Schlagdistanz zu verkürzen, konnten diese aber leider nicht nutzen. Anschließend mussten sie mithilfe von Fouls die Uhr stoppen. Die Gäste nutzen die entsprechenden Freiwürfe. Auch danach gelang dem VSC offensiv nichts mehr und sie mussten sich mit 55:65 geschlagen geben. Trainer Benni Vogel sagte nach dem Spiel: „Wir haben heute das Spiel im ersten Viertel verloren, dem 15-Punkte-Rückstand sind wird das ganze Spiel nachgelaufen und konnten ihn, trotz guter zweiter Halbzeit nicht aufholen. Ebenfalls das wir nicht voll besetzt waren und unsere schlechte Wurfquote hatten Einfluss auf unsere Niederlage. Jetzt haben wir eine Woche spielfrei und versuchen unsere Fehler aufzuarbeiten.“

Für den VSC spielten: Behning, Cirone (11 Punkte), Korn (15), Kretzschmar, Krippner (4), Lawson (5), Scheuerer (13), Stampfer (4), Ulrich (3), Vogel

Die Donauwörther Basketballer sind beim Auswärtsspiel zum dritten Mal in Folge geschlagen worden. Gegen den TV Augsburg 2 kamen sie nicht über ein 71:60 hinaus.

Das erste Viertel war geprägt von Verteidigung. Die Bären starteten mit einer Zonenverteidigung, die sehr gut funktionierte. So konnte der Gastgeber im ersten Viertel nur vierzehn Punkte erzielen. Allerdings tat sich Donauwörth in der Offensive schwer. Der TV verteidigte über das ganze Feld und konnten so den VSC zu Ballverlusten zwingen. Aber auch wenn die Bären einen geordneten Angriff laufen konnten, war dieser oft erfolgslos, da sie zu statisch spielten. So erzielten sie im ersten Viertel ebenfalls vierzehn Punkte zum Gleichstand. Im weiteren Spielverlaufen kamen beide Teams offensiv besser in ihren Rhythmus. Leider machten die vielen Ballverluste den Bären zu schaffen, denn in diesem Viertel konnte Augsburg diese zu Schnellangriffen und leichten Punkte umwandeln. So konnte der Gastgeber leicht in Führung gehen. Jedoch hielt der VSC weiterhin gut mit. (Halbzeitstand 36:28)

Trainer Benni Vogel hatte zur Halbzeit nur zwei Sachen zu kritisieren. Die vielen Ballverluste beim Ballvortrag und fehlende Chancenverwertung in der Offensive. Die Bären stellten sich in der zweiten Halbzeit darauf ein.

Sie starteten wieder gut (40:34). Jedoch traf der TV Augsburg nun besser seine Dreipunktewürfe und konnten zwischenzeitlich deutlicher in Führung gehen (48:36). Erst als Donauwörth auf eine Mannverteidigung umstellte, konnten sie den Gastgeber aufhalten. In diesem Viertel konnten sie ihren Rückstand nicht mehr verkürzen (55:42).

Voll motiviert ging sie in den letzten Abschnitt der Partie, um den Rückstand aufzuholen. Trotz vieler guter Aktionen kamen sie kaum näher an Augsburg heran. Der Tabellendritte hatte immer wieder eine passende Antwort parat. Somit ging die Partie am Ende mit 70:61 verloren.

Trainer Benni Vogel nach dem Spiel: „Wir haben jetzt anstrengende Wochen hinter uns. Die letzten drei Spiele waren gegen die ersten drei aus der Tabelle. In dieser Saison sind das nicht die Spiele, die wir gewinnen müssen. Heute haben wir wieder einen guten Job gemacht, haben uns aber nicht durch einen Sieg belohnt. Wir müssen jetzt auf die letzten vier Spiele schauen, denn diese sollten wir alle zu unseren Gunsten entscheiden.“

Für den VSC spielten: Cirone (8 Punkte), Groß (5), Hitzli, Korn (20), Krippner (2), Lawson (4), Lechner (2), Prinzt (1), Stampfer (4), Ulrich (7), Vogel, West (8)

 

Die Bären mussten am vergangenen Samstag gegen den Tabellenersten MTV Ingolstadt eine weitere Niederlage einstecken. Im Stauferpark ging die Partie mit 68:104 verloren.

Schon vor dem Spiel standen die Zeichen nicht gut für den VSC. Die Ausfälle von Scheuerer, Erdle, Ulrich und Stampfer sollten sich die ganze Partie über bemerkbar machen. Immerhin war Rodrick Lawson zum Team zurückgekehrt. Die Bären starteten ordentlich und die ersten Minuten verliefen recht ausgeglichen (10:12). Dann schlichen sich immer mehr Fehler bei Donauwörth ein. Sie verloren in der Offensive zu oft den Ball, was der MTV nutzte und einen Schnellangriff nach dem anderen spielte. Deshalb ging schon das erste Viertel recht deutlich mit 10:24 verloren. Im zweiten Abschnitt stellte der VSC auf eine Zonenverteidigung um und wollten damit den Rebound besser kontrollieren. Dies funktionierte nur bedingt, jedoch konnte Ingolstadt nicht mehr so leicht punkten wie noch zuvor. Das größte Problem lag wie den ganzen Abend in der Offensive. Die Bären konnten teilweise den freien Mann finden oder zum Korb ziehen, allerdings hatten sie eine miserable Wurfquote vorzuweisen. So konnte sich der Tabellenerste immer weiter absetzten. Zur Halbzeitpause stand es 20:44.

Trainer Benni Vogel motivierte seine Männer in der Pause, schließlich hatte man vor zwei Wochen auch 17 Punkte gegen Gersthofen aufgeholt. Doch das schlimmste Viertel stand erst noch bevor. Der VSC hatte sich in der Offensive einigermaßen gefangen und konnte 19 Punkte erzielen. Jedoch stand die Verteidigung so gut wie nicht mehr, die Gäste konnten nach Belieben punkten und hatten zudem noch gute Trefferquoten. Auch das erneute Umstellen auf eine Mannverteidigung konnte nicht helfen. Somit war die Partie nach dem dritten Viertel bereits verloren (39:79). Im letzten Viertel ging es für die Bären nur noch darum dem Spielstand so gut es geht zu verbessern. Dadurch, dass der MTV einige Stufen zurückgeschaltet hat, entwickelte sich ein, zumindest in diesem Viertel, ausgeglichenes Spiel. Trotzdem stand am Ende der enttäuschende und sehr deutliche Spielstand von 68:104 auf der Anzeigetafel.

Nach dem Aufeinandertreffen mussten die Bären einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Trainer Lars Kobusch wird aus persönlichen Gründen für die letzten fünf Spiel nicht mehr als Coach zur Verfügung stehen. Ob er für die nächste Saison zurückkehren wird, ist noch ungewiss. Die komplette Basketballabteilung bedankt sich bei Lars Kobusch für seine herausragende Leistung in den letzten Jahren. Die restliche Rückrunde wird der bisherige Spielertrainer Benni Vogel übernehmen.

Für den VSC spielten: Cirone (9 Punkte), Groß (2), Hitzli, Korn (14), Krippner (4), Lawson (13), Lechner (6), Printz (2), Ungefug, Vogel, West (18)

Am vergangenen Samstag empfing der VSC zuhause den TSV Gersthofen. Nach einem harten Kampf und großem Comeback mussten sie sich am Ende mit 87:91 nach einer Verlängerung geschlagen geben. 

Die Bären traten mit vollem Kader an und starteten gut ins Spiel. Die Mannverteidigung stand im ersten Viertel sehr gut, denn sie konnten die offensivstarken Gäste auf elf Punkte halten. Donauwörth hingegen konnte immer wieder ihre Individualstärke ausspielen und bis zum Viertelende 17 Punkte erzielen. Im zweiten Abschnitt folgte ein massiver Einbruch der Bären. Gersthofen stellte auf eine Raumverteidigung um. Damit wusste der VSC nicht umzugehen und half sich mit Dreipunktwürfe, die in diesem Viertel aber nur bedingt fielen. Ebenfalls schwach war das Umschaltspiel. Die Gäste konnten einen Schnellangriff nach dem anderen laufen und so kam es, dass sie in der vierzehnten Minute einen 16:0 Lauf starteten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnten sich die Bären erholen und einen 33:40 Rückstand in die Pause retten. 

Trainer Lars Kobusch motivierte seine Männer in der Kabine öfter den Korb zu attackieren und damit Fouls zu ziehen. Zudem stellte er auf eine Raumverteidigung um. Anfangs konnten die Bären den Rückstand ein wenig verkürzen, doch Mitte des dritten Viertels folgte der größte Vorsprung von Gersthofen mit 17 Punkten (40:57). In einer Auszeit stellte Lars Kobusch wieder auf eine Mannverteidigung um und legte seinen Männern ans Herz nicht unter zu gehen. Genau dies setzten sie um. Durch eine gute stehende Verteidigung konnten sie am Ende des dritten Abschnitts auf 53:64 verkürzen. Im letzten Viertel setzten die Bären nochmal alles daran das Spiel noch zu drehen und dies taten sie mit Erfolg, Punkt um Punkt verkürzten sie ihren Rückstand. In der 37. Minuten konnten sie einen 8:0-Lauf verbuchen (75:78). Die letzten Minuten waren sehr spannend für die zahlreichen Zuschauer. Durch Punkte von David West und Cono Cirone hatten die Bären nur noch einen Zähler Rückstand (82:83). Den letzten Angriff hatte Gersthofen. David West konnte jedoch den Ball gewinnen und lief im Eins gegen Eins auf den Korb und wurde gestoppt. Die Schiedsrichter entschieden auf ein Unterlaufen ohne Körperkontakt, was nach neuen Regeln einem technischen Foul entspricht. Den Freiwurf dazu konnte David West zum Unentschieden verwandeln. Mit dem anschließenden Ballbesitz konnte der VSC keinen guten Wurf mehr kreieren und so ging es in die Verlängerung. 

Leider verließen die Bären dort die Kräfte. In der Verteidigung waren sie einen Schritt zu spät und mussten sich mit Fouls helfen. Die entsprechenden Freiwürfe konnten die Gäste in Punkte verwandeln. Währenddessen traf der VSC in der Offensive die falschen Entscheidungen mit zu wenigen Pässen und konnten kaum mehr punkten. So mussten sie sich am Ende mit 87:91 geschlagen geben. 

Trainer Lars Kobusch nach dem spannenden Spiel: „Wir können heute einerseits stolz auf uns sein. Wir haben durch viel Leidenschaft einen 17 Punkte Rückstand aufgeholt und hatten den Tabellenzweiten am Rande einer Niederlage. Anderseits haben wir verloren und dies bringt keine Punkte. Am Ende haben unsere Foulprobleme und teilweise falschen Entscheidungen uns den Sieg gekostet. Allerdings können wir darauf aufbauen.“ 

Für den VSC spielten: Korn (27 Punkte), Scheuerer (8), Vogel, Ulrich (3), Cirone (13), West (16), Ungefug, Stampfer, Groß (16), Erdle (2), Lechner (2), Krippner