Am vergangenen Sonntag traten die Bären in Ingolstadt gegen die Schanzer Baskets an. Die letzten Aufeinandertreffen waren immer interessante Spiele und auch diesmal lieferten sich beide Mannschaften einen ansehnlichen Schlagabtausch. Leider musste sich der VSC trotz guter Leistung mit 86:72 geschlagen geben.

Mit nur neun Leuten reiste Donauwörth an und verschlief gleich den Start. Dadurch dass die Raumverteidigung zu langsam war, konnte der Gastgeber schnell zwei Dreier verwandeln und ging nach fünf Minuten schon mit 13:1 in Führung. Erst durch eine Auszeit kamen die Donauwörther ins Spiel und standen besser in der Verteidigung. In der Offensive taten sich die Bären ebenfalls schwer. Die Mannverteidigung von Ingolstadt war gut und nur schwer zu brechen. Das erste Viertel endete mit 25:11. Im zweiten Abschnitt war der VSC endgültig angekommen. Durch einfaches Pick and Roll-Spiel waren sie öfters erfolgreich und auch der Dreier fiel besser, so holten sie den Rückstand auf bis zu sechs Punkt auf und zwangen Ingolstadt die Auszeit zu nehmen. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und es ging mit 40:33 in die Halbzeit.

Trainer Lars Kobusch stellte die Verteidigung für die zweite Hälfte von Raum- auf Mann um, dies sollte helfen die Dreierpunktwürfe besser in den Griff zu bekommen. Beide Teams starteten da wo sie aufgehörten hatten, es wurde weiter auf beiden Seiten gepunktet, bis drei Minuten vor Ende des dritten Viertels. Durch jeweils einen Dreier von Sven Ulrich und Flo Erdle und hervorragende Verteidigung glich der VSC mit 52:52 aus. Auch die Jungbären Marco Stampfer und Deniz Hitzli hatten großen Anteil an der Aufholjagd. Leider verspielten die Bären ihren Erfolg wieder. Nach einer Auszeit von den Gastgebern, war kurze Verwirrung in der Verteidigung. Ingolstadt nutzte diese und legte einen 8:0-Lauf auf. Der Endstand zum dritten Viertel lautete 60:53. Im letzten Abschnitt setzte der VSC nochmal alles daran wieder aufzuholen. Doch jede gute Offensivaktion wurde von Ingolstadt erwidert. Gegen Ende ging dem VSC die Kräfte aus und so gewannen die Schanzer am Ende mit 86:72. Jedoch müssen die Bären trotz Niederlage nach vorne schauen, sie haben ein ordentliches Spiel abgeliefert und die Saison ist noch lang. Auch Spielertrainer Benni Vogel pflichtet dem bei: „Leider hat es am Sonntag nicht zum Sieg gereicht. Wir hatten unsere Schwächephasen zu falschen Zeitpunkten. Ich bin trotzdem stolz auf mein Team, sie haben nicht aufgehört zu kämpfen und haben größtenteils ein gutes Spiel gemacht. Wir müssen uns jetzt auf nächste Woche konzentrieren, denn da kommt der TV Augsburg zu uns und sie sind ebenfalls noch ungeschlagen.“

Für den VSC spielten: Cirone (8), Erdle (14), Hitzli (4), Korn (20), Krippner, Scheuerer (9), Stampfer (7), Ulrich (10), Vogel

Aufgrund des Rückzugs der DJK Eichstätt entfällt das Spiel der ersten Herrenmannschaft am 26.10.19 um 19:30 Uhr.

Unsere zweite Mannschaft geht dafür um 17:00 Uhr auf Korbjagd und spielt gegen Etting – Ingolstadt.

Auch in diesem Jahr hat die Abteilung Basketball des VSC Donauwörth ihr alljährliches Sommerfest für ihre Spartenmitglieder abgehalten. Neben einem lockeren Turnier, bei dem Groß und Klein gemischt gegeneinander angetreten sind, hat die Abteilungsleitung die Chance genutzt, um sich bei den anwesenden für die letzte Saison zu Bedanken.

Vor allem ging der Dank dabei an die Trainer der Abteilung, ohne die eine so tolle Jugendarbeit nicht möglich wäre.  Hierfür haben wir allen unseren Trainern neue Taktikboards zur Verfügung stellen können. „Unsere Trainer leisten jede Woche, ob in oder abseits der Halle, eine immense Arbeit. Ohne unsere Trainer hätten wir nicht die Möglichkeit so viele Jugendmannschaften zu stellen. Wir sind daher mehr als froh unsere Anerkennung dieser Leistungen nicht nur verbal, sondern auch mit einem kleinen Geschenk zu zeigen. Großer Dank dabei geht an die Firma Wasser- und Heizungstechnik Pils, die durch eine großzügige Spende die Bereitstellung der Boards ermöglicht hat.“, so Daniel Seliger, Kassier der Abteilung.

Daneben fand noch die seit letzter Saison bestehende Verleihung des „Bär des Jahres“ statt, ein Preis verliehen von der Abteilungsleitung an Mitglieder, die sich durch herausragende sportliche Leistungen als auch durch eine hohe Einsatzbereitschaft außerhalb der Halle besonders hervorzeigen. Diesen Preis gewannen dieses Jahr gleich zwei Spieler unserer Jugendabteilung. Leni Mayr und Leon Merkle sind durch ihren großen Fleiß im Training als auch durch ihr großes Engagement bei den Heimspielen aller Mannschaften aufgefallen. Zudem ist Leni seit mehreren Jahren das erste Mädchen des VSC, welches den Sprung zum Bayerischen Auswahlturnier schaffte. Eine tolle Leistung der beiden, die mehr als verdient den gemeinsamen Titel als Bär und Bärin des Jahres 2019 tragen dürfen.

 

Baskets gelingt die Titelverteidigung mit einem 69:60-Sieg im Finale gegen Sonthofen. Es bleibt ein Wermutstropfen. Für die kommende Saison steht das Ziel fest.

Die VSC Baskets Donauwörth haben zum zweiten Mal in Folge den Bezirkspokal Schwabens gewonnen und können sich demnach als Titelverteidiger bezeichnen. Im Top Four, das auch zum zweiten Mal hintereinander in Donauwörth stattfand, konnten sich die Bären im Halbfinale gegen Sonthofen mit 76:66 durchsetzen. Im darauffolgenden Finale gewannen sie mit 69:60 gegen Friedberg.

Das erste Halbfinale bestritt der VSC gegen den TSV Sonthofen. Gegen die Allgäuer wollten die Bären noch eine Rechnung begleichen, da sie im Ligabetrieb in Sonthofeneine schmerzliche Niederlage hinnehmen mussten. Mit einer stabilen Raumverteidigung wollten die Bären von Anfang an Druck aufbauen. Die Verteidigung stand nahezu perfekt und Sonthofen musste oft schwierige Würfe nehmen.

VSC Baskets Donauwörth können sich zur Halbzeit absetzen

Die Offensive wurde erst im zweiten Viertel besser, da die Bären im ersten Spielabschnitt zu oft unnötige Ballverluste verzeichnen mussten. Als dies abgestellt wurde und die Defensive weiterhin gut stand, konnten sich die Bären mit 38:29 zur Halbzeit absetzen. Die Trainer Lars Kobusch und Benni Vogel plädierten an ihre Männer weiterhin die Ballverluste zu reduzieren und als Team zu agieren. Im dritten Viertel fand Sonthofen offensiv besser ins Spiel und traf häufiger mit Dreipunktwürfen. Dagegen fand der VSC offensiv kaum mehr ins Spiel. Zu oft wurde versucht, hektisch abzuschließen, was selten funktionierte. So verringerte sich der Vorsprung auf 56:54 zum letzten Abschnitt. Hier wachten die Bären wieder auf und konnten schnell den Vorsprung wieder ausbauen. Durch zwei Dreier von Sven Ulrich machten die Donauwörther den Sieg mit 76:66 perfekt.

Im zweiten Halbfinale trennten sich die Sportfreunde Friedberg und der TSV Diedorf mit 62:39. Somit stand das Finale zwischen dem VSC und Friedberg fest.

Valentin Kainhofer bestreitet sein letztes Spiel für den VSC

Zum Glück für die Baskets kam im Finale noch Valentin Kainhofer zum Donauwörther Kader hinzu, welcher im Halbfinale noch zeitlich verhindert war. Das Bezirkspokalfinale war Kainhofers letztes Spiel für den VSC. Ihn zieht es beruflich weg aus Donauwörth.

Die Bären starteten wieder mit der gut funktionierten Raumverteidigung in die Partie. Auch Friedberg tat sich schwer gegen die Defensive der Bären und versuchte über Würfe von der Dreierlinie zu punkten. Offensiv wollte der VSC das Spiel schnell machen, was auch funktionierte. Das erste Viertel endete mit 16:13. Das zweite Viertel war mit eines der besten, das die Bären während der gesamten Saison gezeigt hatten. Die Defensive stand weiterhin überragend und in der Offensive wurden durch schönen Teambasketball die freien Männer gefunden. Bis zur Halbzeit, die mit 41:24 endete, hatten die Bären schon acht Dreier getroffen. Josh Korn konnte mit drei Dreiern überzeugen, während Jakob Groß und Nik Scheuerer mit jeweils zwei weiteren Distanzwürfen ebenfalls Gefahr ausstrahlten. Dementsprechend kurz fiel die Kabinenansprache der Coaches aus, da fast keine Fehler gemacht wurden.

Baskets machen es am Ende nochmal spannend

Die Bären hielten dieses Tempo auch über das dritte Viertel und konnten den Vorsprung auf 20 Zähler ausbauen (57:37). Jedoch wurde das Spiel im letzten Viertel wieder spannend, da der VSC nicht mehr wirklich ins Spiel fand. Friedberg holte Punkt für Punkt auf und kam wieder bis auf sieben Zähler heran. Erste ein weiterer Dreier von Niklas Scheuerer zwei Minuten vor Ende der Partie brachte die notwendige Entlastung und Friedberg musste das Spiel mithilfe von Fouls stoppen. Die Bären trafen die Freiwürfe und gewannen letztendlich mit 69:60.

Durch diese beiden verdienten Siege sind die Bären weiterhin ein Jahr lang Bezirkspokalträger. Verdienterweise wurde Nik Scheuerer zum besten Spieler des Turniers gewählt. Vor allem im Finale überzeugte er mit seinen Offensivaktionen und erzielte insgesamt 27 Punkte.

Mit diesem Gewinn ist die Saison der Bären vorbei und die Sportler gehen somit in die verdiente Sommerpause.

Nächste Saison soll es mit dem Aufstieg klappen

„Zwei Mal in Folge nur zweiter in der Liga zu werden, und damit den Aufstieg in die Bayernliga ein weiteres Mal verpasst zu haben ist natürlich sehr bitter. Aber dass wir uns dadurch nicht unterkriegen lassen, und auch zum zweiten Mal in Folge den Bezirkspokal gewonnen haben, beweist unsere Stärke! Wir werden an uns arbeiten, und versuchen im kommenden Jahr auch zwei Mal auf dem ersten Platz zu sein“, sagte Nik Scheuerer nach dem Spiel. (qn)

VSC Baskets Donauwörth Korn, Scheuerer, Cirone, Lechner, Groß J., Groß F., Krippner, Ulrich, Vogel, Kainhofer, Luxenhofer, Seliger, Erdle