Eine gute Halbzeit reicht den Bären in Augsburg nicht. Sie verlieren das vorletzte Saisonspiel mit 74:68.

Der VSC ging ersatzgeschwächt in die Partie. Ohne Konsti Krippner, Jo Gölkel und Benedikt Veh war vor allem die Centerposition schwach besetzt. Zu Beginn merkte man das jedoch nicht. Donauwörth spielte von Anfang ihr Spiel und scorte im ersten Viertel fast nach Belieben. In der Verteidigung hielten sie gut dagegen und konnten sich so mit 19:29 nach zehn Minuten absetzen. Ebenfalls im zweiten Abschnitt waren die Bären spieldominierend. Der Zug zum Korb konnte von Augsburg fast nicht gebremst werden. Dementsprechend zufrieden war Coach Holger Grabow mit der ersten Hälfte und veränderte nichts.

Leider fand die Mannschaft nach der Pause nicht mehr zu dieser Form zurück. Der TVA punkte oft in der Zone. Zudem hatten die Bären vermehrt Probleme den Rebound zu sichern und gaben so Augsburg oft mehrere Chancen. Viel schlimmer war jedoch das Offensivspiel von Donauwörth. Auf 51 Punkt in der ersten Halbzeit folgten nur noch 16 in den letzten zwanzig Minuten. So schmolz der Vorsprung auf 58:60 zum Ende des dritten Viertels. Acht Minuten vor Ende gaben die Bären die Führung ab und konnten sie nicht mehr zurückgewinnen. Die Partie endete bitter mit 74:68.

„Viele in meiner Mannschaft sind noch jung und unerfahren. Augsburg dagegen hat ihre komplette Erfahrung ausgespielt und vorrangig unsere ersatzgeschwächte Centerposition ausgespielt. Letztendlich dürfen wir diese Partie jedoch nach der starken ersten Halbzeit nicht mehr aus der Hand geben. Wir nehmen das als Lernprozess mit.“ So Holger Grabow nach dem Spiel.

16 Spiele, 16 Siege, 0 Niederlagen zeigt das Tabellenbild der U18 der VSC Baskets Donauwörth. Damit können sich die ältesten Jungbären bereits zwei Spieltage vor Ende der Saison frühzeitig Schwäbischer Meister nennen und gleichzeitig das „Ticket“ zur Bayerischen Meisterschaft buchen. Dementsprechend groß war die Freude nach dem 80:70 Sieg am vergangenen Sonntag gegen den MTV Ingolstadt in der heimischen Stauferparkhalle.
Gleichzeitig bedeutet der Erfolg gegen Ingolstadt auch, dass der Ausgang des anstehenden Topspiels, gegen den Tabellenzweiten, der Talentschmiede BG Leitershofen/Stadtbergen, keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle haben wird. „Dass unser Jugendteams gegen die großen Vereine aus der Region mithalten können, zeigen sie seit Jahren. Dass wir nun aber trotz aller Schwierigkeiten im Verlaufe einer Saison ganz oben in der Tabelle stehen ist etwas ganz besonderes“ zeigt sich Jugendleiter Nik Scheuerer mächtig stolz. Schwierigkeiten, gab es genug. Sei es der Abgang von Laurin Prasser in der Winterpause, aber auch Verletzungen der beiden Leistungsträger Leon Merkle oder Jason Frederix. Während Kapitän Merkle nach sechs wöchiger Pause pünktlich zum Saisonendspurt wieder fit ist, erwischte es Frederix deutlich schlimmer. Er fällt bereits die ganze Rückrunde aufgrund einer schweren Schulterverletzung aus dem Hinspiel gegen Leitershofen aus und wird auch die anstehende bayerische Meisterschaft verpassen. Gegen Ingolstadt erwischte es Timo Mitlehner, welcher das Spiel nach einem harten Zusammenstoß mit einem Gegenspieler nicht weiter bestreiten konnte. Doch gerade der Zusammenhalt, auch in schwierigen Phasen einer Saison, macht diese junge Truppe aus. Vermeintliche Rollenspieler wie Defensivspezialist Moritz Münch, Leon Haziri oder Arblir Pecmarkaj zeigten gerade in Abwesenheiten der Leistungsträger, dass auf sie absolut Verlass ist. Sowohl Haziri, als auch Pecmarkaj bewiesen dies gegen Ingolstadt mit deren mit Abstand besten Saisonleistung und punkteten 12, bzw. 27 Punkte für die Donauwörther Baskets. Auf die gesamte Saison hinweg punkten insgesamt sieben Spieler durchschnittlich zweistellig, was die Ausgeglichenheit des Teams bestätigt.
Hervorgehoben werden müssen dennoch Ihor Bludshyi, sowie Leon Merkle. Beide gehören mit 20 bzw. 19 durchschnittlichen Punkten zu den besten fünf Spielern der Liga und führen das Team an.
„Ich bin unglaublich stolz auf die Truppe. Was wir in dieser Saison bereits geschafft haben, zeigt, was mit harter Arbeit nachhaltig möglich ist. Dennoch ist die Saison noch nicht vorbei. Kurzfristig wollen wir auch die letzten beiden Spiele gewinnen, um die Saison mit einer weißen Weste abzuschießen. Danach liegt der volle Fokus auf der Bayerischen Meisterschaft“ zeigt sich Trainer Lars Kobusch motiviert.
Die Meisterschaft findet 05. Und 06. April statt. Austragungsort ist vermutlich Nürnberg. Das letzte Heimspiel der U18 ist am Sonntag um 16:30 Uhrgegen den Tabellenzweiten aus Leitershofen.

 

In der heimischen Halle gelang dem VSC Donauwörth am vergangenen Samstag ein wichtiger Befreiungsschlag: Mit 79:73 besiegten die Bären den Tabellenführer aus Sonthofen und beendeten damit die Serie von drei Niederlagen in Folge. Besonders ein Jugendspieler brilliert dabei mit seiner Leistung.

Die Bären kamen offensiv sehr gut ins Spiel. Besonders der wieder genesene Johannes Gölkel und Marco Stampfer setzten sofort Akzente und steuerten zusammen 17 Punkte im ersten Viertel bei. Ein beeindruckender Buzzer-Beater von Gölkel aus weiter Distanz verschaffte den Gastgebern den Viertelgewinn mit 19:12.

Im zweiten Viertel zeigte sich der Tabellenführer deutlich stärker. Tim Eisenhauer trug mit hoher Trefferquote von der Dreipunktelinie maßgeblich dazu bei, dass die Gäste den Rückstand verkürzen konnten. Die Defensive der Bären agierte in diesem Spielabschnitt nicht sehr clever und konnte die Würfe der Gegner nicht entscheidend stören. So war der Spielstand zur Halbzeitpause mit 39:39 wieder ausgeglichen.

Trainer Holger Grabow machte in der Halbzeitpause deutlich, dass der Ausgang des Spiels in eigener Hand liege. „Es liegt in unserer Hand, das Spiel zu gewinnen – wir müssen in der Defensive einen Schritt wacher agieren und vor allem die Dreier der Gegner besser verteidigen“.Auf dem Spielfeld zeigte sich, dass die Bären dieser Ansprache folgten: Im dritten Viertel entwickelte sich das Duell wieder ausgeglichen. Beide Teams hatten ihre Momente, doch Donauwörth gelang es, die Würfe aus der Distanz der Gäste aggressiver zu unterbinden, auch wenn sie trotz guter Verteidigung manchmal ihr Ziel fanden.

Als das letzte Viertel begann rückte vor allem Jungendspieler Bludshyi ins Rampenlicht. Mit seinem Tempo und guten Entscheidungen in der Offensive sammelte er wichtige Punkte über Schnellangriffe und half so, die Führung zurückzuerobern. Kurz vor Schluss wurde es nochmal spannend: Sowohl Johannes Gölkel als auch Cono Cirone mussten – aufgrund von 5 Fouls – das Spielfeld verlassen. Doch die eingewechselten Spieler Arda Zümbül und Konstantin Krippner verteidigten in der entscheidenden Phase des Spiels souverän. Somit konnte sich der VSC Donauwörth nach einer heißen Schlussphase mit 79:73 durchsetzen. Topscorer der Bären war Ihor Bludshyi, welcher mit einer persönlichen Bestleistung 27 Punkte zum Sieg beitrug.

Der Sieg gegen Sonthofen hat den Bären neuen Auftrieb verliehen. Nun gilt es, die verbleibenden fünf Ligaspiele möglichst fehlerfrei zu absolvieren – schließlich haben sich auch gegen die vermeintlich stärkeren Teams, die in der Tabelle über dem VSC stehen, bereits gespielt. Am Samstag um 19:30 empfängt Donauwörth im Stauferpark LeitershofenIII.

Am heutigen Samstag bestreiten die Bären ein wichtiges Aufeinandertreffen in der Bezirksoberliga. Zu Gast ist der TSV Sonthofen, Spielbeginn ist wieder zur gewohnten Uhrzeit um 19:30 Uhr.

Sonthofen ist aktuelle Tabellenerster und konnte die Bären im Hinspiel auch deutlich schlagen. Der VSC rutschte durch die drei Rückrundenniederlagen auf den fünften Tabellenplatz. Jetzt wollen sie das Runder rumreißen und wieder die oberen Plätze angreifen. Personell wird das nicht leicht. Die Verletzungsliste ist lang und diese Woche hat es auch Johannes Lechner getroffen. Er muss verletzungsbedingt aussetzen. Dafür wird Spielertrainer Jo Gölkel wieder auflaufen.

„Klar könnten wir viele Ausreden finden, weshalb es gerade nicht läuft, allerdings spielen wir in den letzten Wochen auch nicht mehr den Basketball von der Hinrunde, egal welches Personal auf dem Platz ist. Wir wollen wieder deutlich schneller spielen und haben das auch trainiert. Das war das Erfolgskonzept für eine gute Hinrunde. Letzte Woche in Schrobenhausen haben wir wieder besser gespielt. Es geht wieder bergauf und das können wir heute beweisen.“ So Trainer Holger Grabow vor dem Spiel.

Vor der Abendpartie spielt die U12 um 14:30 Uhr und die U14 um 17 Uhr. Die Bärenabteilung freut sich über jeden Fan, der sie unterstützt.

In einem hart umkämpften Auswärtsspiel in Schrobenhausen musste sich der VSC Donauwörth mit 80:68 geschlagen geben. Trotz aktueller personeller Herausforderungen zeigte das Team Einsatz, fand jedoch nicht den ersehnten Auswärtssieg.

Die Auswärtsreise nach Schrobenhausen gestaltete sich für die Donauwörther zusätzlich schwierig, denn Ausfälle von Leon Merkle, Jason Frederix, BenediktVeh und Johannes Gölkel machten es nicht gerade einfacher. Trotzdem starteten die Bären vielversprechend in der Offensive und erarbeiteten sich früh eine 6:14 Führung. Nach einer Auszeit fanden die Schrobenhausener jedoch besser in ihren offensiven Rhythmus, besonders von der Dreipunktelinie, und reagiertem mit einem Lauf vor dem Viertelende. Das erste Viertel gewannen so, trotz gutem Start der Donauwörther, die Gastgeber mit 28:24.

Im zweiten Spielabschnitt gerieten die Donauwörther offensiv in Schwierigkeiten. Zahlreiche Ballverluste und verlegte Korbleger ermöglichten es den Schrobenhausenern, ihre Führung auf 47:37auszubauen. Trainer Holger Grabow animierte seine Spieler in der Halbzeitpause, in den restlichen 20 Minuten alles zu geben. Der Ausgang der Partie ist noch völlig unklar – es gilt, die sich bietenden Chancen effizienter zu nutzen.

Im dritten Viertel entwickelte sich das Spiel wieder ausgeglichen. Besonders Joshua Korn überzeugte aufDonauwörther Seite, indem er über zahlreiche Mitteldistanzwürfe wichtige Punkte erzielte – so blieben die Bären stets in Schlagweite der Gastgeber. Die Schrobenhausener konnten in dieser Phase nie einen deutlichen Vorsprung herausspielen, sodass das Duell spannend blieb.

Im letzten Viertel übernahmen die Gäste das Kommando und bauten zwischenzeitlich eine Führung von bis zu 17 Punkten auf. Die Donauwörther reagierten nach einer Auszeit prompt mit einer Aufholjagd, doch dann kam es zu einem kuriosen Zwischenfall: Technische Probleme an der Wurfuhr führten ca. 4 Minuten vor Schluss zu einer Unterbrechung, während zunächst unklar war, wie das Spiel fortgesetzt werden sollte. Nach der Wiederaufnahme fanden die Donauwörther nicht mehr zu ihrem gewohnten Spielrhythmus zurück. Obwohl sie den Rückstand kurzzeitig auf 8 Punkte reduzieren konnten, endete das Spiel schlussendlich mit 80:68 zugunsten der Gastgeber. Joshua Korn und Marco Stampfer waren mit jeweils 16 Punkten die Topscorer für den VSC.

Die kommenden Aufgaben werden für die Donauwörther Basketballer keinesfalls leichter: «Wir wissen, das uns ein harter Kampf erwartet, aber wir sind bereit alles zu geben» betont Aufbauspieler Johannes Lechner mit Blick auf des kommende Spiel: Am Samstag um 19:30 im heimischen Stauferpark empfängt der VSC den Tabellenführer aus Sonthofen.

Schon bereits heute, am Freitagabend um 20 Uhr trifft Donauwörth im Stauferpark auf den TSV Diedorf.
Bei diesem Spiel wollen die Bären den ersten Sieg im Jahr 2025 holen. Am vergangenen Wochenende mussten sie eine deutliche Niederlage gegen Ingolstadt einstecken. Der TSV Diedorf steht mit vier Siegen aus zwölf Spielen auf dem achten Tabellenplatz. Donauwörth reiht sich aktuell auf dem dritten Platz ein. Coach Holger Grabow hofft, dass er auf den ganzen Kader zugreifen kann, wobei Nik Scheuerer und Jason Fredrix verletzungsbedingt ausfallen. Auch der Einsatz von Spielertrainer Jo Gölkel ist noch fraglich. „Wir haben in diesem einen Training diese Woche gezielt an unseren Schwächen vom vergangenen Spiel gearbeitet. Somit ist das ganze klare Ziel der Sieg gegen Diedorf.“ So Center Marco Stampfer. Die Bären hoffen auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.
Am Samstag folgt die letzte Heimpartie der Damen um 15 Uhr gegen Eichstätt. Danach ab 17 Uhr tritt die zweite Herrenmannschaft gegen Neuburg an.