U16-Heimspiel gegen den TSV Neuburg

Bilder von Holger Meitinger

 

Bilder vom U14-Spiel gegen die Schanzer Baskets

Bilder von Holger Meitinger

Dieses Wochenende steht der letzte große Heimspieltag der Basketballsparte Donauwörths an. Sowohl  alle Herren-, als auch Jugendmannschaften spielen ihre letzten Heimspiele im Kalenderjahr 2023.

Beginnen wird am Samstag die U16, die um 15 Uhr gegen Neuburg antritt. Nach zwei Siegen in Folge wollen sie weiterhin auf Erfolgskurs bleiben. Ab 17:30 Uhr folgt die zweite Herrenmannschaft. Nach ihrem ersten Sieg vergangene Woche wollen sie gegen Aichach nachlegen. Abschließend trifft die Herrenmannschaft um 19:30 Uhr gegen Illertal.

Die Gäste aus Illertal haben noch keines ihrer acht Partien verloren und sind somit unangefochtener Spitzenreiter in der Bayernliga Süd. Die Bären stehen mit drei Siegen aus acht Spielen auf dem achten Tabellenplatz. Die vergangenen beiden Partien gegen München Mannschaften haben gezeigt, dass sich der VSC vor niemand in der Liga verstecken muss und genau dies wollen sie auf dem Spielfeld auch zeigen. „Wir haben gegen den Tabellenführer keinen Druck, das bedeutet wir können frei und mit viel Spaß aufspielen. Am Ende werden wir sehen ob wir Illertal ärgern können. Optimal für uns wäre, wenn wir die Verteidigung gegen Bayern München und die Offensive gegen München Ost aufs Parkett bringen können. Dann hätten wir eine Chance.“ Sieht Coach Benni Vogel die Ausgangslage vor dem Spiel.

Am Sonntag stehen weitere Basketballpartien an. Um 10 Uhr treffen die jüngsten Bären, die U10 gegen Schrobenhausen. Bisher konnten alle Partien zugunsten Donauwörths entschieden werden. Darauffolgend wird die U12 um 12 Uhr alles geben, damit der Sieg gegen Nördlingen in Donauwörth bleibt. Weiter geht es ab 14:30 Uhr. Dort trefft die U14 auf den MTV Ingolstadt. Auch die U14 ist in zwei Spielen ungeschlagen. Den Abschluss des Wochenendes bildet die U18, die um 16:30 Uhr gegen Ringsee Ingolstadt um den Sieg ringen. Aktuell stehen die ältesten Jungbären auf dem zweiten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga.

Die Sparte freut sich über jeden Fan, der möglichst alle Mannschaften am Wochenende unterstützt.

Nach starkem Kampf mussten die Bären die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Bei München Ost unterlagen sie mit 80:77.

Für den VSC begann die Partie denkbar schlecht. Der offensive Rhythmus fehlte und München konnte mit 14:2 in Führung gehen. Erst nach einem Timeout von Benni Vogel kamen die Bären im Spiel an. Die Verteidigung wurde besser und offensiv fiel der Dreier gut. Es entwickelte sich ein offensives Spiel. Kurz vor der Viertelpause konnten die Bären den Rückstand einholen und mit 25:26 in Führung gehen. Die vielen mitgereisten Fans sahen auch in den nächsten zehn Minuten ein Aufeinandertreffen auf Augenhöhe. Allerdings war es ebenfalls ein Viertel der Läufe. Auf eine gute Phase der Gäste reagierten die Bären wieder durch einen eigenen Lauf. Letztendlich konnte Donauwörth auch dieses Viertel für sich entscheiden. Es ging mit 39:41 in die Kabine. Dort fand der Coach nur positive Worte: „Es ist ein hartes Spiel, aber wir nehmen den Kampf an. Weiter so und wir können heute gewinnen!“

Jedoch folgte der schlechteste Abschnitt der Bären. Mit vollem Fokus auf die zwei Hauptschützen der Münchner, vernachlässigten die Bären andere Spieler, die hochprozentig trafen. Durch fünf Dreier entglitt dem VSC leicht das Spiel. Der Rückstand zum letzten Viertel betrug sieben Zähler (65:58). Doch auch davon ließen sich die Bären nicht unterkriegen. Punkt für Punkt kämpfen sie sich wieder heran. Eine Minute vor dem Ende stand es 78:70, ehe Konsti Krippner schnelle fünf Punkte verbuchen konnte. Durch eine gute Verteidigung konnte der Gastgeber nicht scoren und auf der anderen Seite traf Marco Stampfer beide Freiwürfe zum 78:77. Dabei waren noch dreizehn Sekunden auf der Uhr, also musste Donauwörth die Zeit mithilfe von Fouls stoppen. Die dadurch entstandenen Freiwürfe konnte München verwandeln (80:77). Im finalen Angriff konnte Donauwörth zwar zwei Würfe herausspielen, diese trafen jedoch nicht das Ziel, was zum 80:77- Endstand führte.

„Wir hatten jetzt zwei Partien gegen Münchner Mannschaften, die wir hätten gewinnen können, gegen Bayern eventuell sogar müssen. Heute bin ich stolz auf die Mannschaft, weil sie immer gekämpft hat und insgesamt auch eine gute Partie geliefert hat. Dass es nicht für den Sieg gereicht hat, ist ärgerlich, aber wir wollen uns wöchentlich steigern und das ist uns gelungen. Wir haben jetzt spielfrei und können uns auf den Tabellenersten vorbereiten.“ Fasst Center Daniel Seliger die Partie zusammen.

Für die Bären spielten: Bludshyi, Korn (19 Punkte), Krähe, Krippner (11), Lechner (6), Merkle (14), Münch, Prasser, Scheuerer (13), Seliger, Stamper (14)

Der 74:67-Erfolg in Schrobenhausen bedeutet den dritten Sieg in der Bayernliga. Zunächst liegt der VSC zurück – und besinnt sich dann seiner Vorteile.

Die Basketballer des VSC Donauwörth konnten ihre Saisonbilanz ausgleichen. Zur ungewohnten Uhrzeit, am Freitagabend setzten sie sich mit 74:67 in Schrobenhausen durch und sicherten sich somit den dritten Sieg in der aktuellen Bayernliga-Saison. Die Donauwörther Baskets knüpften damit an den hohen Sieg gegen Rosenheim an.

Die ersten Würfe fielen gut und der VSC hatte eine schnelle Führung mit sechs Punkten. Erst dann kam auch Schrobenhausen offensiv im Spiel an. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Bären die Oberhand hatten. Eine Minute vor dem Ende des ersten Viertels hatten sie sich eine Führung (9:17) erspielt. Allerdings agierten sie dann in der Mannverteidigung nicht mehr konsequent genug und der Gastgeber konnte zur Pause verkürzen (17:19). Der zweite Abschnitt verlief ebenfalls ausgeglichen. Zwar konnte sich Schrobenhausen zwischenzeitlich absetzen (34:25), jedoch kämpfen sich die Bären immer wieder zurück. Ausschlaggebend hierfür waren die Schnellangriffe, angeführt von Leon Merkle. Nach 20 Minuten stand es 41:41.

Trainer verlangt aggressivere Verteidigung
„Wir sind die deutlich bessere Mannschaft, wir müssen allerdings in der Verteidigung deutlich aggressiver werden, sonst werden wir heute verlieren. Außerdem müssen wir offensiv unseren Größenvorteil noch besser ausspielen.“ gab Coach Benni Vogel seiner Mannschaft in der Kabinenansprache mit.

Eine Umstellung auf die gut eingespielte Raumverteidigung sollte das Spiel zugunsten des VSC kippen. Schrobenhausen tat sich dagegen schwer und konnte sich nur teilweise mit Dreipunktewürfen helfen. Dies nutzen die Bären im dritten Viertel, um sich zumindest leicht abzusetzen. Oft wurden die Center Daniel Seliger und Marco Stampfer in Korbnähe gefunden, die dank ihrer Größenvorteile leicht punkten konnten. Ein 12:0-Lauf in den letzten Minuten des Viertels brachten den Neun-Punkte-Vorsprung zum Abschluss des dritten Viertels (53:62). Nun kam Schrobenhausen offensiv wieder besser ins Spiel, jedoch verhinderten die Routiniers Niklas Scheuerer und Josh Korn eine Aufholaktion, indem sie die Offensive in die Hand nahmen und alle Punkte für die Bären im letzten Viertel erzielten. Korn glänzte zudem mit einer sicheren Hand an der Freiwurflinie. Darauf hatte der Gastgeber keine Antwort und somit konnten die Bären verdienterweise den 67:74-Erfolg für sich beanspruchen.

Mit jeweils drei Siegen und Niederlagen steht der VSC aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. „Die Spiele in Schrobenhausen sind immer hart umkämpft. Deshalb freut es mich doppelt, dass wir heute gewonnen haben. Das sind die Spiele, die ganz wichtig für den Klassenerhalt sind. Wir haben heute dank einer guten Freiwurfquote gewonnen, an der wir schon seit Jahren arbeiten. Es ist für mich als Trainer erfreulich, dass die Dinge, auf die wir uns im Training fokussieren, im Spiel umgesetzt werden. Ich und meine Mannschaft haben jetzt ein wohlverdientes spielfreies Wochenende und am 11. November kommt Bayern München nach Donauwörth“ fasst Benni Vogel den Erfolg zusammen. (AZ)