Die VSC Baskets Donauwörth sind erfolgreich in die Rückrunde der Bezirksoberliga gestartet. Sie konnten sich auswärts gegen Schwaben Augsburg mit 64:71 durchsetzen.

Mit einem sehr tiefen Kader reisten die Bären nach Augsburg, einzig Spieltrainer Benni Vogel fehlte krankheitsbedingt. Beide Teams starteten noch sehr zurückhaltend nach der Winterpause. Der VSC tat sich anfangs schwer gegen die Presse von Augsburg und verloren oft den Ball. Jedoch stand die Mannverteidigung recht ordentlich, sodass der Gastgeber seine Ballgewinne nicht gut umsetzten konnten. Offensiv war Donauwörth auch noch nicht auf der Höhe, denn sie spielten zu statisch und konnten sich oft nur noch durch einen schwierigen Wurf helfen. Nach dem ersten Abschnitt stand es 13:16.

Es folgte wohl das beste Viertel der Saison. Trainer Lars Kobusch stellte die Mannverteidigung auf einen Zonenverteidigung um und diese zeigte seine Wirkung. Mit viel Leidenschaft agierten die Bären und ließen nur sechs Punkte zu. In der Offensive zeigten sie sich ebenfalls von ihrer besten Seite. Durch schöne Teamplays wurde häufig der freie Mann gefunden, der dann häufig erfolgreich abschließen konnte. Zur Halbzeit lautete der Spielstand 19:37. In der Kabinenansprach warnte Lars Kobusch: „Wir spielen aktuell einen überaus schönen Basketball und haben auch einen hohen Vorsprung erspielt, allerdings müssen wir weiter so spielen, damit der Sieg sicher uns gehört“.

Den Start der zweiten Halbzeit verschlief der VSC. Da Augsburg in der Defensive sich wieder gefangen hatte, konnte Donauwörth nicht mehr so leicht Punkte erzielen. Nach einem 7:0-Lauf der Gastgeber war Trainer Kobusch gezwungen eine Time-out zu nehmen. Danach fingen sich die Bären wieder und konnten ihren Vorsprung mit 39:55 zur Viertelpause ausbauen.

Im letzten Abschnitt wurde der Spielstand nochmal eng. Durch eine hohe Dreipunkt-Trefferquote von Augsburg konnten die sich Punkt um Punkt herankämpfen, während der VSC in der Offensive falsche Entscheidungen traf. Auch die Time-outs von Donauwörth konnten nicht verhindern, dass es zwei Minuten vor Schluss nur noch 62:65 stand. Von da an bewiesen die Bären jedoch die Nerven und verwandelten fast alle ihre Freiwürfe, um für den 64:71- Endstand zu sorgen. 

Viel Zeit den Erfolg zu feiern bleibt Donauwörth nicht, sie wollen unter der Woche wieder viel trainieren, denn nächsten Samstag kommt der TSV Gersthofen zu Gast.

Für den VSC spielten: Cirone (12 Punkte), Erdle (12), Groß, Hitzli, Korn (21), Lechner (1), Stampfer (4), Ulrich (2), Ungefug, West (10), Scheuerer (9)

Der VSC konnte die Hinrunde in der Bezirksoberliga erfolgreich abschließen. Trotz drei Vierteln Rückstand konnten sie am Ende mit 67:80 in Ingolstadt gewinnen.

Ohne Deniz Hitzli, David West und Niklas Scheuerer reisten die Bären am Samstag nach Ingolstadt, die noch keins ihrer sieben Spiele gewinnen konnten. Zum Glück konnte Benni Vogel seine Verletzung auskurieren und war einsatzbereit. 

Wie so oft in dieser Saison hatte Donauwörth keinen guten Start. Die Mannverteidigung zeigte kaum Einsatz im Gegensatz zum ESV Ingolstadt-Ringsee. Zudem hatte der Gastgeber eine überdurchschnittlich hohe Trefferquote. In der Offensive taten sich die Bären gegen die Zonenverteidigung sehr schwer und halfen sich mit Dreipunktewürfen, die aber nicht fielen. Das erste Viertel ging mit 20:15 zugunsten des ESV aus. Im zweiten Abschnitt steigerte sich der VSC leicht. In der Offensive versuchten die Bären den Zug zum Korb zu suchen. Vor allem Jakob Groß war dabei erfolgreich. Das Problem war nach wie vor die Verteidigung, obwohl auf eine Zonenverteidigung umgestellt wurde, scorte der ESV 19 Punkte, zum 39:36 Halbzeitstand.

Zum dritten Viertel erfolgte wieder ein Einbruch des VSC. Ähnlich wie im ersten Viertel präsentieren sich die Bären vor allem in der Verteidigung nicht auf ihrem Niveau. Dies hatte zur Folge, dass Ingolstadt ihren Vorsprung sogar ausbauen konnte. Auch die Auszeit von Benni Vogel und Lars Kobusch half Donauwörth in diesem Viertel nicht weiter. (59:48).

Im letzten Abschnitt setzte der VSC nochmal alles daran die Partie noch zu drehen. Mit einer Mannverteidigung über das ganze Feld, sollte der ESV schnell unter Druck gesetzt werden. Dies zeigte Wirkung, Punkte für Punkte kämpften die Bären sich heran, da der Gastgeber kaum noch Punkte erzielte. Sechs Minuten vor dem Ende konnte Cono Cirone die erste Führung seit langem erzielen. Von da an spielten sie endlich auf ihrem Level. Angeführt von Flo Erdle und Josh Korn bauten sie ihren Vorsprung immer weiter aus, zum letztendlichen 67:80 Erfolg. Trainer Lars Kobusch nach dem Spiel: „Wir haben heute drei Viertel lang wirklich schlecht gespielt. Glücklicherweise sind wir im letzten Viertel aufgewacht und dann hat es noch für den Sieg gereicht. Dieser Erfolg war wichtig für uns, aktuell stehen wir mit drei Siegen und fünf Niederlagen auf dem siebten Tabellenplatz. Die Hinrunde war leicht enttäuschend für uns und wir werden allen dran setzen in der Rückrunde mehr Siege zu holen.“

Für den VSC spielten: Behning, Cirone (7), Erdle (31), Groß (20), Korn (18), Krippner (2), Printz (2), Ungefug und Vogel

Letztes Wochenende hatte der VSC sein letztes Heimspiel für die Hinrunde zu bestreiten. Entgegen allen Hoffnungen und Erwartungen kassierten die Bären eine knappe und unnötige Niederlage von 64:68 gegen den TSV Sonthofen.

Schon vor dem Aufeinandertreffen spielten die Karten eigentlich zugunsten der Bären. Flo Erdle war wieder fit und konnte spielen, zudem war der Gast nur mit einem Kader von sieben Mann angereist. Jedoch verschlief Donauwörth den Start komplett. Schnell stand es 4:16 und die Trainer Lars Kobusch und Benni Vogel mussten ihre erste Auszeit nehmen. Die Mannverteidigung war zu langsam und zu oft konnte Sonthofen ungehindert zum Korb ziehen oder einen freien Wurf nehmen. Auch offensiv waren die Bären nicht auf ihrem Niveau. Sie verstrickten sich oft in Einzelaktionen, die wenig Erfolg hatten. Gegen Ende des ersten Viertels konnte sie sich offensiv wie defensiv ein wenig fangen und Schlimmeres verhindern (16:27). Im zweiten Abschnitt konnten die Bären weiter aufholen, unter anderem, weil auf einen Zonenverteidigung umgestellt wurde und Sonthofen sich nur durch Distanzwürfe zu helfen wusste. Die Offensive wurde ebenfalls besser, da öfter der Weg zum Korb gesuchte wurde. Der Halbzeitstand lautete 32:38. Die beiden Trainer motivierten ihre Mannschaft so wie im zweiten Viertel weiterzumachen, um endlich in Führung zu gehen und den Sieg zu holen.

Die zweite Halbzeit startete ausgeglichen. Die Bären kämpfen sich auf zwei bis vier Punkte heran. Die erste Führung holen sie sich in der 26. Minute (43:42). Leider war dies die einzige im gesamten Spiel. Sonthofen konnte sich die Führung zur Pause wiederholen. (49:51).

Im letzten Viertel legten der VSC nochmal alles in die Waageschale. Angeführt von Niklas Scheuerer und Flo Erdle wurde viele Punkte gemacht. Jedoch war die Defensive nach wie vor nicht stabil, vor allem Ullmann konnte mit seinen 35 Punkten nicht aufgehalten werden. In den letzten fünf Minuten entwickelte sich sein offenes Spiel, bei dem die Bären immer vier bis sechs Punkte zurücklagen. Leider fanden sie kein Mittel, um die Führung zurückzuholen und unterlagen letztendlich mit 64:68. Trainer Benni Vogel nach dem Spiel: „Das war wohl die bitterste Niederlage in dieser Saison. Wir waren zu keinem Zeitpunkt bei diesem Spiel bei unserer Normalform. Auch der Dreier fiel heute nicht. Wir hätten heute gegen sieben Männer aus Sonthofen gewinnen müssen!“

Für den VSC spielten: Cirone (3 Punkte), Erdle (13), Groß (7), Korn (8), Krippner (2), Printz, Stampfer (2), Ulrich (1), Ungefug, West (6), Scheuerer (22)

Am vergangenen Samstag konnten die Bären nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg erringen. Sie gewannen im heimischen Stauferpark gegen den TSV Haunstetten souverän mit 86:59.

Schon vor dem Spiel war dem VSC klar, dass man gegen Haunstetten, die noch kein Spiel gewonnen hatten, gewinnen müsse. Hoch konzentriert starteten die Männer von Lars Kobusch in die Partie. Durch drei schnelle Dreier von David West und einen Spielstand von 11:5 musste der Gast schon früh eine Auszeit nehmen. Doch die Donauwörther schossen weiter hochprozentig von der Dreierlinie und konnten im ersten Viertel allein sechs Dreier versenken. Auch die die Mannverteidigung über das ganze Feld führte oft zu Ballgewinnen. Dementsprechenden ging es mit 32:17 in die Viertelpause. Im zweiten Abschnitt fielen die Dreipunktewürfe für den VSC nicht mehr. Dies nutzte der TSV, um zwischenzeitlich auf acht Punkte zu verkürzen. Gegen Ende des zweiten Viertels fingen sich die Bären wieder und beendeten die erste Hälfte mit 46:33.

Trainer Lars Kobusch nutzte die Kabinenansprache, um seine Männer weiter zu motivieren: „In der ersten Hälfte haben wir ein ordentliches Spiel gemacht, aber wir können es viel besser. Lasst uns die zweite Halbzeit nutzen, um den Vorsprung noch weiter auszubauen!“ Genau dies setzten die Donauwörther Basketballer in die Tat um. Die Verteidigung stand noch besser als in dem ersten Abschnitt und offensiv wurde ein schöner Team-Basketball gespielt, bei dem oft der freie Mann gefunden wurde. Nach sieben Minuten wurde der Vorsprung auf zwanzig Zähler ausgebaut. Es ging mit 65:43 in das letzte Viertel. Haunstetten hatte auch dort nichts mehr entgegenzusetzten und die Bären konnten ihren Vorsprung immer weiter ausbauen. Auch die Jungbären Marco Stampfer, Deniz Hitzli und Leonhard Printz konnten wichtige Erfahrung sammeln. Am Ende zeigte die Anzeigetafel einen deutlichen und ungefährdeten Sieg von 86:59. 

Für den VSC spielten: Cirone (11), Groß (14), Hitzli (2), Korn (11), Kotula (3), Krippner (9), Printz (4), Scheuerer (10), Stampfer (7), West (15)

Die VSC Baskets Donauwörth mussten am Sonntag in Friedberg bereits die vierte Liga-Niederlage infolge hinnehmen. Bei der 75:55-Niederlage fielen die Baskets schnell wieder in alte Muster zurück und konnten zu keiner Zeit im Spiel das Heft in die Hand nehmen und die bekannten Stärken ausspielen. Vor allem die zahlreichen Ballverluste kosteten den Baskets am Ende wie so oft das Spiel, vor allem aber auch, weil Friedberg diese ein ums andere Mal in Punkte ummünzen konnte. Auch der verletzungsbedingte Ausfall von Florian Erdle sowie das Fehlen von Josh Korn waren jederzeit spürbar, beide sind voraussichtlich nächste Woche wieder im Kader.

Der Start in die Partie lief noch sehr gut, schnell lagen die Donauwörther 5:0 vorne und überzeugten mit breiter Brust, jedoch schlichen sich schon früh leichte Fehler im Spiel der Truppe um das Trainerduo Kobusch und Vogel ein, anstatt mit Ruhe das Spiel aufzubauen versuchte man oft, mit schwierigen Pässen die schnellen Flügelspieler der Baskets ins Szene zu setzen, jedoch landeten diese ein ums andere Mal beim Gegner.

Auch Rückkehrer Gregor Kotula, der nach über einem Jahr Pause sein erstes Spiel für die Baskets machte, tat sich schwer und konnte nur phasenweise Nadelstiche gegen die Friedberger Verteidigung setzen.

Nik Scheuerer, der mit vier Dreiern in der ersten Halbzeit maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Mannschaft an den Friedbergern dranbleiben konnte, versuchte immer wieder, mit Tempogegenstößen auf die unsortierte Friedberger Verteidigung zu treffen, jedoch konnte dies auch nur in der ersten Halbzeit erfolgreich umgesetzt werden.

Trainer Benni Vogel nach dem Spiel: „Momentan ist der Wurm drin, egal was wir probieren, es zeigt nicht den gewünschten Erfolg. Wir wussten alle, dass vor allem die Hinrunde sehr knackig werden wird. Trotzdem kann sich nur die Mannschaft selbst aus diesem Loch ziehen, wir trainieren hart und haben auch immer wieder sehr gute Ansätze, allerdings maximal 20 Minuten im Spiel und das ist auf diesem Niveau einfach zu wenig. Bis Weihnachten möchten wir die letzten drei Spiele jetzt gewinnen, um uns zum einen wieder Selbstvertrauen einzuimpfen und uns etwas Luft in der Tabelle zu verschaffen.“

Nächste Woche kommt der TSV Haunstetten in die Stauferparkhalle, fehlen wird auf Bärenseite diesmal nur Spielertrainer Benni Vogel, ansonsten kann Coach Kobusch aus dem Vollen schöpfen.

Für die VSC Baskets Donauwörth spielten: Scheuerer (30/5 Dreier), West (11/1), Cirone (8), Krippner (5), Kotula (3), Vogel, Printz, Hizli und Ungefug.