Die Bären konnten am Samstagabend ihren dritten Saisonsieg feiern. Sie setzen sich mit 65:60 gegen den ESV Ingolstadt durch und bleiben somit in heimischer Halle ungeschlagen. Die Trainer Lars Kobusch und Benni Vogel konnten durch die Rückkehr von David West und Jakob Groß auf einen guten Kader zurückgreifen. Lediglich Josh Korn, Steven Rießling sowie Ivan Lukac mussten verletzungsbedingt aussetzen. Somit ging die junge Truppe hochmotiviert in die Partei und legten auch gleich einen Traumstart hin. Es wurde eine grandiose Verteidigung gespielt und Ball um Ball wurde gewonnen. Im Angriffe wurde schnell und effektiv angeschlossen oder freie Würfe herausgespielt. Die Gäste waren im ersten Viertel komplett überfordert und es ging mit 22:7 in die Viertelpause.
Aus unerklärlichen Gründen wurde das Spiel im zweiten Viertel komplett umgedreht. Die Basketballer aus Ingolstadt zeigen nun ihr Können und hatten eine enorm hohe Trefferquote. Die Hausherren konnten dem wenig entgegensetzt und so schmolz der Vorsprung Punkt um Punkt. Zur Halbzeit stand ein relativ ausgeglichenes Ergebnis auf der Anzeigetafel.
In der zweiten Halbzeit wollten die Bären wieder an die Erfolge aus dem ersten Viertel anknüpfen, jedoch war der ESV jetzt auch aufgewacht und hielt eisern dagegen. Deswegen entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzten. Auch das letzte Viertel war bis zwei Minuten vor Ende noch nicht entschieden, allerdings zeigten die Donauwörther jetzt ihre Stärke. Hinten wurde um jeden Ball erfolgreich gekämpft, vor allem Daniel Seliger und Gregor Kotula zeigten ihre Rebound- und Verteidigungsstärken. Im Angriff wurden wieder freie Würfe herausgespielt und das Aufbautrio Scheuerer/Kainhofer/West zeigten mit guter Trefferquote ihre Klasse und brachten den Sieg über die Zeit. Nächste Woche gilt es dann an den Erfolg anzuknüpfen und in Haunstetten endlich auch den ersten Auswärtssieg zu holen.
Für den VSC spielten: Chapparo, Cirone, Groß (2), Kainhofer (11/ 1 Dreier), Kotula (6), Krippner, Lechner (2), Seliger (8), Vogel (1), West (21/5) und Scheuerer (14/2)

Am vergangen Samstag gelang es den VSC-Baskets den Schwung aus dem Bezirkspokal auch in den Ligabetrieb mitzunehmen. Gegen kämpfende Spieler des SSV Schrobenhausen gewann das Team um das Trainerduo Kobusch/Vogel mit 73:57.

Von Anfang an war zu erkennen, dass die Baskets nach zwei Niederlagen aus drei Spielen auf Wiedergutmachung aus sind. Eine Anfangsphase voller Euphorie und Kampfgeist führte zu einer verdienten 7:0 Führung. Durch gute Teamarbeit in der Verteidigung wurden viele schlechte Würfe sowie zahlreiche Ballverluste auf Seiten der Gäste provoziert. Anders als in den bisherigen Spielen schafften es die Baskets nun, die daraus resultierenden Schnellangriffe in Punkte umzuwandeln. Die vielen Zuschauer im Stauferpark sahen einen schnellen Korb nach dem anderen. Schrobenhausen wurde regelrecht überrannt. Exemplarisch für das Donauwörther Spiel war ein Slam Dunk über zwei Spieler von Center Daniel Seliger kurz vor der Halbzeit, welcher die Zuschauer begeisterte. Bis zur Halbzeit wuchs die Basketsführung auf 44:27.

Coach Kobusch warnte in der Halbzeitansprache dennoch vor dem „Angstviertel“ der Baskets. Zu oft hatte man vergangene Saison direkt nach der Halbzeitpause eine Führung verspielt. Doch nicht einmal das 3. Viertel stellte sich als Problem dar. Kein Spieler wollte die Führung nur halten, jeder einzelne im Team wollte diese noch ausbauen. Dies gelang eindrucksvoll. Durch weiterhin gute Verteidigung und tolles Zusammenspiel auf der Offensivseite wuchs die Führung zwischenzeitlich auf bis zu 25 Punkte. Nach 35 gespielten Minuten schien das Spiel gelaufen. Doch völlig grundlos folgte ein kleiner Einbruch im Donauwörther Spiel. Durch einen 12:0 Lauf schafften es die SSV´ler sich nochmal auf 10 Punkte heran zu kämpfen. Das Spiel schien zwei Minuten vor Schluss nochmal eng zu werden, doch ein wilder Scheuerer Notdreipunktewurf aus über 8 Metern besiegelte den Sieg. „Wir können auf die ersten 35 Minuten sehr stolz sein. Wir haben gekämpft, und wollten diesen Sieg unbedingt“ sagte Trainer Vogel. Nun gilt es, die positiven Dinge aus dem Spiel gegen Schrobenhausen ins nächste Spiel mitzunehmen. Denn kommenden Sonntag müssen die Baskets zum ungeschlagenen TSV Diedorf.

 

Einen eindrucksvollen Sieg gab es auch für die U18. Gegen überforderte Friedberger zeigten die Jungbären ihre Macht und gewannen deutlich mit 101:41. Lehrgeld mussten einzig allein die jüngsten Baskets zahlen. In ihrem erst zweiten Spiel mussten sie sich den Sportfreunden Friedberg mit 41:75 geschlagen geben. (qn)

 

Für die Baskets am Ball: Lechner (2), Krippner, Korn (4), Kotula (7), Cirone (4), Seliger (10, 1 Dunk), Rissling (9, 1 Dreier) und das Duo Kainhofer (15, 1) und Scheuerer (22,2)

Nach der schmerzhaften Niederlage zu Beginn der Saison beim Mitfavoriten Heising-Kottern bestreiten die Donauwörther Baskets nun ihr erstes Spiel in der heimischen Halle. Gegner ist mit der DJK Kaufbeuren eine Mannschaft welche den VSC letzte Saison einmal besiegen konnte. Das Team um Trainerduo Kobusch/Vogel ist zwar gewarnt, und weiß über die Stärke des Gegner Bescheid, hat aber vor allem wegen der Auftaktniederlage viel gut zu machen.

„Wir wollen unsere Heimstärke sofort unter Beweis stellen. Es war zwar eine bittere Niederlage zum Saisonstart, aber die Saison ist lange und es wird noch eine Menge passieren“ betont Trainer Vogel.

Unter der Woche wurde zweimal hart trainiert, um die Defizite aus dem ersten Spiel besser abzustellen. Fehlen wird weiterhin Valentin Kainhofer. Er wird der Mannschaft erst im 4. Spiel zur Verfügung stehen. Ansonsten ist das Team um Neuzugang David West vollständig und sehr motiviert, denn sie wollen ihren Fans direkt im ersten Heimspiel Lust auf mehr machen! Sprungball ist um 19:30 Uhr in der Stauferparkhalle.

Die VSC Baskets Donauwörth peilen das Ziel Bayernliga-Aufstieg an. Dafür soll auch ein starker Neuzugang sorgen. Warum die erste Begegnung ein Kracher-Spiel verspricht. Von Stephanie Anton

Vor dem Beginn der neuen Basketball-Saison in der Bezirksoberliga kommen von den VSC Baskets aus Donauwörth klare Worte: „Wir wollen den Aufstieg!“

Topscorer Niklas Scheuerer ist guter Dinge, dass dies im nächsten Jahr gelingt – erneut. Denn eigentlich hätten die Baskets bereits zum Ende der vergangenen Spielzeit als Zweitplatzierte und nach dem Rückzug des Teams aus Leitershofen in die Bayernliga aufsteigen dürfen. Doch gemeinsam entschied man sich in der Abteilung dafür, ein weiteres Jahr in der Bezirksoberliga dranzuhängen. Viele Spieler aus der jungen Mannschaft konnten im Frühjahr noch nicht sagen, ob sie aufgrund ihrer schulischen und beruflichen Situation in der Saison 2017/18 zu hundert Prozent zur Verfügung stehen würden.

Nun ist klar, wie die Mannschaft aussieht: „Der Stamm besteht aus Josh Korn, Valentin Kainhofer, Jakob Groß und mir. Daniel Seliger und Gregor Kotula halten die Stellung unter den Körben, auch Sascha Kretzschmar steht hier als Routinier zur Verfügung. Cono Cirone, Benni Vogel und Hannes Lechner folgen mit Power von der Bank.“ Hinzu kommt Neuzugang David West (Jahrgang 1997), der in der vergangenen Saison für den TSV Nördlingen spielte und Topscorer der Bayernliga war. Er kann nun beim VSC Donauwörth wieder mit seinem ehemaligen Teamkollegen Jakob Groß spielen, der 2016 aus Nördlingen zu den Baskets gewechselt war. Scheuerer selbst wird in dieser Saison ausschließlich für den VSC spielen. Er war in der vergangenen Spielzeit zusätzlich für Leitershofen aufgelaufen, will seine Kraft nun aber auf die Baskets konzentrieren.

Zusätzliche Möglichkeiten, die Mannschaft zu unterstützen stellen Abraham Chapparo, Jonas Michl und Konstantin Krippner dar. „Sie sammeln im Training Erfahrung und versuchen so, sich in das Team zu arbeiten“, sagt Scheuerer. Zudem werde nun doch Gregor Kotula noch öfters zur Verfügung stehen, obwohl dieser eigentlich seine Basketballschuhe habe an den Nagel hängen wollen. Ivan Lukac wird dagegen mindestens bis zur Winterpause wegen einer Sprunggelenksverletzung fehlen. Nicht mehr beim Team sind Lukas Gesche und Florian Schmidt aufgrund weit entfernter Studienorte. Trainieren werden die erste Herrenmannschaft der Baskets Lars Kobusch und Benjamin Vogel.

Wenn es für die Baskets dann am kommenden Sonntag losgeht, steht gleich ein absolutes Kracherspiel auf dem Programm. Die Donauwörther sind dann bei der SG Heising-Kottern zu Gast, die Scheuerer zu den Titelfavoriten der Bezirksoberliga zählt. Ebenfalls stark schätzt er die BG Leitershofen/Stadtbergen 3 und die beiden Bayernliga-Absteiger ESV Ingolstadt-Ringsee und VfL Buchloe ein. Für den Saisonauftakt erwartet Scheuerer, „dass wir die Leistung aus unserer guten Vorbereitung aufs Feld bringen können“. Das Team wolle gleich seine Aufstiegsambitionen unter Beweis stellen.

Um das große Ziel Aufstieg zu erreichen, haben die Baskets seit Anfang August dreimal wöchentlich trainiert, erst auf dem Hartplatz, nach der Donau-Ries-Ausstellung dann wieder in der Stauferhalle. Auch die Jugendteams sind im Training – und die gibt es in jeder Altersklasse. Die U12 wird von Jonas Michl trainiert, die U14 von Hannes Lechner, die U16 von Niklas Scheuerer und die U18 von Ivan Lukac. Alle Jugendteams spielen jeweils in der Bezirksliga. Nur die Jünsten in der U10 sind nicht im Ligabetrieb. Die stabile Jugendarbeit ist den Verantwortlichen der Abteilung sehr wichtig. Schließlich wolle man junge Spieler in die Verantwortung nehmen und eine starke Bayernliga-Truppe heranziehen.

www.vsc-baskets-donauwoerth.de

Es steht in den nächsten Tagen wieder der Beitragseinzug für das zweite Halbjahr 2017 an. Da sich viele immer fragen, wie das Ganze von statten geht hier eine kurze Info:

Ab 2018 wird der Beitrag für die Sparte Basketball wie jedes Jahr auf zweimal aufgeteilt, der erste Beitrag wird zum 30.06.2018 eingezogen, der zweite Teil dann zum Jahresende 31.12.2018.

Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Viele Grüße
Die Abteilungsleitung

Der Donauwörther „Bär“ ist zurück

(qn) Bei der Basketballabteilung des VSC Donauwörth fand in der jetzigen Saisonpause ein kompletter Umbruch statt. Sowohl die Vorstandschaft als auch alle Trainerämter wurden an junge Spieler der „Bären“ übergeben.
In ihren wohlverdienten Ruhestand übergehen dürfen der ehemalige 1. Vorstand Hans Hofmann und der ehemalige Kassenwart Armin Seefried. Beide unterstützten die Baskets seit Jahrzehnten und konnten viele Erfolge feiern.
Neuer Vorstandsvorsitzender ist nun Benjamin Vogel. Der 23-jährige war bisher stellvertretender Vorstand und weiß also genau was auf ihn zukommt. Unterstützt wird er von Nik Scheuerer. Auch er war bereits Teil der Vorstandschaft denn sein bisheriges Amt des Schriftführers übernimmt nun Joshua Korn. Neu dabei ist ebenso Daniel Seliger, welcher das Amt des Kassenwarts übernimmt. Alle vier Vorstandsmitglieder sind klassische Donauwörth Eigengewächse und Spieler der 1. Herrenmannschaft.

Natürlich ist die neue VSC Führung jetzt um ein vielfaches jünger und unerfahrener. Doch dass dies nicht immer schlecht sein muss, zeigt sich in der Jugendarbeit. Dort übernahm schon vor einiger Zeit Nik Scheuerer in Verbindung mit Johannes Lechner mehr Verantwortung. „Unser Ziel war es, so schnell wie möglich Mannschaften in allen Altersklassen in den Spielbetrieb zu schicken“ sagt Scheuerer. Dies ist durch gute Trainingsbeteiligung der Kinder zwischen 6 und 18 Jahren in der nächsten Saison möglich!
Die Jungbären nehmen am Spielbetrieb der U12 und U14 gemischt, sowie der U16 und U18 männlich Teil. Gerne dürfen interessierte Anfänger mit einsteigen. Infos zu allen Mannschaften gibt es im Internet unter www.vsc-baskets-donauwoerth.de.

Erste Amtshandlung, und mit Sicherheit die wichtigste Frage der kommenden Spielzeit ist allerdings schon beantwortet. Denn als Zweitplatzierter der Bezirksoberliga Schwaben sowie dem Rückzug des Aufstiegsrechts der BG Leitershofen haben die Bären die Möglichkeit direkt den Wiederaufstieg in die Bayernliga anzutreten. Nach langen Diskussionen mit der Mannschaft sowie den neuen Verantwortlichen der Sparte Basketball ist man zusammen auf den Entschluss gekommen ein weiteres Jahr in der Bezirksoberliga anzutreten. „Viele meiner Spieler können noch nicht sagen, ob sie aufgrund beruflicher und schulischer Situation zu 100% zur Verfügung stehen. Wir sind eine extrem junge Mannschaft. Wir haben viel Potential, sowie eine stabile Jugendarbeit. Gemeinsam werden wir in der nächsten Saison versuchen wieder bestmöglich abzuschneiden“ sagt Vogel. Das Ziel ist es, durch ein weiteres Jahr in der Bezirksoberliga noch mehr Verantwortung an junge Spieler abzugeben, und diese so auf Bayernliganiveau bringen. Dass der Altersdurchschnitt der Baskets noch mehr sinkt ist auch einigen Abgängen geschuldet. Vor allem der Abgang von Gregor Kotula schmerzt, welcher seine Schuhe an den Nagel hängen, und nur aushilfsweise mitspielen wird.

Somit ist bei den Baskets der Umbruch nun komplett geschafft. Sowohl die Leistungsträger in der 1. Herrenmannschaft, sowie die Trainer der Jugendmannschaften und die Mitglieder der Vorstandschaft sind allesamt unter 25 Jahre alt. Der Grundstein für die Zukunft ist also gelegt.