Der VSC Donauwörth musste am vergangenen Wochenende eine bittere Niederlage hinnehmen. Aufgrund eines schlechten ersten Viertels wurde zuhause gegen die danadknights Augsburg mit 54:61 verloren.

Die Bären wollten auf keinen Fall den Start verschlafen, da dies schon zu häufig in der Bayernligasaison passiert ist. Doch entgegen aller Motivation war dies wohl das schlechteste Viertel der Saison: Offensiv kam Donauwörth überhaupt nicht ins Spiel. Nach den ersten 10 Minuten hatten sie magere vier Punkte verbucht. Auch defensiv war es nicht besser. Die Mannverteidigung stand nicht gut und nach 0:9 musste Benni Vogel die erste Auszeit nehmen. Erst bei der Umstellung auf die Raumverteidigung wurde es langsam besser. Jedoch wurde der Rückstand immer größer, da die Punkte fehlten. Das erste Viertel wurde mit 4:21 verloren. Enttäuscht versuchten die Bären diesen Rückstand auszugleichen. Offensiv wurde es leicht besser, da viele Fouls gezogen wurden. Auch defensiv taten sich die Gäste schwerer. Immerhin konnte der Rückstand auf 15:31 zur Halbzeit verkürzt werden.

Coach Benni Vogel versuchte die mangelnde Offensive zu verbessern: „Wir müssen mehr zum Korb, unsere Würfe fallen heuten nicht, wir müssen versuchen über die Freiwürfe zurück ins Spiel zu kommen.“

Der Start der zweiten Hälfte verlief für den VSC erfreulich. Durch viel Einsatz und eine gute Verteidigung konnten die Bären Punkt um Punkt aufholen. Die vielen Ballgewinne wurden in leichte und schnelle Punkte verwandelt. Zum letzten Viertel war der Spielstand fast ausgeglichen (38:41). Auch dort hielten die Bären gut mit, auch wenn sie nie in Führung gehen konnten. Allerdings merkte man auch, dass die Aufholjagd viel Kraft gekostet hat. Vor allem bei den Würfen kamen die sie nie ins Spiel. Oft wurden freie Würfe herausgespielt, jedoch war die Wurfquote unterdurchschnittlich schlecht. Die Bären konnten über die gesamte Partie keinen Dreier verbuchen. Der letzte Kraftakt fehlte den Bären und somit ging die Partie am Ende mit 54:61 verloren.

„Wir wissen alle, dass wir das Spiel heute im ersten Viertel verloren haben. Auch wenn wir eine gute zweite Hälfte gespielt haben, war der 17-Punkte Rückstand zu groß. Das ist schade und frustrierend, denn wir trainieren hauptsächlich gerade unsere Offensive. Ich danke im Namen des Teams den vielen Fans, die uns großartig unterstützt haben.

Wir müssen dieses Spiel jetzt schnell abhaken, dann nächste Woche sind wir beim Tabellennachbarn München Ost, dort wäre ein Sieg enorm wichtig.“ So Trainer Benni Vogel.

Für den VSC spielten: Cirone (2 Punkte), Conway, Gölkel (5), Korn (9), Krippner (2), Lawson (7), Lechner (7), Merkle, Scheuerer (6), Seliger (4), Stampfer (12), Stippler

Vergangenen Sonntag konnten der VSC wieder eine Partie für sich entscheiden. In Landsberg wurde mit 51:67 gewonnen.

Die Donauwörther starteten verhalten in die Partie gegen den Tabellenletzten. In der Verteidigung waren sie einen Schritt zu spät und offensiv lief zu Beginn selten etwas richtig. Bei einem Spielstand von 10:4 war Coach Benni Vogel gezwungen die erste Auszeit der Partie zu nehmen. Diese brauchen die Bären dringend und sie zeigte sogleich seine Wirkung: Die Verteidigung wurde deutlich besser und die Gastgeber konnten in diesem Viertel nur noch vier Punkte erzielen. Offensiv wurde verbessert der Korb attackiert. Dies brachte Donauwörth die 14:18 Führung zum Viertelende ein. Der zweite Abschnitt war von beiden Mannschaften defensiv geprägt. Nach siebzehn Minuten stand es 20:26. Erst in den letzten drei Minuten konnten die Bären ihre Leistung steigern und eine deutlichere Führung zur Halbzeit herausspielen (24:35).

Benni Vogel war zufrieden mit der ersten Halbzeit, spornte seine Männer jedoch gleich wieder an: „Wir alle wissen wie schnell eine elf-Punkte Führung wieder weg sein kann. Wir müssen uns in der zweiten Hälfte noch deutlicher absetzten. Die ersten fünf Minuten in der zweiten Hälfte sind spielentscheidend!“

Die Donauwörther setzten genau dies um. Von Beginn an stand die Verteidigung gut. Offensiv konnten die Bären durch ein schnelles Umschaltspiel oft leicht punkten. Dies führte zu der höchsten Führung im Spiel (30:48). Dies wurde zum letzten Viertel leicht reduziert, da Landsberg mehrere Dreier verwandeln konnte. Allerdings war die Führung mit 38:53 für das letzte Viertel zufriedenstellend. Im letzten Abschnitt zeigten die Donauwörther weiterhin eine souveräne Leistung. Auf jeden Korb der Gastgeber hatten sie eine Antwort parat und somit wurde das Spiel nicht mehr eng. Letztendlich konnte der VSC verdient mit 51:67 gewinnen.

„Dieser Sieg war enorm wichtig für uns, auch wenn es ein Pflichtsieg war. Das Ziel ist jetzt diesen Schwung in die nächste Partie mitzunehmen, denn nächste Woche kommt Augsburg nach Donauwörth.“ Fasst Center Daniel Seliger das Spiel zusammen.

Für den VSC spielten: Cirone (4 Punkte), Korn (22), Krippner, Lawson (13), Lechner (7), Pinkernell (2), Scheuerer (5), Seliger (2), Stampfer (10), Stippler (2)

Die Bären mussten erneut eine Niederlage hinnehmen. Gegen Gröbenzell ging es nach Gleichstand in der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Dort reichte die Kraft nicht und die Partie wurde mit 63:75 verloren.

Der Donauwörther Start war einer der besten der Saisons. Die Mannverteitigung stand gegen die offensivstarken Gäste mehr als gut. Sie mussten oft schwierige Würfe nehmen, die nicht fielen. Offensiv kam der VSC ebenfalls gut in die Partie. Die freien Lücken wurden gefunden und Marco Stampfer dominierte die Zone in der ersten Halbzeit nach Belieben. Schnell hatten die Bären einen 15:5 Vorsprung. Gegen Ende der ersten zehn Minuten kam Gröbenzell besser in die Offensive und konnten noch auf 20:13 zum Viertelende verkürzen. Dennoch war es ein gelungener Einstieg der Bären und dort machten sie auch weiter. Im zweiten Abschnitt traf Donauwörth die Distanzwürfe hochprozentig und konnte so die Gäste immer auf Abstand halten. Wieder kurz vor Ende der ersten Hälfte stagnierte die Offensive der Gastgeber. Gröbenzell nutzte diese Flaute und verkürzte auf 32:29 zur Halbzeit.

Trainer Benni Vogel war größtenteils zufrieden: „Wir haben eine gute Halbzeit gespielt, wir müssen nur unsere Schwächephasen reduzieren, dann werden wir heute gewinnen!“

Leider starten die Bären mit genau so einer Phase in die zweite Halbzeit. Die Gäste bewiesen, dass sie das gefährlichste Dreierteam der Liga sind. Da offensiv zu leichtsinnig der Ball abgegeben wurde, liefen der VSC einem Rückstand hinterher. Mit 45:53 startete der letzte Abschnitt. Dort fanden die Bären wieder in die Partie zurück. Mit viel Leidenschaft kämpften sie sich Punkt für Punkt wieder heran. Ca. Eine Minute vor dem Ende lagen sie mit 56:59 zurück. Gröbenzell ließ zwei Chancen an der Freiwurflinie aus. Nach der Auszeit wollte der VSC schnelle Punkt erzielen, verlor jedoch bei einer fragwürdigen Defensive von Gröbenzell der Ball. Daraufhin mussten die Bären mit Fouls die Zeit stoppen. Von diesen Freiwürfen verwandelte Gröbenzell einen und ging mit 56:60 in Führung. Im letzten Angriff konnte Nico Pinkernell einen Dreier zum 59:60 Spielstand treffen. Danach lief die Zeit ab und alle glaubten, dass die Partie verloren war. Während die Gäste sich umgezogen haben und die Bären abbauten, fiel den Schiedsrichtern ein Fehler auf die Spielberichtsbogen auf. Der eigentliche Spielstand lautete 60:60 und somit musste wieder aufgebaut bzw. Umgezogen werden, denn im Basketball gibt es kein Unentschieden. Die Verlängerung verlief für die Bären denkbar schlecht. Offensiv verzeichneten sie mehr Ballverluste als Punkte. Defensiv konnten sie sich oft nur durch Fouls helfen. Gröbenzell nutzte diese Chancen und gewann letztendlich mit 63:75.

Für den VSC spielten: Cirone (7 Punkte), Conway, Höpfner, Korn (10), Krippner (3), Lawson (10), Lechner (10), Pinkernell (3), Seliger (1), Stampfer (19), Stippler, Zümbül

Auch beim Tabellennachbarn Schrobenhausen kommen die Bären unter die Räder und verlieren verdient mit 79:59.

Das verschobene Spiel fand bereits am Freitagabend in Schrobenhausen statt, was bedeutete, dass der VSC nur einmal die Woche trainieren konnte. Die Bären wollten gleich von Beginn an zeigen, dass sie in der Tabelle vor dem Gastgeber stehen und mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalten machen könnten. Dieser Plan ging nur mäßig auf, denn die Bären war gleich von Beginn an immer im Rückstand, auch wenn dieser im ersten Viertel noch überschaubar war. Die Mannverteidigung hatte noch einige Lücken, während die Offensive langsam anlief. Das erste Viertel ging mit 20:14 an Schrobenhausen. Danach folgte aus Sicht Donauwörths ein Komplettausfall. Der Gastgeber konnte offensiv frei aufspielen und bekamen kaum Widerstand der Donauwörther Verteidigung. Vor allem beim Defensivrebound sahen die Bären in diesem Abschnitt schlecht aus. Schrobenhausen konnte die zweiten und dritten Chancen verwandeln und den Vorsprung immer weiter ausbauen. Ein weitere Grund dafür war die unstrukturierte Offensive, die in diesem Viertel nur neun Punkte erzielt. Mit 44:23 ging es in die Halbzeitpause. Dort wies Coach Vogel seine Mannschaft zurecht. Die Verteidigung sei mit die schlechteste in dieser Saison und man solle dort endlich aufwachen, ansonsten wird dies ein bitterer Abend.

Diese Ansprache wirkte im dritten Viertel. Vorrangig Josh Korn sorgte mit einem persönlichen 10:0- Lauf, dass die Bären wieder in Reichweite kamen. Es entwickelte sich ein offenes Spiel, bei dem der VSC sich Punkt für Punkt herankämpfte und viel Leidenschaft zeigte. In den letzten Abschnitt ging es nur mit einem Rückstand von sechs Punkten (57:51). Augenscheinlich hatte diese Aufholjagd viel Kraft gekostet, denn nach ca. zwei Minuten verloren die Bären wieder den Fokus, da offensiv wieder kaum Würfe fielen. Schnell lagen sie mit fünfzehn Punkten zurück. Leider gab es an diesem Abend keine weitere Aufholjagd und die Partie ging deutlich mit 79:59 verloren. Mit vier Siegen und acht Niederlagen steht Donauwörth nach wie vor auf dem achten Tabellenplatz, allerdings nur noch mit einem Sieg Vorsprung. Zudem wurde der direkte Vergleich gegen Schrobenhausen verloren.

„Heute haben wir uns bei diesem wichtigen Spiel von einer schlechten Seite gezeigt. Es war noch nie leicht in Schrobenhausen zu spielen, aber so untergehen dürfen wir auf keinen Fall. Ich werde weiter versuchen, dass meine Mannschaft wieder den defensiven und offensiven Fokus wiedergewinnt. Wir haben noch viele Spiele vor uns und können in guter Form auch Mannschaften vor uns schlagen.“ Fasst Coach Benni Vogel die Partie zusammen.

Für den VSC spielten: Cirone (7 Punkte), Korn (23), Krippner (6), Lawson (2), Lechner (7), Merkle (3), Pinkernell, Prasser, Scheuerer, Seliger, Stampfer (11), Stippler

Die Basketballer des VSC Donauwörth konnten im ersten Heimspiel der Rückrunde, trotz guter erster Hälfte keinen Erfolg feiern. Aufgrund der zweiten Halbzeit wurde deutlich mit 45:72 gegen den Tabellenersten MTV München verloren.

Der Start der Bären war verhalten. Offensiv lief der Beginn holprig und bei dem Spielstand 2:8 musste Trainer Benni Vogel die erste Auszeit nehmen. Er schaffte es seine Männer in die richtige Bahn zu lenken. Die Verteidigung stand von da an über die erste Hälfte sehr gut. MTV mussten sich alle Punkte hart erarbeiten. Viel besser war jedoch, dass die Offensive ins Rollen geriet. Es wurde erfolgreich zwischen Zug zum Korb und Würfen abgewechselt. 16:16 endete der erste Abschnitt. Im zweiten ging der gute Basketball der Bären weiter. Durch die gute Verteidigung ging der VSC in Führung. Drei Minuten vor der Pause hatten sie mit 26:18 die größte Führung des Abends. Doch dann brach das Spiel ein. Mit Not konnte Donauwörth das Unentschieden (26:26) und die Halbzeit retten.

Trotz dem kleinen Lauf der Gäste, war die erste Halbzeit mehr als zufriedenstellend. Weiterhin soll die Verteidigung gut stehen und dadurch leichte Punkte in der Offensive gemacht werden. Allerdings kamen die Bären denkbar schlecht aus der Pause. Der Tabellenerste zog deutlich am Tempo an. Die Würfe der Donauwörther fielen nicht mehr und die Schnellangriffe wurden schlecht verteidigt. Schnell lagen sie 29:38 zurück. Diesmal wirkten auch die Timeouts nicht mehr und das Viertel ging deutlich mit 9:21 verloren. Auch im letzten Abschnitt lief es nicht mehr besser, es wirkte auch so, dass die Bären sich aufgaben. Somit ging die Partie deutlich mit 45:72 verloren.

„Genau wie letzte Woche, ist unsere Leistung in der zweiten Halbzeit enorm eingebrochen. Sicherlich hat MTV auch gezeigt, weshalb sie noch kein Spiel verloren haben. Es ist trotzdem ärgerlich, dass wir 20 Minuten gut mithalten und am Ende dann deutlich verlieren. Offensiv müssen wir wieder auf die richtige Bahn finden, wir punkten gerade zu wenig.“ so Kapitän Nik Scheuerer.
Nächsten Freitag treten die Bären beim Tabellennachbarn Schrobenhausen an.
Für den VSC spielten: Cirone (2 Punkte), Gölkel (4), Korn (13), Krippner, Lawson (6), Lechner (4), Merkle, Prasser (2), Scheuerer (4), Seliger, Stampfer (6), Stippler (4)

Die Bären sind am vergangenen Samstag in die Rückrunde gestartet. Allerdings war dies noch ein Nachholspiel vom vergangenen Jahr. Beim Tabellendritten dem TSV Jahn Freising mussten sie eine deutliche Niederlage mit 73:49 einstecken.

Nach den zwei Wochen Weihnachtspause erwischte der VSC einen guten Start. Durch eine gute Verteidigung konnten sie mit 6:8 in Führung gehen. Wichtig war es Coach Benni Vogel auf die gefährlichen Schützen des Gastgebers zu achten. Erst gegen Ende des Viertels brach die Defensive der Bären ein wenig ein, was zum 15:10 Viertelstand führte. Der zweite Abschnitt begann wieder besser. Durch eine gute Phase konnte der VSC wieder in Führung gehen. Es folgte ein Spiel auf Augenhöhe. Der Spielstand war häufig ausgeglichen bzw. kein Team konnte sich absetzen. Erst zwei Minuten vor dem Ende bei dem Stand von 25:25, drehte sich das Aufeinandertreffen. Jahn Freising setzte das gesamte Spiel auf eine Presse über das komplette Feld. Kurz vor der Pause schlichten sich bei den Bären viele Fehler beim Ballvortrag ein. Diese Fehler nutze der Tabellendritte zum 36:25 Halbzeitstand.

Enttäuscht ging die Mannschaft in die Kabine. Dort versuchte der Coach gleich wieder zu motivieren: „Wir haben 18 Minuten lang guten Basketball gespielt. Wir müssen nur unsere Fehler reduzieren, dann können wir hier gewinnen!“

Jedoch erholte sich das Donauwörther Team von diesem Schock nicht mehr. Zu oft wurde der Ball noch in der eigenen Hälfe verloren. Daraus folgten viele leicht und schnelle Punkte von Freising. Auch wenn die Bären mal einen Angriff spielen konnten, war der Abschluss meist zu schlecht. Mit 56:37 nach drei Vierteln war die Partie bereits entschieden. Gegen Ende des Spiels wurde es leicht besser unter anderem auch, weil Freising nicht mehr so aggressiv spielte. Der Endstand war mit 73:49 deutlich.

„Heute war kein Spiel, was wir gewinnen mussten. Freising steht auch zurecht oben in der Tabelle. Allerdings müssen wir offensiv schnell unseren Fokus und unseren Fluss wieder finden, denn nächste Woche kommt der Tabellenführer nach Donauwörth.“: fasst Center Daniel Seliger die Niederlage zusammen.

Für den VSC spielten: Cirone (9 Punkte), Gölkel (2), Korn (4), Krippner (4), Lawson (6),  Lechner (4), Scheuerer (10), Seliger (4), Stampfer (6), Stippler