Mit einem erfolgreichen Auftritt im Stauferpark sind die Donauwörther Basketballer erfolgreich in die neue Saison in der Bezirksoberliga gestartet. Beim 80:62-Heimsieg gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen III bestimmte das Team von Trainer Holger Grabow über weite Strecken das Spielgeschehen, vor allem durch Ihr hohes Tempo in der Offensive.

Nach den vergangenen Trainingswochen und Testspielen wurde es am Samstagabend endlich wieder ernst für die Bären. Von der ersten Sekunde ab auf dem Feld war spürbar, dass sich das Team viel für die Saison vorgenommen hat. Trotz Ganzfeldverteidigung der Gäste gelang es den Donauwörther immer wieder die Verteidiger zu überspielen und so zu vielen schnellen Abschlüssen zu kommen wodurch man das erste Viertel mit 24:18 gewinnen konnte. Dieser Spielverlauf setzte sich auch im zweiten Viertel fort und der Vorsprung des VSC konnte auf 46:30 zur Halbzeit ausgebaut werden. Trainer Holger Grabow zeigte sich in der Halbzeitpause zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, appellierte jedoch die Intensität weiter hochzuhalten, um den Gästen aus Leitershofen keine Möglichkeit zu geben wieder ranzukommen.

In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Donauwörther vor allem defensiv sehr stabil. Auch als die Gäste im dritten Viertel eine chaotische Spielphase für einen kurzen Lauf nutzten, behielten die Bären die Ruhe und reagierten souverän, sodass der Vorsprung nicht gefährdet wurde. Offensiv zeigte sich die Mannschaft äußerst variabel: Mit Johannes Gölkel, Joshua Korn, Cono Cirone, Marco Stampfer und Ihor Bludshyi punkteten gleich fünf Spieler der Gastgeber zweistellig. Die vielen Optionen im Scoring bescherte nicht nur den Heimsieg am Wochenende, sie sind auch der Schlüssel für eine erfolgreiche Saison.

An diese Leistung gilt es nun anzuknüpfen. Am Sonntag um 17:00 Uhr treten die Bären auswärts gegen den Bezirksliga-Aufsteiger aus Friedberg an, einen Gegner, den sie bereits aus der vergangenen Pokalsaison kennen. Ziel wird es sein, die gezeigte Intensität erneut auf das Feld zu bringen um den gelungen Saisonauftakt zu bestätigen.

Nach der langen Sommerpause ist es endlich wieder soweit: Die Donauwörther Basketballer starten in die neue Saison der Bezirksoberliga. Zum Auftakt empfängt das Team von Trainer Holger Grabow am Samstagabend um 19:30 die dritte Mannschaft von Leitershofen/Stadtbergen im Stauferpark.

Junge Spieler übernehmen mehr Verantwortung

Nach zwölf Siegen und sechs Niederlagen beendeten die Bären die vergangene Saison auf dem dritten Tabellenplatz. Absolutes Highlight der Saison war jedoch der Gewinn des Bezirkspokals in heimischer Halle. Neben diesem Erfolg stand über die Saison hinweg aber ein weiteres Ziel im Fokus: Trainerduo Holger Grabow und Johannes Gölkel legten in der vergangenen Saison großen Wert darauf, den jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs regelmäßig Einsatzzeiten zu geben und Ihnen so den Schritt in die erste Mannschaft zu erleichtern. Die Nachwuchsspieler der U18-Mannschaft, die unter der Leitung von Lars Kobusch und Niklas Scheuerer den schwäbischen Meistertitel feiern konnten, nutzten diese Chance und konnten somit viel Spielpraxis in der Bezirksoberliga sammeln. Dies soll die Grundlage für die kommende Saison bilden, denn viele der jungen Spieler, darunter Leon Merkle, Ihor Bludshyi, Timo Mitlehner, Jason Frederix, Arda Zümbül, Maximilian Bader und Arblir Pecmarkajkonnten den Schritt in den Seniorenbereich schaffen und werden eine zentrale Rolle im Kader der kommenden Spielzeit einnehmen. Auch Fynn Grabow und Kilian Schoofs aus dem vergangenen U16-Jahrgang werden die Mannschaft im Laufe der Saison punktuell ergänzen. Zusätzlich zu den Jungbären vervollständigen Routiniers wie Joshua Korn, Johannes Gölkel, Benedikt Veh, Konstantin Krippner und Cono Cirone den Kader. Marco Stampfer steht zwar auch wieder im Kader, wird aufgrund seines Studiums standortbedingt aber nur teilweise zur Verfügung stehen. Kapitän Niklas Scheuerer wird verletzungsbedingt noch ein paar Spiele fehlen, sodass Leon Merkle in der Zwischenzeit das Amt des Kapitäns übernimmt. Ebenfalls nicht einsatzfähig ist Johannes Lechner, der verletzungsbedingt die gesamte Hinrunde pausieren muss.

Letzten Vorbereitungen vor dem Saisonauftakt

Die Anfangswochen der Sommervorbereitung liefen aufgrund der geschlossenen Stauferparkhalle und der Abwesenheit einiger Spieler etwas träge an. Das zeigte sich auch im ersten Vorbereitungsspiel gegen den ESV Ingolstadt-Ringsee, welches zwar mit 64:52 gewonnen wurde, jedoch noch einige Baustellen im Spiel der Donauwörther offenbarte. Die darauffolgende intensive Trainingswoche brachte die Vorbereitung dann erst so richtig ins Rollen. Beim Derby-Cup in Meitingen zeigte sich das Team bereits deutlich besser und setzte sich sowohl gegen den TSV Diedorf als auch gegen den TSV Gersthofen durch, die beide ebenfalls in der Bezirksoberliga antreten werden. Besonderen Wert legt Trainer Holger Grabow auf ein hohes Tempo in der Offensive. Dank der vielen schnellen Aufbauspieler, sowie der eher dünn besetzten Center-Position soll der Tempovorteil der Bären gezielt ausgespielt werden, was beim Derby-Cup bereits teilweise gut umgesetzt werden konnte. Diesen Schwung will die Mannschaft nun in die letzte Vorbereitungswoche mitnehmen, um einen erfolgreichen Ligastart zu schaffen. Denn für die neue Saison hat sich das Team viel vorgenommen: Das Ziel ist es, in der Liga von Beginn an oben mitzuspielen und im Bezirkspokal den Titel zu verteidigen. Den Auftakt machen die Bären bereits am Samstag um 19:30 Uhr im Stauferpark gegen Leitershofen/Stadtbergen III – die Mannschaft freut sich über zahlreiche Zuschauer und laustarke Unterstützung von den Rängen.

Mit 94:60 gewinnen die Donauwörther Basketballer das letzte Spiel der diesjährigen Basketballsaison. Gegen den TSV Haunstetten ließen die Bären ab der ersten Sekunde nichts anbrennen und zeigten von Beginn an eine deutliche Überlegenheit. Für den bislang sieglosen TSV Haunstetten war schon vor der Partie klar, dass sie die Spielzeit als Absteiger beenden werden.

Nach zehn gespielten Minuten stand es bereits 24:7 für die Hausherren. Gepunktet wurde dabei vor allem nahe am Korb, wo die körperliche Überlegenheit klar zu spüren war. Als dann im zweiten Spielabschnitt noch insgesamt vier erfolgreiche Dreipunktwürfe dazu kamen und der Vorsprung zur Halbzeit bereits auf 30 Punkte (48:18) anwuchs, war das Spiel eigentlich schon vorzeitig entschieden.

In der zweiten Halbzeit konnten dann vor allem die Jungbären wie Maxi Bader, Arda Zümbül oder Moritz Münch die verdiente Spielzeit nutzen und bauten die Führung weiter aus. Am Ende wurde es ein völlig ungefährdeter 94:60 Heimsieg – ein nahezu perfekter Abschluss einer insgesamt sehr guten Saison.

Die VSC Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz

Zwölf Siege, sechs Niederlagen ergibt Tabellenplatz drei in der ersten Saison nach vier Jahren Bayernliga zurück in der Bezirksoberliga Schwaben. „Wir sind den Schritt freiwillig zurück gegangen, weil wir den Spaß am Basketball wieder zurück in der Halle haben wollten, vor allem aber, weil wir unseren vielen jungen Talente durch mehr Spielpraxis besser für den Seniorenbereich vorbereiten wollten. Beides haben wir sehr gut umgesetzt, weshalb ich insgesamt mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Spielzeit bin, auch wenn wir am Ende nicht wirklich am Aufstiegsrennen teilgenommen haben“ so stellvertretender Abteilungsleiter und Kapitän Nik Scheuerer.

Von Beginn an war Feuer im Training der Baskets. Das neue Trainerduo Holger Grabow und Johannes Gölkel schafften es im vergangenen Sommer direkt, eine sehr gute Verbindung zwischen den zahlreichen „jungen wilden“ und den erfahrenen Spielern zu schließen.
Junge wilde gibt es bei den Baskets genug!

Nachwuchs drängt auf Einsätze

Die nachhaltig gute Nachwuchsarbeit der letzten Jahre zahlt sich spätestens jetzt komplett aus. Denn die frisch gebackenen Schwäbischen Meister der U18 zeigten die ganze Saison sowohl im Training als auch auf dem Spielfeld, dass jeder einzelne auch im Seniorenbereich mehr Verantwortung übernehmen wollte. „Wir waren in jedem einzelnen Training immer mindestens zehn Spieler, teilweise aber sogar 16 oder mehr. Ein derartiger Konkurrenzkampf erhöht die Intensität im Trainingsbetrieb ungemein, was auch innerhalb der Mannschaft zu spüren war“ bestätigt Co-Trainer Gölkel. Gemeinsam mit Trainer Grabow schenkte er den jungen Spielern seit dem ersten Spiel das volle Vertrauen und belohnte die gute Trainingsleistung auch regelmäßig mit vielen Spielminuten auch für junge, unerfahrene Spieler. Neben den beiden Top-Talenten Leon Merkle und Ihor Bludshyi, welche schon bereits vor der Saison zu den Leistungsträgern zählten, schafften es unter Trainer Grabow auch Spieler wie Maxi Bader, Arda Zümbül, Arblir Pecmarkaj, Fynn Grabow, Timo Mitlehner oder Jason Frederix wertvolle Erfahrung zu sammeln und den Schritt in den Seniorenbereich zu schaffen. Dass neben den Jungbären auch Verlass auf die Routiniers war, zeigt ein Blick auf die Punktetabelle. Den besten Punktedurchschnitt der Baskets hatte Nik Scheuerer mit 16 Zählern. Aber mit Benedikt Veh, Marco Stampfer, Johannes Gölkel, Cono Cirone und Josh Korn punkteten insgesamt sechs Spieler im Durchschnitt zweistellig.

„Ich bin unglaublich stolz auf die gesamte Mannschaft. Die Jungs aus der U18 entwickeln sich super, auf meine „Alten“ ist gleichzeitig immer Verlass, weshalb wir eine unglaublich breit besetzte, gleichmäßig gute Mannschaft haben. Mit dem dritten Platz bin ich mehr als zufrieden. Natürlich hätte die ein oder andere Niederlage nicht sein müssen, wenn wir aber so als Mannschaft zusammen bleiben, freue ich mich sehr auf die kommende Spielzeit, in der wir definitiv wieder oben angreifen wollen“ resümiert Trainer Grabow.

Basketball-Saison noch nicht ganz vorbei – Das eigentliche Highlight folgt noch

Auch wenn der Spielbetrieb in der Bezirksoberliga Schwaben beendet ist, geht der Trainingsbetrieb weiter. Denn ein absolutes Highlight folgt für das Team noch. Neben der Bayerischen Meisterschaft der U18 am kommenden Wochenende in Nürnberg findet am 12. April noch das Pokalfinalturnier in Donauwörther Gymnasium statt. Hier kämpfen die Donauwörther Baskets, sowie die Basketballer aus Schrobenhausen, Sonthofen und Leitershofen um den Bezirkspokal Schwaben. „Das Finalturnier im Pokal ist immer ein absolutes Highlight. Dass wir es nach 2018 und 2019 wieder nach Donauwörth holen konnten, freut mich ungemein. Zusammen mit der gesamten Abteilung können wir hier einen hoffentlich perfekten Saisonabschluss feiern“ blickt Scheuerer motiviert auf das anstehende Finalturnier.

Eine gute Halbzeit reicht den Bären in Augsburg nicht. Sie verlieren das vorletzte Saisonspiel mit 74:68.

Der VSC ging ersatzgeschwächt in die Partie. Ohne Konsti Krippner, Jo Gölkel und Benedikt Veh war vor allem die Centerposition schwach besetzt. Zu Beginn merkte man das jedoch nicht. Donauwörth spielte von Anfang ihr Spiel und scorte im ersten Viertel fast nach Belieben. In der Verteidigung hielten sie gut dagegen und konnten sich so mit 19:29 nach zehn Minuten absetzen. Ebenfalls im zweiten Abschnitt waren die Bären spieldominierend. Der Zug zum Korb konnte von Augsburg fast nicht gebremst werden. Dementsprechend zufrieden war Coach Holger Grabow mit der ersten Hälfte und veränderte nichts.

Leider fand die Mannschaft nach der Pause nicht mehr zu dieser Form zurück. Der TVA punkte oft in der Zone. Zudem hatten die Bären vermehrt Probleme den Rebound zu sichern und gaben so Augsburg oft mehrere Chancen. Viel schlimmer war jedoch das Offensivspiel von Donauwörth. Auf 51 Punkt in der ersten Halbzeit folgten nur noch 16 in den letzten zwanzig Minuten. So schmolz der Vorsprung auf 58:60 zum Ende des dritten Viertels. Acht Minuten vor Ende gaben die Bären die Führung ab und konnten sie nicht mehr zurückgewinnen. Die Partie endete bitter mit 74:68.

„Viele in meiner Mannschaft sind noch jung und unerfahren. Augsburg dagegen hat ihre komplette Erfahrung ausgespielt und vorrangig unsere ersatzgeschwächte Centerposition ausgespielt. Letztendlich dürfen wir diese Partie jedoch nach der starken ersten Halbzeit nicht mehr aus der Hand geben. Wir nehmen das als Lernprozess mit.“ So Holger Grabow nach dem Spiel.

Der VSC Donauwörth setzt seine Erfolgsserie fort und feiert in der heimischen Stauferhalle einen souveränen 74:58-Sieg gegen den TV Memmingen. Die Bären zeigten eine konzentrierte Leistung und machten deutlich, dass sie auch die restlichen Spiele der Saison ohne Niederlage bestreiten möchten.

Die Bären erwischten offensiv einen guten Start und fanden schnell ins Spiel. Doch die Gäste aus Memmingen hielten gut dagegen und trafen im ersten Viertel gleich fünf Dreier, wodurch sich die Bären zunächst nicht entscheidend absetzen konnten. Mit einer knappen 18:17-Führung für Donauwörth ging es in die erste Viertelpause.Um die Distanzwürfe der Gäste besser zu unterbinden, nahm Trainer Holger Grabow eine defensive Anpassung vor und setzten fortan auf eine engere Mannverteidigung an der Dreierlinie. Mit der Umstellung in der Defensive ließ Donauwörth nun deutlich weniger Würfe von außen zu und zwang Memmingen dazu, vermehrt Abschlüsse in der Zone zu suchen.Gleichzeitig nutzten die Bären ihr hohes Tempo und suchten nach Ballgewinnen sofort den Weg nach vorne. Vor allem Niklas Scheuerer war in dieser Phase kaum zu stoppen und sorgte mit schnellen Punkten für einen wachsenden Vorsprung. Durch das schnelle Umschaltspielbaute Donauwörth seine Führung bis zur Halbzeit auf 38:30 aus.

Zur Halbzeit sah Trainer Holger Grabow keinen Grund für größere Anpassungen – das Team sollte weiterhin mit hohem Tempo agieren, um die personell geschwächten Gäste unter Druck zu setzen. Die Bären hielten das Tempo weiterhin hoch und sicherten sich durch starkes Rebounding, vor allem durch Benedikt Veh und Marco Stampfer, immer wieder zweite Chancenin der Offensive. Mit einer 58:48-Führung ging es ins Schlussviertel, in dem Donauwörth die Partie souverän zu Ende brachte. Mit einem verdienten 74:58-Erfolg setzt der VSC Donauwörth seine Siegesserie somit fort. Herausragender Akteur des Spiels war Niklas Scheuerer mit 28 Punkten.

Mit diesem Sieg geht der VSC Donauwörth voller Selbstvertrauen in die letzten beiden Ligaspiele der Saison. Am Samstag wartet das Auswärtsspiel beim TV Augsburg II, bevor im April das Final-Four-Turnier des Bezirkspokalsansteht. Das Ziel ist klar: Die Serie soll weiter ausgebaut und die Saison ohne weitere Niederlage beendet werden.