Nach einem hart umkämpften Spiel verlieren die Bären denkbar knapp mit 63:64 gegen Vaterstetten.

Der Auftakt des neuen Jahres verlief, wie so oft in der Saison, schlecht. Donauwörth war wohl sichtlich überrascht von der Physis der Gäste und konnte in den ersten Minuten kaum dagegenhalten. Schnell kassierten sie vier Dreier und lagen nach acht Minuten bereits mit 7:26 zurück. Erst im zweiten Viertel wachte der VSC richtig auf und nahm den harten Kampf gegen Vaterstetten an. Innerhalb von fünf Minuten hatten sie sich auf 25:28 zurückgekämpft und es entwickelte sich ein offenes Spiel. Mit 34:38 ging es in die Halbzeitpause.

Auch im dritten Abschnitt blieb die Partie offen. Vaterstetten hatte immer einen Vorsprung von vier bis acht Punkten. So sehr die Bären auch agierten, sie konnten diesen kleinen Rückstand nicht aufholen. So blieb der Abstand auch für das letzte Viertel unverändert (51:55). In diesem entscheidenden Viertel kam Donauwörth besser rein. In der 36. Minute konnten sie erstmals in der Partie in Führung gehen (58:56). Es folgten spannende Minuten für die zahlreichen Fans.

Eine Minute vor dem Ende und bei einem Rückstand von 59:61 konnte Nik Scheuerer den Ball gewinnen. Bei seinem Schnellangriff glich er den Spielstand aus. Im darauffolgenden Angriff von Vaterstetten konnte Donauwörth sich nur mit einem Foul helfen. Von den zwei Freiwürfen konnte Vaterstetten einen verwandeln (61:62). Nach einem Timeout von Benni Vogel spielten die Bären einen guten Angriff, welcher ebenfalls nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Leon Merkle traf beide Freiwürfe zur Führung (63:62). Vaterstetten hatte noch zwanzig Sekunden auf der Spieluhr und versuchte zum Korb zu ziehen. Unglücklicherweise wurde sie bei dem Versuch gefoult und trafen beide Freiwürfe. Den Bären blieben noch acht Sekunden für den letzten Angriff. Der schön herausgespielte Wurf fand leider nicht sein Ziel und somit verlor Donauwörth mit 63:64.

„Wir haben das Spiel heute nicht in den letzten Minuten verloren. Unser Fehlstart und unsere schlechte Freiwurfquote sind dann ausschlaggebend, weshalb wir heute nicht als Sieger von Feld gingen. Das ist bitter, weil wir uns heute im Abstiegskampf viel Luft hätten verschaffen können, aber es gibt auch noch viele andere Chancen. Die Rückrunde hat gerade erst begonnen.“ So Coach Benni Vogel nach dem Spiel.

Kader der Bären:  Bludshyi, Cirone (2 Punkte), Frederix, Korn (18), Krippner (2), Lechner (2), Merkle (16), Mitlehner, Scheuerer (12), Seliger (2), Stampfer (6), Steinwender (3)

Schon vor dem Herren 1-Spiel konnte die U16 souverän mit 113: 34 gegen Ingolstadt gewinnen. Ebenfalls erfolgreich war die zweite Mannschaft. Mit 57:48 gewannen sie gegen MTV Ingolstadt. Am Sonntag gewann die U10 83:8 gegen Etting. Geschlagen geben musste sich die U12. Sie verloren 64:100 gegen Nördlingen. Die U14 dagegen gewann mit 73:62 gegen Nördlingen. Zuletzt holte die U18 einen deutlichen Sieg. Mit einem Dreier-Feuerwerk siegten sie 93:73 gegen Memmingen.

Die Bären konnten letztes Wochenende nach drei Niederlagen am Stück wieder einen Sieg einfahren. Zum Auftakt der Rückrunde und gleichzeitig Abschluss des Basketballjahres 2023 haben sie mit 78:84 in Augsburg gewonnen.

Dabei verlief der Start so schlecht wie selten zuvor. Ohne den erkrankten Konsti Krippner verschliefen die Bären den Start total. Ohne offensive Struktur verloren sie schnell den Ball. Augsburg konnte dagegen in den darauffolgenden Schnellangriffen immer den freien Dreierschützen finden. Nach drei Minuten hatten sie bereits vier Dreier verwandelt und gingen mit 16:0 in Führung. Schon vorher musste Coach Vogel eine Auszeit nehmen und versuchen seine Mannschaft ins Spiel zu bringen. Dies zeigt auch Wirkung und die Donauwörther konnten den Schalter auf beiden Seiten umlegen. Mit viel Passspiel und guten Abschlüssen holten sie Punkt um Punkt auf. Ausschlaggebend hierfür war allerdings auch die deutliche verbesserte Verteidigungsarbeit. Augsburg musste nun deutlich besser spielen, um die freien Würfe zu bekommen. Angeführt von Josh Korn spielten die Bären so gut, dass sie eine Minute vor dem Viertelende die Führung erspielten (18:19). Mit 24:24 endete der erste Abschnitt. Im zweiten zeigte der VSC weiterhin seine Defensivqualitäten. Augsburg versuchte alle Punkte von der Dreierlinie zu erzielen. Immer wieder trafen sie auch gut verteidigte Würfe. Wichtig war dabei, dass Donauwörth immer eine offensive Antwort parat hatte. Keine Mannschaft konnte sich in diesem Viertel absetzen. Dass die Bären mit einer Führung in die Halbzeit gingen (40:41) verdankten sie Jason Frederix, der einen Dreier mit Ablauf der Spieluhr verwandelte.

In der Halbzeit fand Benni Vogel lobende und motivierte Worte: „Erstmal großer Klasse, dass wir uns von so einem großen Rückstand zurückgekämpft haben. Wir müssen weiterhin die Dreipunktelinie gut verteidigen, dann gewinnen wir heute!“

Auf diese Ansprache folge das beste Viertel der Bären. Augsburg musste für jeden Punkt hart kämpfen. Immer wieder konnten die Bären schwierige Würfe erzwingen oder den Ball stehlen. Offensiv spielten sie dagegen mit viel Ruhe und Übersicht. Jo Gölkel machte wohl einer seiner besten Spiele im Donauwörther Trikot und war hauptverantwortlich, dass der VSC den Vorsprung deutlich ausbauen konnte. Zum letzten Viertel zeigte, das Scoreboard 55:66. Hier wurde es anfangs nochmals eng. Eine Umstellung der Gastgeber auf eine Raumverteidigung brachte die Bären in Bedrängnis. Zu oft wurde der Ball leichtsinnig abgegeben. Augsburg nutzte dies um auf 63:66 zu verkürzen. Nach einer Timeout fingen sich die Bären wieder und setzten sich wieder deutlicher ab. Dabei war Marco Stampfer ausschlaggebend. Durch seine Offensiv-Rebounds konnte er die zweiten Chancen verwandelt und den Sieg somit festigen. Die Bären verabschieden sich aus dem Jahr 2023 mit einem 78:84-Erfolg. Mit vier Siegen und sechs Niederlagen überwintern sie auf dem achten Tabellenplatz.
„Insgesamt war die Hinrunde plus das Spiel heute zufriedenstellend. Den ein oder anderen möglichen Sieg haben wir verpasst, wenn wir allerdings diesen Tabellenplatz zumindest halten können, dann haben wir nichts mit dem Abstieg zu tun und das ist unser Hauptziel.“ Fasst Kapitän Nik Scheuerer zusammen.

Für den VSC spielten: Cirone (2 Punkte), Frederix (3), Gölkel (15), Korn (22), Lechner (2), Merkle (12), Scheuerer (8), Seliger (2), Stampfer (18)

U16-Heimspiel gegen den TSV Neuburg

Bilder von Holger Meitinger

 

Bilder vom U14-Spiel gegen die Schanzer Baskets

Bilder von Holger Meitinger

Dieses Wochenende steht der letzte große Heimspieltag der Basketballsparte Donauwörths an. Sowohl  alle Herren-, als auch Jugendmannschaften spielen ihre letzten Heimspiele im Kalenderjahr 2023.

Beginnen wird am Samstag die U16, die um 15 Uhr gegen Neuburg antritt. Nach zwei Siegen in Folge wollen sie weiterhin auf Erfolgskurs bleiben. Ab 17:30 Uhr folgt die zweite Herrenmannschaft. Nach ihrem ersten Sieg vergangene Woche wollen sie gegen Aichach nachlegen. Abschließend trifft die Herrenmannschaft um 19:30 Uhr gegen Illertal.

Die Gäste aus Illertal haben noch keines ihrer acht Partien verloren und sind somit unangefochtener Spitzenreiter in der Bayernliga Süd. Die Bären stehen mit drei Siegen aus acht Spielen auf dem achten Tabellenplatz. Die vergangenen beiden Partien gegen München Mannschaften haben gezeigt, dass sich der VSC vor niemand in der Liga verstecken muss und genau dies wollen sie auf dem Spielfeld auch zeigen. „Wir haben gegen den Tabellenführer keinen Druck, das bedeutet wir können frei und mit viel Spaß aufspielen. Am Ende werden wir sehen ob wir Illertal ärgern können. Optimal für uns wäre, wenn wir die Verteidigung gegen Bayern München und die Offensive gegen München Ost aufs Parkett bringen können. Dann hätten wir eine Chance.“ Sieht Coach Benni Vogel die Ausgangslage vor dem Spiel.

Am Sonntag stehen weitere Basketballpartien an. Um 10 Uhr treffen die jüngsten Bären, die U10 gegen Schrobenhausen. Bisher konnten alle Partien zugunsten Donauwörths entschieden werden. Darauffolgend wird die U12 um 12 Uhr alles geben, damit der Sieg gegen Nördlingen in Donauwörth bleibt. Weiter geht es ab 14:30 Uhr. Dort trefft die U14 auf den MTV Ingolstadt. Auch die U14 ist in zwei Spielen ungeschlagen. Den Abschluss des Wochenendes bildet die U18, die um 16:30 Uhr gegen Ringsee Ingolstadt um den Sieg ringen. Aktuell stehen die ältesten Jungbären auf dem zweiten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga.

Die Sparte freut sich über jeden Fan, der möglichst alle Mannschaften am Wochenende unterstützt.

Nach starkem Kampf mussten die Bären die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Bei München Ost unterlagen sie mit 80:77.

Für den VSC begann die Partie denkbar schlecht. Der offensive Rhythmus fehlte und München konnte mit 14:2 in Führung gehen. Erst nach einem Timeout von Benni Vogel kamen die Bären im Spiel an. Die Verteidigung wurde besser und offensiv fiel der Dreier gut. Es entwickelte sich ein offensives Spiel. Kurz vor der Viertelpause konnten die Bären den Rückstand einholen und mit 25:26 in Führung gehen. Die vielen mitgereisten Fans sahen auch in den nächsten zehn Minuten ein Aufeinandertreffen auf Augenhöhe. Allerdings war es ebenfalls ein Viertel der Läufe. Auf eine gute Phase der Gäste reagierten die Bären wieder durch einen eigenen Lauf. Letztendlich konnte Donauwörth auch dieses Viertel für sich entscheiden. Es ging mit 39:41 in die Kabine. Dort fand der Coach nur positive Worte: „Es ist ein hartes Spiel, aber wir nehmen den Kampf an. Weiter so und wir können heute gewinnen!“

Jedoch folgte der schlechteste Abschnitt der Bären. Mit vollem Fokus auf die zwei Hauptschützen der Münchner, vernachlässigten die Bären andere Spieler, die hochprozentig trafen. Durch fünf Dreier entglitt dem VSC leicht das Spiel. Der Rückstand zum letzten Viertel betrug sieben Zähler (65:58). Doch auch davon ließen sich die Bären nicht unterkriegen. Punkt für Punkt kämpfen sie sich wieder heran. Eine Minute vor dem Ende stand es 78:70, ehe Konsti Krippner schnelle fünf Punkte verbuchen konnte. Durch eine gute Verteidigung konnte der Gastgeber nicht scoren und auf der anderen Seite traf Marco Stampfer beide Freiwürfe zum 78:77. Dabei waren noch dreizehn Sekunden auf der Uhr, also musste Donauwörth die Zeit mithilfe von Fouls stoppen. Die dadurch entstandenen Freiwürfe konnte München verwandeln (80:77). Im finalen Angriff konnte Donauwörth zwar zwei Würfe herausspielen, diese trafen jedoch nicht das Ziel, was zum 80:77- Endstand führte.

„Wir hatten jetzt zwei Partien gegen Münchner Mannschaften, die wir hätten gewinnen können, gegen Bayern eventuell sogar müssen. Heute bin ich stolz auf die Mannschaft, weil sie immer gekämpft hat und insgesamt auch eine gute Partie geliefert hat. Dass es nicht für den Sieg gereicht hat, ist ärgerlich, aber wir wollen uns wöchentlich steigern und das ist uns gelungen. Wir haben jetzt spielfrei und können uns auf den Tabellenersten vorbereiten.“ Fasst Center Daniel Seliger die Partie zusammen.

Für die Bären spielten: Bludshyi, Korn (19 Punkte), Krähe, Krippner (11), Lechner (6), Merkle (14), Münch, Prasser, Scheuerer (13), Seliger, Stamper (14)